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WoW Forever Beta – Blizzard bufft die Wut-Erzeugung des Kriegers

In der Beta von World of Warcraft: Forever sorgt der Krieger derzeit für heftige Diskussionen. Vor allem Waffen und Furor litten unter einer so schwachen Wut-Erzeugung, dass viele Kämpfe überwiegend aus automatischen Angriffen und langen Wartezeiten bestanden.

Das Problem trifft den Kern der Klasse. Ohne ausreichend Wut lassen sich wichtige Fähigkeiten nur selten einsetzen, wodurch sich der Krieger deutlich träger als andere Klassen spielt. Blizzard hat inzwischen reagiert, doch vollständig gebannt ist die Gefahr noch nicht.

Die Wut-Erzeugung bremst den Krieger aus

Warum fühlte sich der Krieger in der Beta so schwach an? Blizzard hatte die durch verursachten Schaden gewonnene Wut vollständig normalisiert. Statt der tatsächlichen Schadenshöhe entscheidet vor allem die Geschwindigkeit der verwendeten Waffe über die Menge der erzeugten Ressource.

In der ursprünglichen Beta-Fassung gewährten selbst kritische Treffer keine zusätzliche Wut. Besonders Waffen-Krieger mit langsamen Zweihandwaffen gerieten dadurch in einen frustrierenden Rhythmus aus automatischem Angriff, kurzer Aktion und erneutem Warten. Furor profitierte immerhin von seiner höheren Angriffsgeschwindigkeit, während Schutz durch Talente und den günstigen Schildblock besser dastand.

Zusätzlich besitzt Tollkühnheit weiterhin eine Abklingzeit von 30 Minuten. Die Fähigkeit kann den Ressourcenmangel vorübergehend abfedern, steht im normalen Spielverlauf aber viel zu selten zur Verfügung. In einem rund 22 Minuten langen Test ließe sie sich nicht einmal zweimal einsetzen.

Blizzard bessert noch während der Beta nach

Welche Änderung soll den Krieger wieder spielbarer machen? Blizzard kündigte am 30. September 2026 an, kritischen Treffern erneut einen Wut-Bonus zu geben. Ein kritischer Angriff soll künftig 75 Prozent mehr Wut als ein normaler Treffer erzeugen. Damit kann die Ressourcengewinnung wieder stärker mit der Ausrüstung und der kritischen Trefferchance skalieren.

Auch die Wut durch erlittenen Schaden wird angepasst. Rüstung und absorbierte Treffer sollen die erzeugte Menge nicht länger reduzieren. Dadurch dürfte unter anderem Machtwort: Schild nicht mehr dafür sorgen, dass ein geschützter Krieger praktisch auf dem Trockenen sitzt.

Die Anpassungen entschärfen den befürchteten Totalausfall der Klasse, lösen aber noch nicht jedes Problem. Waffen bleibt besonders von langsamen Angriffen abhängig, während Furor durch häufigere Treffer und steigende kritische Trefferchance stärker von der Überarbeitung profitieren dürfte. Auch die lange Abklingzeit von Tollkühnheit bleibt ein möglicher Ansatzpunkt für weitere Änderungen.

Der Release wird zum entscheidenden Test

Wann zeigt sich die tatsächliche Stärke des Kriegers? Die Beta läuft noch bis zum 21. Oktober 2026 und gibt Blizzard damit Zeit für weitere Balance-Anpassungen. World of Warcraft: Forever startet weltweit am 4. November 2026 um 15 Uhr an der US-Westküste, was in Deutschland dem 5. November 2026 um 0 Uhr entspricht.

Erst im Endgame auf Stufe 60 wird sich zeigen, ob die neuen Formeln genügend Wut für einen flüssigen Spielstil liefern. Klar ist bereits, dass Blizzard das massive Feedback nicht ignoriert hat. Aus der vermeintlichen Todesstrafe könnte am Ende doch noch ein ausgewogener Kompromiss zwischen klassischem Spielgefühl und moderner Klassenbalance werden.

Wie bewertet ihr die Änderungen am Krieger und würdet ihr die Klasse zum Start von World of Warcraft: Forever spielen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.

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