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False Hero auf Steam – Soulslike mit gestohlenen Angriffen startet sehr positiv

Mit False Hero ist am 22. September 2026 ein neues Soulslike auf Steam erschienen, das direkt einen starken Start hingelegt hat. Kurz nach der Veröffentlichung fielen 89 Prozent von 217 Nutzerbewertungen positiv aus, womit sich das Indie-Spiel die Wertung Sehr positiv sichern konnte.

Inzwischen ist die Zahl der Rezensionen weiter gestiegen. Am 3. Oktober 2026 liegt der Anteil positiver Bewertungen bei 88 Prozent aus insgesamt 235 Rezensionen. Schon vor dem Release hatten mehr als 60.000 Interessierte False Hero auf ihre Steam-Wunschliste gesetzt.

Entwickelt wurde das düstere Action-Abenteuer von Florian unter dem Namen Torchlight Games. Der Solo-Entwickler arbeitete mehr als sechs Jahre an dem Projekt, während Ytopia die Rolle des Publishers übernahm. Ursprünglich war die Veröffentlichung für den 1. Oktober 2026 geplant, wurde später jedoch auf den 22. September 2026 vorgezogen.

Gestohlene Angriffe als Herzstück

Was unterscheidet False Hero von anderen Soulslikes? Im Mittelpunkt steht eine Maske, mit der die Hauptfigur Angriffe besiegter Gegner übernehmen kann. Diese Fähigkeiten werden als Combat Arts bezeichnet und lassen sich mit normalen Attacken zu individuellen Kombinationen verbinden.

Nach einem Bosskampf erhalten Nutzer Zugriff auf eine charakteristische Technik des besiegten Widersachers. Das System beschränkt sich jedoch nicht auf Endgegner. Wer bestimmte Kreaturen mehrfach bezwingt und genügend Einsicht sammelt, kann auch deren Fähigkeiten dauerhaft in das eigene Arsenal aufnehmen.

Bis zu fünf Combat Arts lassen sich gleichzeitig ausrüsten. Dadurch entsteht ein Kampfsystem, das zum Experimentieren einlädt und aggressive Spielweisen belohnt. Statt sich ausschließlich auf Ausrüstung, Charakterstufen und langwieriges Grinding zu konzentrieren, setzt False Hero auf das Erlernen von Angriffsmustern, präzises Ausweichen und selbst zusammengestellte Kombos.

Soulslike trifft klassische Zelda-Dungeons

Welche Einflüsse prägen die Spielwelt? Während das Kampfsystem deutlich von den FromSoftware-Titeln beeinflusst wurde, orientiert sich das Leveldesign teilweise an klassischen The Legend of Zelda-Spielen. Besonders Ocarina of Time und dessen große Dungeons mit Rätseln, Abkürzungen und Bosskämpfen dienten dem Entwickler als Inspiration.

False Hero bietet keine klassische Open World. Stattdessen erkundet ihr miteinander verbundene Gebiete, alternative Wege und optionale Geheimnisse. Göttliche Kräfte dienen dabei nicht nur im Kampf, sondern werden ebenfalls benötigt, um Rätsel zu lösen und neue Abschnitte zu erreichen.

Optisch setzt das Spiel auf einen markanten Retro-Look mit Low-Poly-Modellen und pixeligen Texturen, der an Produktionen aus der PlayStation-2-Ära erinnert. Die Handlung führt durch ein vom Tod verdorbenes Reich, in dem ihr euch zwischen den Göttern des Lebens und einer düsteren Alternative entscheiden müsst.

Demo und deutsche Texte verfügbar

Wie lässt sich False Hero ausprobieren? Das Soulslike ist für den PC über Steam erhältlich und kostet in Deutschland regulär 19,99 Euro. Eine kostenlose Demo ermöglicht es, grundlegende Spielmechaniken, erste Gebiete und frühe Bosskämpfe vor dem Kauf selbst auszuprobieren.

Deutsche Menüs und Untertitel werden unterstützt, während die Sprachausgabe ausschließlich auf Englisch verfügbar ist. Zusätzlich bietet die PC-Version Steam-Erfolge, Steam Cloud, Familienbibliothek und vollständige Controller-Unterstützung.

Der positive Start zeigt, dass False Hero trotz der starken Konkurrenz im Soulslike-Genre eine eigene Nische finden konnte. Besonders das Stehlen und Kombinieren gegnerischer Attacken hebt das Solo-Projekt von zahlreichen anderen Genrevertretern ab.

Was haltet ihr vom Fähigkeiten-System in False Hero? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.

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