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Tomb Raider: Legacy of Atlantis – Legendäres Damokles-Rätsel kehrt größer zurück

Amazon Game Studios und Crystal Dynamics haben die mittlerweile achte Episode ihrer Mini-Dokumentationsreihe zu Tomb Raider: Legacy of Atlantis veröffentlicht. Dieses Mal dreht sich alles um den Griechenland-Abschnitt, den ausgewählte Medienvertreter bereits auf der gamescom hinter verschlossenen Türen sehen konnten.

Das neue Video gewährt unter anderem einen Blick auf die überarbeitete Version von St. Francis’ Folly und die Prüfung des Damokles. Dabei orientieren sich die Entwickler weiterhin am Aufbau des ersten Tomb Raider, bauen dessen Gebiete und Spielmechaniken aber deutlich aus.

Die neue Episode könnt ihr euch hier ansehen:

Vier Gräber lassen euch die Wahl

Die Reise durch Griechenland soll einen Wendepunkt innerhalb des Abenteuers darstellen. Während Lara in Peru noch am Anfang ihrer Suche steht, werden die Gebiete anschließend größer, vertikaler und stärker miteinander verbunden. Gleichzeitig nehmen die Anforderungen an Rätsel und Kletterpassagen zu.

Ein zentraler Schauplatz ist erneut St. Francis’ Folly. Der aus dem Original bekannte vertikale Raum führt zu vier unterschiedlichen Grabkammern, die jeweils eigene Gefahren, Rätsel und Belohnungen enthalten. In Legacy of Atlantis dürft ihr selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge ihr diese Bereiche erkundet.

Design Director Jason Epps beschreibt das grundlegende Ziel für Griechenland als eine Art „begehbare Erhabenheit“. Die Kulissen sollen also nicht nur gewaltig aussehen, sondern vollständig in die Erkundung und den Weg durch das Level eingebunden sein.

Damit möchte Crystal Dynamics das Gefühl vermitteln, eine lange vergessene Stadt zu betreten, deren Ruinen bislang von niemandem entdeckt wurden. Zu sehen sind unter anderem Höhlen, Klippen, Wasserfälle, Akropolen und große Kuppelbauten.

Die Schwerter des Damokles sorgen wieder für Gefahr

Zu den bekanntesten Prüfungen des Griechenland-Abschnitts gehört die Kammer des Damokles. Schon im ursprünglichen Tomb Raider von 1996 musste Lara hier unter gefährlichen, von der Decke herabstürzenden Schwertern hindurchlaufen.

In der Neuinterpretation kehrt dieses Rätsel zurück, wird allerdings um neue Mechaniken und eine aufwendigere Inszenierung ergänzt. Darüber hinaus integrieren die Entwickler zeitlich begrenzte Passagen, in denen Lara bestimmte Bereiche schnell durchqueren muss.

Die ruhige Erkundung des Originals soll trotzdem erhalten bleiben. Hektische Momente und dynamischere Gefahren unterbrechen diese Abschnitte jedoch häufiger und sollen für mehr Abwechslung sorgen. Crystal Dynamics zufolge wurde intern ausführlich darüber diskutiert, wie komplex die Wege durch St. Francis’ Folly ausfallen dürfen. Letztlich entschied sich das Team dafür, die Möglichkeiten der heutigen Technik auszunutzen und die Bereiche wesentlich verschachtelter zu gestalten.

Griechenland verbindet Geschichte und Mythologie

Auch für die Handlung spielt Griechenland eine wichtige Rolle. Lara beginnt hier, die Verbindung zwischen ihren bisherigen Entdeckungen und Atlantis zu verstehen. Dabei vermischt das Entwicklerteam erneut historische Elemente mit bekannten Mythen.

Narrative Director John Stafford deutet außerdem Begegnungen mit bekannten historischen Persönlichkeiten an. Welche Figuren Lara während ihrer Reise trifft, verraten die Entwickler allerdings noch nicht. Weitere Überraschungen und besonders spektakuläre Begegnungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden.

Mehr Einzelheiten und neue Szenenbilder findet ihr im offiziellen Entwicklerblog zu Griechenland.

Wann erscheint Tomb Raider: Legacy of Atlantis?

Tomb Raider: Legacy of Atlantis erscheint am 12. Februar 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC über Steam.

Das Spiel ist eine vollständige Neuinterpretation von Laras erstem Abenteuer aus dem Jahr 1996. Schauplätze, Rätsel und bekannte Begegnungen wie der Kampf gegen den T-Rex kehren zurück, werden jedoch spielerisch und technisch umfassend modernisiert. Gleichzeitig versprechen die Entwickler zusätzliche Handlungselemente und neue Überraschungen, die im Original noch nicht enthalten waren.

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Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.

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