Blizzard blickt für Diablo 5 offenbar bewusst in die Vergangenheit. Der am 12. September 2026 während der Eröffnungszeremonie der BlizzCon 2026 angekündigte Nachfolger soll mehrere Ideen aus Diablo 2 aufgreifen und diese mit modernen Ansätzen verbinden.
Im Mittelpunkt stehen dabei Beute, Ausrüstung und Charakterentwicklung. Während Diablo 3 und Diablo 4 viele dieser Systeme zugänglicher gestalteten, möchte Blizzard im fünften Hauptteil wieder mehr Tiefe, Planung und Gewicht in jede Ausrüstungsentscheidung bringen.
Das klassische Inventar feiert sein Comeback
Wie verändert Diablo 5 die Verwaltung der Beute? Große Waffen und Rüstungsteile sollen erneut mehrere Felder im Inventar belegen. Kleine Gegenstände benötigen entsprechend weniger Platz, wodurch das bekannte Raster aus Diablo 2 zurückkehrt.
Damit verabschiedet sich Blizzard von dem vereinfachten System, bei dem jeder Gegenstand unabhängig von seiner Größe lediglich einen Platz beansprucht. Das Sortieren der Beute könnte somit wieder zu einem wichtigen Bestandteil jeder Reise durch Sanktuario werden.
Hinter dieser Entscheidung stehen laut Blizzard drei zentrale Designprinzipien: Tiefe, Klarheit und Identität. Gegenstände sollen sich nicht nur durch höhere Zahlen unterscheiden, sondern durch ihre Größe, Voraussetzungen und mögliche Verwendung eine stärkere Bedeutung erhalten.
Attribute bestimmen wieder die Ausrüstung
Welche Rolle spielen Charakterwerte in Diablo 5? Blizzard experimentiert mit festen Attributsanforderungen für Ausrüstung. Bestimmte Waffen oder Rüstungsteile könnten demnach nur verwendet werden, wenn ein Charakter ausreichend Stärke, Geschicklichkeit oder andere passende Werte besitzt.
Dieses Konzept gehörte bereits zu Diablo und Diablo 2. In Diablo 3 und Diablo 4 rückten solche Einschränkungen dagegen in den Hintergrund, wodurch neue Beute meist ohne größere Anpassungen am Build angelegt werden konnte.
Für Diablo 5 ist dieses System allerdings noch nicht endgültig beschlossen. Während der Entwicklung kann Blizzard die Anforderungen verändern oder vollständig verwerfen, falls sie den Spielfluss zu stark ausbremsen. Sollte die Idee erhalten bleiben, müssten Fans ihre Werte wieder sorgfältiger verteilen und langfristiger planen.
Runen und Ausrüstungssets kehren zurück
Welche weiteren Elemente übernimmt Diablo 5 aus Diablo 2? Geplant sind komplexer werdende Gegenstandsstufen, Gürtel und klassische Ausrüstungssets. Damit würden Setboni erneut direkt an angelegte Waffen und Rüstungsteile gebunden, nachdem Diablo 4 mit Set-Talismanen und Set-Amuletten einen anderen Weg eingeschlagen hatte.
Besonders spannend ist die geplante Rückkehr von Runen und Runenwörtern im Diablo 2-Stil. Durch das Einsetzen bestimmter Runen in der richtigen Reihenfolge lassen sich zusätzliche Eigenschaften auf geeigneter Ausrüstung freischalten. Dabei sind sowohl der Basisgegenstand als auch die verwendeten Runen entscheidend.
Diablo selbst soll in der Handlung des fünften Teils wieder eine zentrale Rolle übernehmen. Als aktueller Release-Zeitraum gilt das Frühjahr 2029. Konkrete Plattformen wurden noch nicht bestätigt, wobei Fassungen für PC, PlayStation und Xbox naheliegen.
Freut ihr euch über die Rückkehr der komplexeren Systeme aus Diablo 2 oder bevorzugt ihr die zugänglichere Ausrüstung aus Diablo 4? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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