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Online: 404 – Crafting-Rezepte per Smartphone-Suche im Zombie-Survival

Mit Online: 404 bringt Cornfield Games am 16. Oktober 2026 ein neues Open-World-Survival-Spiel in den Early Access auf Steam. Der Titel setzt auf Zombies, Basenbau, Erkundung und Online-Koop, möchte sich aber mit einem ungewöhnlichen Crafting-System von der großen Konkurrenz abheben.

Statt Baupläne durch Levelaufstiege oder klassische Beutekisten freizuschalten, müssen Überlebende das Internet durchsuchen. Das geschieht nicht außerhalb des Spiels, sondern über ein virtuelles Smartphone, das zum wichtigsten Werkzeug im isolierten Bezirk Leminsgale wird.

Crafting-Wissen aus dem virtuellen Internet

Wie funktioniert das Crafting in Online: 404? Wer einen Gegenstand herstellen, ein Fahrzeug reparieren oder ein erlegtes Tier verwerten möchte, muss passende Anleitungen über die Suchmaschine des Smartphones finden. Entscheidend sind dabei die eingegebenen Begriffe, denn nicht jede Suche führt sofort zum gewünschten Ergebnis.

Das virtuelle Netz soll sich ähnlich chaotisch wie sein reales Vorbild anfühlen. Zwischen hilfreichen Informationen warten Werbung, CAPTCHAs und fragwürdige Ratschläge, die von der eigentlichen Aufgabe ablenken können. Crafting wird dadurch nicht nur zur Frage gesammelter Materialien, sondern auch zur kleinen Rechercheaufgabe.

Das Smartphone besitzt darüber hinaus eine Karte, eine Taschenlampe und eine Wettervorhersage. Seine Energie ist allerdings begrenzt, wodurch das Aufladen zu einem weiteren Bestandteil des Ressourcenmanagements wird. Wer den Akku leichtfertig verbraucht, könnte später ohne Navigation, Licht und Zugang zu wichtigen Anleitungen dastehen.

Überleben im abgeriegelten Bezirk Leminsgale

Welche Survival-Elemente bietet Online: 404? Der etwa vier Quadratkilometer große Schauplatz umfasst eine verlassene Stadt und zahlreiche Orte, die nach Vorräten und nützlichen Gegenständen durchsucht werden können. Neben der Handlung stehen Jagd, Landwirtschaft, Tierhaltung, Fahrzeugreparaturen und freie Erkundung auf dem Programm.

Beim Basenbau dient Holz als zentrales Material, doch gefundene Objekte sollen sich ebenfalls sinnvoll einsetzen lassen. Türen oder Motorhauben alter Autos können beispielsweise abmontiert und zur Verstärkung hölzerner Wände verwendet werden. Schutz ist dringend nötig, da feindliche Kreaturen die errichteten Lager angreifen können.

Anders als in vielen Zombie-Spielen ist nicht die gesamte Welt zusammengebrochen. Lediglich Leminsgale wurde vor Jahren abgeriegelt, während das Leben außerhalb der Quarantäne offenbar weitergeht. Damit erklärt Cornfield Games, weshalb Mobilfunk und Internet trotz der gefährlichen Zustände noch funktionieren.

Koop für bis zu vier Personen

Mit wie vielen Personen lässt sich Online: 404 spielen? Die Geschichte kann allein oder gemeinsam mit bis zu vier Personen erlebt werden. Zur Auswahl stehen vier Figuren mit unterschiedlichen Werten und eigener Startausrüstung. Alternativ kann die Gruppe die Handlung ignorieren und den Bezirk frei erkunden.

Für den Early-Access-Start soll bereits die vollständige Geschichte mitsamt den angekündigten Spielmechaniken enthalten sein. Cornfield Games möchte die Entwicklungsphase anschließend nutzen, um Fehler zu beheben und das Open-World-Erlebnis weiter zu verbessern.

Der Start war zunächst für den 25. September 2026 vorgesehen, wurde jedoch um drei Wochen auf den 16. Oktober 2026 verschoben. Die zusätzliche Zeit soll für Feinschliff und mögliche technische Probleme genutzt werden. Eine zuvor veröffentlichte Demo erreichte innerhalb von zwei Wochen mehr als 60.000 Interessierte.

Was haltet ihr von der Idee, Crafting-Rezepte über ein Smartphone und eine virtuelle Suchmaschine zu entdecken? Schreibt uns eure Meinung zu Online: 404 in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.

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