Mit How to Fish hat sich innerhalb weniger Tage ein neuer Koop-Hit auf Steam festgesetzt. Das physikbasierte Angelspiel von Dazed Games erschien am 20. August 2026 und kombiniert den chaotischen Gruppenspaß von Peak mit Fischfang, absurden Waffen und spektakulären Trickshots.
Der schräge Genre-Mix kommt hervorragend an. How to Fish erreichte bereits mehr als 60.000 gleichzeitig aktive Nutzer und steht damit weit oben in den Steam-Charts. Gleichzeitig fallen 95 Prozent der bisherigen Rezensionen positiv aus, was dem Indie-Titel die Gesamtwertung äußerst positiv einbringt.
Angeln mit schwerem Geschütz
Was macht How to Fish so ungewöhnlich? Zu Beginn klingt das Spiel noch nach einer vergleichsweise normalen Angelsimulation. Bis zu vier Teilnehmer stranden nach einem missglückten Bootsausflug auf einer kleinen Insel und müssen lernen, Fische zu fangen, um irgendwann wieder nach Hause zu gelangen.
Mit gemütlichem Warten am Wasser hat das Abenteuer allerdings nur wenig gemeinsam. Die Gruppe startet ohne Ausrüstung und verdient durch den Verkauf ihrer Beute Geld. Dieses wird anschließend in bessere Werkzeuge und Waffen investiert, wobei das Arsenal von Speeren und Angelruten bis zu Maschinenpistolen, Schrotflinten und Scharfschützengewehren reicht.
Besonders lukrativ sind Trickshots. Wer einen Fisch oder eine aufdringliche Möwe mit einem schnellen Schuss aus dem Zielfernrohr erwischt, kann zusätzliche Einnahmen erhalten. Selbst 360-Grad-Quickscopes gehören zum Konzept und erinnern eher an ältere Call of Duty-Matches als an einen klassischen Angelausflug.
- Allein oder im Online-Koop mit bis zu vier Personen angeln
- Fänge verkaufen und bessere Ausrüstung kaufen
- Quests erledigen und neue Inseln freischalten
- Große Meeresbewohner in Bosskämpfen bezwingen
- Seltene Varianten sämtlicher Fischarten sammeln
- Trickshots für zusätzliche Belohnungen landen
- Verdientes Geld beim Glücksspiel riskieren
Bosskämpfe und Ragdoll-Chaos
Warum erinnert der Koop-Hit an Peak? Neben der einfachen Grundidee setzt How to Fish vor allem auf unvorhersehbare Situationen innerhalb der Gruppe. Die bewusst albernen Figuren, die Physik und das gemeinsame Scheitern sorgen regelmäßig für chaotische Momente, die sich gut für Streams und kurze Videoclips eignen.
Große Kreaturen wie Haie und Krabben werden praktisch zu Bossgegnern. Sie besitzen eigene Lebensbalken und müssen mit den gesammelten Waffen geschwächt werden. Geht bei einer solchen Begegnung etwas schief, schleudert die Ragdoll-Physik die Figuren schon einmal quer über den Strand oder hoch in die Luft.
Für längere Motivation sorgen verschiedene Inseln und seltene Varianten der fangbaren Tiere. Ähnlich wie bei schillernden Pokémon sollen diese besonderen Exemplare einen zusätzlichen Sammelanreiz bieten. Wer seine Sammlung vervollständigen möchte, dürfte entsprechend viele weitere Ausflüge mit der eigenen Gruppe unternehmen.
Günstiger Einstieg auf Steam
Wie viel kostet How to Fish in Deutschland? Zum Start ist die PC-Version auf Steam um 38 Prozent reduziert und kostet 4,64 Euro. Das Einführungsangebot läuft bis zum 27. August 2026, anschließend gilt voraussichtlich der reguläre Preis von 7,49 Euro.
Die niedrige Einstiegshürde, der Koop-Modus und die Mischung aus Angeln, Shooter-Mechaniken sowie absurder Physik liefern offenbar genau die Art von unkompliziertem Gruppenspiel, die schon Peak zum Erfolg gemacht hat. How to Fish ist zudem vollständig auf Deutsch spielbar und unterstützt Controller sowie Steam Deck.
Wie gefällt euch die Kombination aus Koop-Angeln, Bosskämpfen und Quickscopes? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

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