Final Fantasy VII Revelation soll den Abschluss der Remake-Trilogie nicht nur besonders umfangreich, sondern auch deutlich abwechslungsreicher gestalten. Wer sämtliche Quests, Belohnungen und Charakterszenen erleben möchte, wird das Action-RPG laut Director Naoki Hamaguchi mehrfach durchspielen müssen.
Ein einzelner Durchlauf soll ungefähr den Umfang von Final Fantasy VII Rebirth erreichen. Für die zentrale Handlung dürften Fans damit rund 50 Stunden einplanen, während gründliche Abenteurer deutlich länger mit Cloud und seinen Gefährten unterwegs sein werden.
Verzweigte Inhalte erhöhen den Wiederspielwert
Warum reicht ein Durchlauf nicht für alle Inhalte? Entscheidungen sollen bestimmte Wege, Aufgaben und Begegnungen freischalten, gleichzeitig aber andere Möglichkeiten für den restlichen Durchgang unzugänglich machen. Auch einzelne Belohnungen und Szenen können davon betroffen sein.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Zusammenstellung der Gruppe. In bestimmten Nebenquests dürfen Fans offenbar selbst bestimmen, welches Gruppenmitglied sie steuern. Abhängig von dieser Wahl können sich Interaktionen, Abläufe und möglicherweise auch die Ergebnisse der jeweiligen Mission verändern.
Weitere Durchgänge sollen sich deshalb nicht wie eine reine Wiederholung anfühlen. Stattdessen können andere Entscheidungen und Gruppenmitglieder neue Einblicke in die Figuren und die Welt ermöglichen. Wie bequem sich verpasste Inhalte nach dem Abspann nachholen lassen, ist bislang allerdings noch offen.
Ein festes Ende trotz vieler Entscheidungen
Welche Auswirkungen haben die Entscheidungen auf das Finale? Trotz der zahlreichen Verzweigungen bleibt die Geschichte auf einen festen Abschluss ausgerichtet. Final Fantasy VII Revelation besitzt ein definitives Ende, sodass niemand das komplette Abenteuer mehrfach beenden muss, um Clouds Reise grundsätzlich abschließen zu können.
Wer wirklich jedes Spielelement überprüfen und sämtliche optionalen Inhalte absolvieren möchte, könnte laut Hamaguchi mehr als 100 Stunden benötigen. Diese Angabe beschreibt jedoch keinen gewöhnlichen Durchgang, sondern eine besonders gründliche Spielweise. Der Director selbst hat Revelation während der Entwicklung bereits 46 Mal durchlaufen, wobei viele dieser Testrunden gezielt einzelne Bereiche untersuchten und beispielsweise Kämpfe übersprangen.
Square Enix reagiert zugleich auf die Kritik am teilweise überwältigenden Umfang von Final Fantasy VII Rebirth. Optionale Aktivitäten sollen im dritten Teil klarer als freiwillige Inhalte erkennbar sein. Zusätzlich ist eine Funktion vorgesehen, mit der sich die Gruppe an bestimmten Stellen automatisch auf das empfohlene Level anheben lässt. Dadurch können Fans, die vor allem die Handlung erleben möchten, auf zeitintensive Nebenaufgaben verzichten.
Der Abschluss der Remake-Trilogie
Wann erscheint Final Fantasy VII Revelation? Der dritte und letzte Teil der Neuinterpretation erscheint am 8. April 2027 für PlayStation 5, Nintendo Switch 2, Xbox Series X|S und PC. Damit endet die Reise, die 2020 mit Final Fantasy VII Remake begann und 2024 mit Final Fantasy VII Rebirth fortgesetzt wurde.
Der größere Figurenkreis und die flexiblere Gruppenzusammenstellung geben Square Enix deutlich mehr Möglichkeiten für persönliche Begegnungen und alternative Ereignisse. Completionists müssen sich auf einen enormen Zeitaufwand einstellen, während reine Storyfans weiterhin mit einem einzigen Durchgang ans Ziel gelangen können.
Wie findet ihr den Ansatz mit verpassbaren Inhalten und mehreren Durchläufen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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