Kurz vor der Veröffentlichung von The Witcher 3 Remastered ist erstmals Gameplay auf dem Steam Deck zu sehen. Die überarbeitete Fassung des Rollenspielklassikers erscheint am 29. September 2026 als kostenloses Upgrade für Besitzer von The Witcher 3: Wild Hunt auf unterstützten Plattformen.
Die Vergleichsaufnahmen zeigen deutliche grafische Fortschritte, offenbaren auf Valves Handheld aber auch kleinere Leistungseinbußen. Trotz der niedrigeren Bildrate hinterlässt Geralts modernisiertes Abenteuer insgesamt einen überzeugenden Eindruck.
Verbesserte Grafik fordert ihren Tribut
Wie gut läuft The Witcher 3 Remastered auf dem Steam Deck? Das von Steam Deck HQ präsentierte Material stellt die ursprüngliche Version und das Remaster direkt gegenüber. Besonders die kräftigeren Farben, die überarbeitete Beleuchtung und das modernere Schattierungsmodell fallen dabei sofort ins Auge.
In Szenen, in denen die bisherige Fassung ungefähr 50 bis 60 FPS erreicht, läuft The Witcher 3 Remastered laut dem Test überwiegend mit etwa 42 bis 44 FPS. Vereinzelt fällt die Bildrate sogar unter 40 FPS. Für ein gleichmäßigeres Erlebnis bietet sich daher eine Begrenzung auf 40 FPS an.
Die zusätzlichen grafischen Details benötigen somit erwartungsgemäß mehr Leistung. Nach Einschätzung von Steam Deck HQ gleichen die sichtbar schönere Spielwelt und die sauberere Darstellung diesen Nachteil jedoch aus. Das Remaster soll auch auf dem Steam Deck weiterhin empfehlenswert sein, zumal die gelegentlichen Schwankungen das eigentliche Spielerlebnis nur geringfügig beeinträchtigen.
Mehr als eine optische Überarbeitung
Welche Neuerungen bringt das kostenlose Upgrade? CD Projekt Red beschränkt sich nicht auf neue Texturen und Beleuchtungseffekte. Auch der Fähigkeitenbaum wurde überarbeitet und neu ausbalanciert, wodurch unterschiedliche Charakterbuilds mehr Flexibilität erhalten sollen.
Hinzu kommt eine Transmog-Funktion, mit der Geralt das Aussehen seiner Ausrüstung verändern kann, ohne deren Werte zu verlieren. Verbesserte Animationen, angepasste Kämpfe gegen gewöhnliche Monster, eine modernisierte Meditation und weitere Komfortfunktionen sollen dafür sorgen, dass sich das 2015 veröffentlichte Rollenspiel spürbar frischer anfühlt.
Das Upgrade umfasst außerdem die beiden Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine. Besitzer des Grundspiels erhalten damit auch dann Zugriff auf die umfangreichen Zusatzabenteuer, wenn sie bislang nicht zur Complete Edition gegriffen haben. The Witcher 3 Remastered erscheint für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2.
Geralt bleibt noch länger auf dem Pfad
Wie geht es mit der Witcher-Reihe weiter? Bereits 2027 soll mit Songs of the Past eine dritte große Erweiterung für The Witcher 3 erscheinen. Das gemeinsam mit Fool’s Theory entwickelte Abenteuer führt Geralt in eine neue Region und erweitert das inzwischen mehr als elf Jahre alte Rollenspiel um zusätzliche Quests und Charaktere.
Auch der nächste Hauptteil nimmt langsam Gestalt an. CD Projekt Red plant The Witcher 4 derzeit für das Jahr 2028. Damit erwartet Fans nach dem Remaster und Songs of the Past in den kommenden Jahren regelmäßig neuer Nachschub aus dem düsteren Fantasy-Universum.
Wer The Witcher 3 Remastered unterwegs spielen möchte, muss auf dem Steam Deck zwar mit einer etwas niedrigeren Bildrate leben, erhält dafür aber die vollständige Neuauflage mitsamt ihren grafischen und spielerischen Verbesserungen. Die ersten Aufnahmen sprechen dafür, dass der Handheld den modernisierten Klassiker mit überschaubaren Kompromissen bewältigt.
Werdet ihr Geralts Abenteuer auf dem Steam Deck erneut beginnen, oder bevorzugt ihr die leistungsstärkeren PC- und Konsolenversionen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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