Ein brandneues Open-World-Action-RPG im Anime-Look sorgt seit dem späten Abend des 22. Juli 2026 auf Steam für ordentlich Gesprächsstoff: DragonSword: Awakening ist gerade erst gestartet und steht trotzdem schon mit starken 85 Prozent positiven Bewertungen da. Nach über 500 Nutzerwertungen wirkt das wie ein echtes Ausrufezeichen, vor allem für ein Spiel, das nicht als riesiger Blockbuster antritt, sondern als ambitioniertes Projekt mit klarer Kante.
Interessant ist dabei nicht nur die schnelle Resonanz, sondern auch der Grundton der Reviews: Viele loben den Mix aus flashy Combat, Erkundung und Charakterfortschritt. Gleichzeitig wird immer wieder betont, dass das Spiel zwar klare Genre-Parallelen zu modernen Anime-Open-World-Titeln hat, aber einen entscheidenden Punkt anders löst.
Ein Anime-Abenteuer ohne Echtgeld-Fallen
Was macht DragonSword: Awakening auf Steam gerade so attraktiv? DragonSword: Awakening greift beliebte Elemente aus dem Gacha-Umfeld auf, verzichtet aber auf die typische Monetarisierung, die viele Fans inzwischen müde macht. Es ist ausdrücklich kein Gacha-Spiel, auch wenn es Features nutzt, die viele mit diesem Stil verbinden, etwa ein stark charaktergetriebenes Abenteuer und das Rekrutieren von Begleitern.
Statt Zufallsziehungen und dem Gefühl, ständig hinter dem nächsten Pull her sein zu müssen, setzt das Spiel laut Beschreibung konsequent auf Fortschritt durch Gameplay. Du wirst stärker, weil du erkundest, kämpfst und deinen Build ausarbeitest, nicht weil du Geld in ein System pumpst, das dich zum nächsten Glücksmoment drängt.
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Auf Steam wird DragonSword: Awakening als vollständiges Paket angeboten und kostet 29,99 US-Dollar. Ein Euro-Preis für Deutschland wurde im Umfeld der Veröffentlichung nicht klar kommuniziert, entsprechend lohnt sich vor dem Kauf ein kurzer Blick in die Steam-Produktseite, um den aktuellen Betrag in Euro zu sehen.
Orbis, Unreal Engine 5 und ein klassischer Heldenweg
Worum geht es in DragonSword: Awakening? Inhaltlich führt dich das Spiel nach Orbis, eine Open-World, die mit Unreal Engine 5 umgesetzt wurde. Im Mittelpunkt steht der Junge Lute, dessen Bestimmung es ist, zur DragonSword zu werden und einen wiedererwachten Drachen zu besiegen. Das klingt bewusst nach klassischer Fantasy, wird aber mit Anime-Inszenierung und schnellen Action-RPG-Kämpfen kombiniert.
Ein wichtiger Bestandteil sind rekrutierbare Gefährten, die nicht nur als Stat-Begleiter mitlaufen, sondern aktiv in Kämpfe eingreifen. Genannt werden unter anderem der Söldner Johnny und die Elfe Castella. Im Kampf sollen außerdem spezielle Tag-Team-Fähigkeiten eine große Rolle spielen, die den Fokus auf Kombos, Timing und spektakuläre Wechselmechaniken legen.
Der Gesamteindruck aus den ersten Steam-Reaktionen: Die Ambition ist spürbar, die Präsentation kommt gut an, und das Kampfsystem scheint für viele das Herzstück zu sein. Gleichzeitig fällt in den Bewertungen als häufigste Kritik auf, dass man dem Spiel an einigen Stellen noch den Indie-Charakter und gewisse Ecken und Kanten anmerkt, bei denen Patches voraussichtlich helfen werden.
Starker Start mit Signalwirkung für das Genre
Warum sind 85 Prozent sehr positive Reviews so bemerkenswert? Über 500 Reviews sind auf Steam kein gigantischer Datensatz, aber groß genug, um ein klares Stimmungsbild zum Launch zu zeichnen. Und das fällt derzeit eindeutig positiv aus. Für viele klingt das nach einer willkommenen Alternative: Open World und Anime-Vibes, aber ohne den Druck, sich mit Echtgeld-Mechaniken oder täglichen Pull-Routinen beschäftigen zu müssen.
Wenn DragonSword: Awakening diesen Kurs hält und sich auch kommerziell durchsetzt, könnte das ein spannendes Zeichen setzen, dass sich die beliebtesten Gacha-Elemente auch in ein klassisches Premium-Spiel übertragen lassen, ohne die typischen aggressiven Systeme mitzuschleppen. Gleichzeitig bleibt das Gacha-Ökosystem natürlich stark, gerade weil es für viele den Reiz von Sammeln, Optimieren und ständiger Erweiterung bedient.
Wie ist euer Eindruck von DragonSword: Awakening: reizt euch die Idee eines Anime-Open-World-Spiels ohne Gacha-Monetarisierung, oder gehört für euch genau dieser Loop einfach dazu? Schreibt es gern in die Kommentare.




