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Nach 15 Jahren kehrt dieses düstere Herr-der-Ringe-Abenteuer überraschend zurück

„Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden“ ist zurück. Aspyr veröffentlichte am 11. August 2026 ohne längere Vorankündigung eine technisch überarbeitete Legacy Edition des Action-Rollenspiels. Die Neuauflage steht ab sofort für PS5, Xbox Series X/S und PC zur Verfügung.

Das ursprüngliche Spiel erschien bereits 2011 und entwickelte sich vor allem durch seinen Koop-Modus zu einem kleinen Fanliebling. Auf den aktuellen Konsolen verspricht Aspyr nun eine Auflösung von bis zu 4K und eine Bildrate von mindestens 60 Bildern pro Sekunde.

Inhaltlich bleibt die Legacy Edition dem Original treu. Spieler stellen sich mit einer eigenen Gemeinschaft den Streitkräften Saurons und erleben dabei eine Geschichte abseits der bekannten Reise von Frodo und seinen Gefährten.

Legacy Edition erscheint für PS5, Xbox und PC

Für welche Plattformen ist Der Krieg im Norden erhältlich? Die Legacy Edition erschien für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Eine Version für PS4, Xbox One oder Nintendo Switch 2 wurde bislang nicht angekündigt.

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Im deutschen PlayStation Store kostet „Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden – Legacy Edition“ regulär 23,99 Euro. Mitglieder von PlayStation Plus erhalten bis zum 26. August 2026 um 6 Uhr deutscher Zeit einen Rabatt von zehn Prozent und zahlen damit 21,59 Euro.

Auf Xbox wird die Neuauflage ebenfalls mit einem zehnprozentigen Einführungsrabatt angeboten. Die Konsolenversion unterstützt 4K Ultra HD, mindestens 60 FPS, Smart Delivery sowie lokale und online spielbare Koop-Modi.

Auch auf Steam ist die Legacy Edition zum Start um zehn Prozent reduziert. Dort stehen außerdem 46 Erfolge, Steam Cloud, Familienfreigabe und Remote Play Together zur Verfügung.

Das steckt in der technischen Neuauflage

Welche Verbesserungen bietet die Legacy Edition? Aspyr nennt vor allem die höhere Auflösung und Bildrate. Auf Xbox Series X/S wird das Spiel mit 4K Ultra HD und 60 FPS oder mehr beworben. Auch für die übrigen aktuellen Plattformen ist eine technisch modernisierte Darstellung vorgesehen.

Eine grundlegende grafische Überarbeitung, neue Spielinhalte oder größere Änderungen an der Handlung kündigte Aspyr dagegen nicht an. Bei der Legacy Edition handelt es sich somit eher um eine angepasste Wiederveröffentlichung als um ein vollständig neu entwickeltes Remake.

Auf dem PC steigen die Systemanforderungen gegenüber dem mehr als 14 Jahre alten Original deutlich. Aspyr nennt Windows 11, DirectX 12 und 25 Gigabyte freien Speicherplatz als Voraussetzung. Empfohlen werden unter anderem 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie eine Geforce RTX 2060 oder Radeon RX 6600.

Die ursprüngliche PC-Version war bereits vor längerer Zeit aus dem digitalen Verkauf verschwunden. Mit der Legacy Edition lässt sich das Action-Rollenspiel nun wieder regulär erwerben.

Gemeinsam durch den Norden Mittelerdes

Kann Der Krieg im Norden weiterhin im Koop gespielt werden? Ja, der zentrale Mehrspielermodus bleibt erhalten. Online können bis zu drei Personen gemeinsam antreten. Lokal steht ein Splitscreen-Modus zur Verfügung, wobei der PlayStation Store ein bis zwei Spieler an einer Konsole nennt.

Zur Auswahl stehen drei Helden mit unterschiedlichen Stärken. Der Dúnedain-Waldläufer Eradan setzt auf Heimlichkeit sowie präzise Angriffe mit Bogen und Schwert. Die Elbin Andriel unterstützt ihre Gefährten mit Heilung und Flächenzaubern. Der Zwerg Farin hält besonders viel Schaden aus und ist auf mächtige Nahkampfangriffe spezialisiert.

Spieler können zwischen den Figuren wechseln, ihre Fähigkeiten ausbauen und neue Waffen sowie Rüstungen sammeln. Unterstützt wird die Gruppe außerdem von Beleram, einem Großen Adler, der Gegner aus der Luft angreifen kann.

Eine eigenständige Geschichte aus Mittelerde

Die Handlung spielt parallel zu den Ereignissen der bekannten „Herr der Ringe“-Geschichte. Während Frodo und Samweis zum Schicksalsberg reisen, sammelt der Schwarze Númenórer Agandaûr im Norden eine gewaltige Armee. Als Diener Saurons möchte er die freien Völker Mittelerdes unterwerfen.

Eradan, Andriel und Farin bilden daraufhin eine neue Gemeinschaft, die Agandaûrs Vormarsch aufhalten soll. Ihre Reise führt sie unter anderem nach Bruchtal, Lórien, zum Einsamen Berg und durch die nebelverhangenen Wege des Düsterwalds.

Dabei begegnet die Gruppe bekannten Figuren wie Aragorn, Gandalf und Elrond. Im Vergleich zu vielen anderen Spielen im Tolkien-Universum fällt „Der Krieg im Norden“ deutlich düsterer und brutaler aus. Orks, Trolle, Warge, Grabunholde und weitere Kreaturen sorgen für zahlreiche blutige Kämpfe.

Das Original wurde seinerzeit von Snowblind Studios entwickelt und von Warner Bros. veröffentlicht. Aspyr übernimmt bei der Legacy Edition sowohl die Entwicklung als auch die Veröffentlichung. Ob neben den bestätigten technischen Anpassungen weitere Fehler behoben oder Komfortfunktionen ergänzt wurden, geht aus der offiziellen Beschreibung bislang nicht hervor.

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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