Wenige Wochen vor der Veröffentlichung von „Silent Hill: Townfall“ haben Konami und Screen Burn Interactive eine neue Gameplay-Präsentation veröffentlicht. Das knapp 20 Minuten lange Video zeigt ausführliche Szenen aus der Erkundung, mehrere Rätsel und den Umgang mit den Kreaturen auf St. Amelia.
Die Aufnahmen verdeutlichen außerdem eine der größten spielerischen Veränderungen innerhalb der Reihe: „Townfall“ wird vollständig aus der Ego-Perspektive gespielt. Laut Konami handelt es sich um den ersten vollwertigen „Silent Hill“-Ableger, der konsequent auf diese Kameraperspektive setzt.
Gameplay zeigt die düstere Insel St. Amelia
Die Geschichte führt die Spieler auf die fiktive schottische Insel St. Amelia. Dort schlüpfen sie in die Rolle von Simon Ordell, der an den verlassen wirkenden Ort zurückgerufen wird, um die Dinge „wieder in Ordnung zu bringen“.
Bei seiner Ankunft liegt dichter Nebel über der Insel. Während Simon die Straßen, Gebäude und verlassenen Einrichtungen erkundet, stößt er auf Spuren seiner Vergangenheit und versucht herauszufinden, welche Verbindung er zu den Bewohnern besitzt.
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Die neue Präsentation zeigt mehrere dieser Schauplätze aus unmittelbarer Nähe. Optisch dominieren dunkle Umgebungen sowie kräftige Rot- und Schwarztöne. Enge Räume, schlechte Sicht und nur schwer erkennbare Bedrohungen sollen die Spannung zusätzlich erhöhen.
Rätsel spielen wieder eine wichtige Rolle
Neben der Erkundung sind erstmals längere Ausschnitte aus den Rätseln zu sehen. Diese sollen eng mit der Handlung verbunden sein und weitere Informationen über St. Amelia und Simons Vergangenheit offenlegen.
Eine zentrale Rolle übernimmt dabei der sogenannte CRTV. Bei dem Gerät handelt es sich um einen tragbaren Fernseher, mit dem Simon instabile analoge Signale empfangen kann. Das Rauschen warnt vor Gefahren, liefert aber auch Hinweise und Fragmente der Geschichte.
Damit interpretiert Screen Burn Interactive das bekannte Radio aus früheren „Silent Hill“-Spielen neu. Spieler müssen den CRTV auf verschiedene Frequenzen einstellen und die empfangenen Informationen zur Orientierung oder zum Lösen von Rätseln verwenden.
Kämpfen oder den Kreaturen ausweichen
Simon ist den Monstern auf der Insel nicht vollkommen schutzlos ausgeliefert. Ihm stehen Nahkampfwaffen und Schusswaffen zur Verfügung. Das Arsenal ist jedoch begrenzt, weshalb direkte Konfrontationen nicht immer die beste Lösung darstellen.
Das Gameplay kombiniert Kämpfe mit Schleichen und vorsichtigem Ausweichen. Gegner lassen sich mit Nahkampfwaffen attackieren und blocken, während Schusswaffen einen Angriff aus größerer Entfernung ermöglichen. Ressourcen sollen dabei sparsam eingesetzt werden.
Konami beschreibt die Auseinandersetzungen als hektisch und empfiehlt, Gefahren nach Möglichkeit zu umgehen. Der CRTV hilft dabei, Kreaturen frühzeitig zu erkennen, selbst wenn sie aufgrund des Nebels oder der Dunkelheit noch nicht sichtbar sind.
Entscheidungen führen zu mehreren Enden
„Silent Hill: Townfall“ erzählt eine eigenständige Geschichte, die ohne Kenntnisse der bisherigen Spiele verständlich sein soll. Trotzdem orientiert sich Screen Burn an den bekannten Stärken der Reihe: psychologischer Horror, eine rätselhafte Handlung und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Protagonisten stehen im Mittelpunkt.
Die Handlungen der Spieler sollen sich zudem auf den Ausgang der Geschichte auswirken. Der offizielle PlayStation Store bestätigt mehrere mögliche Enden, die von den Entscheidungen während des Spielverlaufs abhängen.
Für die musikalische Begleitung ist Pilotpriest verantwortlich. Der dynamische Soundtrack reagiert auf die Aktionen des Spielers und das Verhalten der Gegner, wodurch sich die Musik zwischen Erkundung, Schleichen und Kämpfen verändern soll.
Release im September 2026
„Silent Hill: Townfall“ erscheint am 24. September 2026 für PS5 und PC. Auf dem PC wird das Horrorspiel über Steam und den Epic Games Store angeboten. Eine Version für Xbox Series X/S wurde bislang nicht angekündigt.
Die Digital Deluxe Edition ermöglicht einen 48-stündigen Vorabzugriff und kann bereits ab dem 22. September gespielt werden. Sie enthält außerdem ein alternatives Outfit für Simon, zusätzliche Designs für den CRTV, Auszüge aus dem Soundtrack und ein digitales Artbook. Weitere Einzelheiten nennt Konami auf der offiziellen Produktseite.
Wie gefällt euch die Ego-Perspektive von „Silent Hill: Townfall“? Verstärkt sie für euch den Horror oder bevorzugt ihr die klassische Kamera der Reihe? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.




