Mit Neighbors: Suburban Warfare ist ein weiterer Mehrspieler-Titel auf Steam vollständig ins Free-to-Play-Modell gewechselt. Seit dem 29. September 2026 könnt ihr den chaotischen Nachbarschaftskrieg kostenlos herunterladen und gemeinsam mit Freunden ausprobieren.
Der Wechsel erfolgte gleichzeitig mit dem Start der Version 1.0. Zuvor war der Titel seit dem 17. April 2025 als kostenpflichtiges Early-Access-Spiel erhältlich. Neben der PC-Fassung stehen inzwischen auch kostenlose Versionen für PlayStation 5 und Xbox Series X/S bereit.
Kostenloser Neustart mit Version 1.0
Warum wird Neighbors: Suburban Warfare kostenlos angeboten? Entwickler Invisible Walls möchte mit dem Free-to-Play-Modell vor allem die Lobbys füllen und lange Wartezeiten reduzieren. Eine größere Community soll dafür sorgen, dass Partien schneller zustande kommen und der Titel langfristig lebendig bleibt.
Die Veröffentlichung von Version 1.0 bringt nicht nur den neuen Preis von 0 Euro mit sich. PC und Konsolen unterstützen nun Crossplay, sodass Freunde unabhängig von ihrer Plattform gemeinsam antreten können. Zusätzlich wurden neue Inhalte und mehrere spielerische Anpassungen integriert.
- Neue Figur Gwen
- Neues Vorstadthaus
- Überarbeiteter Zerstörungsmodus
- Übungsmodus gegen KI-Gegner
- Crossplay zwischen Steam, PlayStation 5 und Xbox Series X/S
- Nachbarschaftspass mit kosmetischen Belohnungen
Wer das Spiel bereits während der Early-Access-Phase gekauft hat, erhält mehrere Extras. Dazu gehören alle freigeschalteten Nachbarn, zwei besondere Skins und die Premium-Version des Nachbarschaftspasses.
Chaotische Kämpfe zwischen zwei Wohnvierteln
Wie spielt sich Neighbors: Suburban Warfare? Im Mittelpunkt stehen schnelle 4-gegen-4-Partien, in denen zwei Gruppen ihre Häuser verteidigen und gleichzeitig das gegnerische Grundstück zerlegen. Als Waffen dienen unter anderem Pfannen, Baseballschläger, Steinschleudern und verschiedene Gartengeräte.
Im Zerstörungsmodus müssen Teams wertvolle Gegenstände im rivalisierenden Haus vernichten, bevor das eigene Zuhause in Trümmern liegt. Fallen, Barrikaden und Gadgets helfen bei der Verteidigung. Unterschiedliche Figuren besitzen zudem eigene Fähigkeiten, wodurch sich zahlreiche Teamkombinationen ergeben.
Abseits der klassischen Nachbarschaftsschlacht stehen weitere Varianten bereit. In der Schlägerei zählt der direkte Teamkampf, während sich Teilnehmende bei der Gegenstandsjagd als Möbel und Alltagsobjekte tarnen. Die Roboter-Invasion setzt dagegen auf kooperative PvE-Action, bei der bis zu vier Personen gemeinsam das eigene Haus gegen mehrere Angriffswellen schützen.
Neue Chance für den Mehrspieler-Titel
Kann der Free-to-Play-Wechsel die Community vergrößern? Auf Steam fallen die bisherigen Nutzerbewertungen gemischt aus. Kritisiert wurden unter anderem lange Warteschlangen, Probleme bei der Spielersuche und technische Schwächen. Genau diese Baustellen möchte Invisible Walls mit einer niedrigeren Einstiegshürde und regelmäßigen Aktualisierungen angehen.
Version 1.0 vereinfacht außerdem mehrere Mechaniken des Zerstörungsmodus und soll die Runden zugänglicher gestalten. Das Free-to-Play-Modell beinhaltet optionale In-Game-Käufe, spielerisch relevante Inhalte sollen jedoch weiterhin durch erspielbare Währung freigeschaltet werden können.
Für Freundesgruppen, die kurze und unkomplizierte PvP- oder Koop-Runden suchen, könnte Neighbors: Suburban Warfare damit einen Blick wert sein. Die kostenlosen Fassungen sind in Deutschland über Steam, den PlayStation Store und den Microsoft Store verfügbar.
Werdet ihr euch den kostenlosen Nachbarschaftskrieg anschauen oder schrecken euch die gemischten Steam-Bewertungen ab? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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