Crimson Desert ist seit dem 19. März 2026 erhältlich, doch auf Steam hat bislang nicht einmal jeder zehnte Nutzer die Hauptgeschichte beendet. Eine Auswertung der freigeschalteten Erfolge nennt eine Abschlussquote von lediglich 9,7 Prozent.
Bemerkenswert ist das vor allem deshalb, weil zahlreiche Fans bereits Hunderte Stunden in der offenen Welt von Pywel verbringen. Offenbar stehen Erkundung, Nebenaufgaben und die zahlreichen Herausforderungen für viele deutlich höher im Kurs als Kliffs eigentliche Geschichte.
Deutliche Unterschiede zwischen den Plattformen
Wie viele Nutzer haben die Kampagne abgeschlossen? Auf Steam fällt die Quote mit 9,7 Prozent am niedrigsten aus. Auf Xbox liegt sie bei 13 Prozent, während auf PlayStation immerhin 15,2 Prozent der Community den Erfolg für den Abschluss aller Hauptquests freigeschaltet haben.
| Plattform | Abschlussquote der Hauptgeschichte |
|---|---|
| Steam | 9,7 Prozent |
| Xbox | 13 Prozent |
| PlayStation | 15,2 Prozent |
Im Durchschnitt ergibt sich über die drei Plattformen hinweg eine Abschlussquote von rund 12,6 Prozent. Damit hat nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Community sämtliche Hauptquests bewältigt, obwohl Crimson Desert zum Zeitpunkt der Auswertung bereits fast fünf Monate auf dem Markt war.
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An einer völlig ausufernden Kampagnenlänge dürfte es nicht allein liegen. Für die Hauptgeschichte werden rund 69 Stunden angegeben, während das vollständige Freischalten aller Erfolge je nach Spielweise zwischen 200 und 300 Stunden beanspruchen kann.
Die offene Welt stiehlt der Handlung die Show
Warum lassen so viele Fans die Hauptquests liegen? Crimson Desert bietet abseits der Kampagne eine enorme Menge an Beschäftigungen. Dazu gehören die Erkundung von Pywel, Kämpfe, Jagdaufgaben, Handel, Minispiele, Sammelobjekte, geheime Orte und zahlreiche Herausforderungen für unterschiedliche Waffen.
Die niedrige Abschlussquote muss daher nicht automatisch bedeuten, dass die meisten Käufer das Abenteuer frustriert abgebrochen haben. Die hohen Spielzeiten legen vielmehr nahe, dass sich viele bewusst von der Hauptgeschichte ablenken lassen und zunächst möglichst viel von der offenen Welt entdecken möchten.
Allerdings wurde die Handlung seit dem Release auch kritisiert. Pearl Abyss hat das Feedback aufgegriffen und arbeitet an einer besseren Kohärenz wichtiger Szenen sowie an einem stärkeren Erzählfluss für Kliffs Reise. Diese Anpassungen könnten künftig mehr Fans dazu motivieren, die Kampagne bis zum Ende zu verfolgen.
Neue Inhalte für Crimson Desert
Welche Pläne verfolgt Pearl Abyss für die Zukunft? Der Entwickler arbeitet bereits an einem DLC, dessen konkrete Inhalte noch nicht vorgestellt wurden. Denkbar sind zusätzliche Quests oder eine Erweiterung von Kliffs Geschichte, offiziell festgelegt ist die Ausrichtung bislang jedoch nicht.
Wirtschaftlich ist Crimson Desert trotz der niedrigen Abschlussquoten ein großer Erfolg. Das Open-World-Abenteuer hat sich weltweit mehr als sechs Millionen Mal verkauft und damit bewiesen, dass eine neue Marke auch zwischen etablierten Reihen ein großes Publikum erreichen kann.
Habt ihr die Geschichte von Crimson Desert bereits beendet oder verliert ihr euch ebenfalls lieber in Nebenquests und Erkundung? Schreibt uns eure Spielzeit und eure Meinung in die Kommentare.





