Wir schreiben das Jahr 1986 und befinden uns in Vice City, einer der Stadt Miami nachempfundenen Metropole im sonnigen Florida. Hauptfigur Tommy Vercetti, gerade aus dem Gefängnis von Liberty City entlassen, vermasselt in Vice City einen Deal für seinen Auftraggeber Forelli. Das Geld ist weg, genauso wie die heiße Ware — jetzt hat der Spieler in Gestalt von Tommy ein mächtiges Problem. Doch schnell ist das erste Auto geklaut, die ersten Aufträge werden erledigt, das Konto füllt sich — alles wie gehabt. Meist kann man aus mehreren Auftraggebern wählen, und wenn die ein oder andere Mission dann doch etwas knifflig ist, kann man sich die Zeit mit Taxifahren, Ambulanzdienst, Bürger- und Feuerwehrmissionen oder (neu!) als Pizzabote vertreiben. Dies bringt neben coolen Belohnungen nicht nur Extrageld in die Kassen, sondern man lernt nebenbei Vice City besser kennen — und dies ist auch bitter nötig, denn die Stadt ist immerhin mehr als doppelt so groß wie Liberty City und sieht einfach fantastisch aus. Vor allem bei Nacht, wenn die pastellfarbenen Fassaden ganz im 80er-Jahre-Stil durch Neonlicht beleuchtet werden; aber auch bei Tageslicht sind Stadt, Menschen und Fahrzeuge einfach eine Augenweide.














