Selbst nach mehr als 1.000 Stunden kann Red Dead Redemption 2 offenbar noch für völlig unerwartete Schreckmomente sorgen. Ein Fan des Western-Abenteuers von Rockstar Games ist in einer abgelegenen Hütte auf einen Kojoten gestoßen, der sich alles andere als normal verhielt.
Der Nutzer cheesy_guy01 hat Red Dead Redemption 2 bereits sechsmal durchgespielt. Trotzdem erlebte er nun eine Situation, die ihm während seiner zahlreichen Ausflüge durch die offene Spielwelt noch nie begegnet war und auch innerhalb der Community für reichlich Unbehagen sorgt.
Leuchtende Augen in der dunklen Hütte
Wie kam es zu der unheimlichen Begegnung? Der Fan näherte sich mit Arthur Morgan der Stelzenhütte, in der im Verlauf des Spiels unter bestimmten Umständen Wendell White und Sampson Black anzutreffen sind. Nachdem Arthur die Tür aufgebrochen hatte, blickte ihm aus dem dunklen Innenraum plötzlich ein Paar leuchtender Augen entgegen.
Die Augen gehörten zu einem Kojoten, der regungslos in der Hütte stand und Arthur anstarrte. Das Tier griff nicht an, lief nicht davon und zeigte auch sonst keines der üblichen Verhaltensmuster. Nach einem kurzen Moment trat Arthur den unerwarteten Besucher, woraufhin dieser ins Freie flüchtete.
Als cheesy_guy01 die Hütte verließ und nach dem Kojoten suchte, war dessen Spur bereits weitgehend verschwunden. Der Nutzer kehrte deshalb in den Innenraum zurück und begann damit, die dort liegenden Gegenstände einzusammeln. Kurz darauf war jedoch ein auffälliges Hecheln zu hören.
Der Kojote kehrt plötzlich zurück
Warum wirkt die Szene wie ein kleiner Horrorfilm? Als sich Arthur nach dem Geräusch umdrehte, leuchteten erneut die Augen eines Kojoten aus der Dunkelheit. Das Tier stand wieder nahezu bewegungslos in der kleinen Hütte und beobachtete den Revolverhelden.
Ob es sich um denselben Kojoten handelte oder ein zweites Tier fehlerhaft im Gebäude erschienen war, lässt sich anhand der Szene nicht eindeutig erkennen. Nach der ersten Begegnung wollte cheesy_guy01 jedenfalls kein Risiko mehr eingehen und erschoss das Tier.
Normalerweise sollten Wildtiere nicht auf diese Weise innerhalb eines Gebäudes auftauchen. Hinzu kommt das ungewöhnlich passive Verhalten des Kojoten. Anstatt vor Arthur zu fliehen oder aggressiv zu reagieren, blieb er einfach stehen und starrte den Charakter an. Vieles spricht deshalb für einen seltenen Glitch bei der Platzierung oder Steuerung des Tieres.
Rockstars Spielwelt bleibt voller Überraschungen
Weshalb entdecken Fans weiterhin solche kuriosen Momente? Red Dead Redemption 2 erschien am 26. Oktober 2018 und nähert sich damit seinem achten Geburtstag. Die enorme Spielwelt enthält zahlreiche kleine Details, Zufallsereignisse und versteckte Orte, weshalb selbst erfahrene Fans noch immer auf unbekannte Situationen stoßen können.
In der Community wird der gruselige Kojote überwiegend als technischer Fehler eingeordnet. Einige Fans scherzen allerdings darüber, Arthur sei einer übernatürlichen Sagengestalt begegnet. Gerade das starre Verhalten und die leuchtenden Augen in der dunklen Hütte lassen die Szene tatsächlich eher wie eine Begegnung aus einem Horrorspiel wirken.
Der Vorfall zeigt erneut, warum Red Dead Redemption 2 auch Jahre nach seiner Veröffentlichung regelmäßig für Gesprächsstoff sorgt. Ob sorgfältig eingebautes Detail, merkwürdiger Zufall oder seltener Bug, Rockstars Western liefert weiterhin Geschichten, die Fans miteinander teilen.
Wie hättet ihr auf den unheimlichen Kojoten reagiert und sind euch in Red Dead Redemption 2 bereits ähnlich seltsame Glitches begegnet? Schreibt es uns in die Kommentare.

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