Zum Inhalt springen
PlayCentral
Shop

Bungie ist mit Destiny noch lange nicht fertig – alte Inhalte kehren zurück und neue Spiele sind geplant

Bungie hat überraschend klargestellt, dass Destiny trotz des Endes der aktiven Entwicklung von Destiny 2 eine Zukunft hat. In einem neuen Studio-Update erklären Bungie-Chef Poria Torkan und Marathon-General-Manager Josh Deane, dass die Marke weiterhin eine zentrale Rolle für das Unternehmen spielen soll.

Der wichtigste Satz fällt dabei ziemlich eindeutig aus: „We are not done with Destiny.“ Bungie spricht außerdem davon, dass noch weitere Geschichten erzählt und neue Welten aufgebaut werden sollen.

Destiny bleibt zentral für Bungies Zukunft

Das ist insofern bemerkenswert, weil Bungie erst im Mai angekündigt hatte, die aktive Live-Service-Entwicklung von Destiny 2 nach dem letzten großen Inhaltsupdate zu beenden. Damals hieß es, Destiny solle über Destiny 2 hinaus weiterleben, konkrete neue Spiele wurden aber noch nicht angekündigt.

Nun wird Bungie deutlich konkreter. Die Marke sei „foundational to Bungie’s future“, also grundlegend für die Zukunft des Studios. Gleichzeitig räumt das Unternehmen ein, in den vergangenen Jahren Vertrauen verspielt zu haben und künftig wieder stärker auf die Wünsche der Community eingehen zu wollen.

Entfernte Kampagnen, Raids und Gebiete kommen zurück

Der erste Schritt betrifft Destiny 2 selbst. Bungie will Inhalte zurückbringen, die in den vergangenen Jahren im sogenannten Destiny Content Vault verschwunden sind.

Geplant ist die Rückkehr von:

  • Kampagnen
  • Schauplätzen
  • Raids

Diese Inhalte sollen nach ihrer Rückkehr allen Destiny-2-Spielern zur Verfügung stehen. Bungie räumt ausdrücklich ein, dass das Entfernen solcher Inhalte das Vertrauen vieler Spieler nachhaltig beschädigt habe.

Die Wiederherstellung dürfte allerdings Zeit benötigen. Viele der alten Inhalte müssen technisch an die heutige Version von Destiny 2 angepasst werden, bevor sie erneut veröffentlicht werden können.

Auch neue Destiny-Spiele sind offenbar Teil der Zukunft

Noch spannender ist der Blick über Destiny 2 hinaus. Bungie spricht ausdrücklich von „new stories and games“ beziehungsweise neuen Welten und neuen Spielen innerhalb des Destiny-Universums.

Ein Destiny 3 wurde dabei allerdings nicht angekündigt. Welche Form die kommenden Projekte annehmen sollen, bleibt also offen.

Möglich wären ein direkter Nachfolger, Spin-offs oder andere Spiele im Destiny-Universum. Bungie will in den kommenden Monaten mehr darüber verraten, wie die langfristige Zukunft der Marke konkret aussehen soll.

Fan-Reaktionen haben offenbar Eindruck hinterlassen

Bungie verweist in dem neuen Statement auch ausdrücklich auf die Reaktion der Community nach der Ankündigung des Destiny-2-Endes.

Eine Petition für Destiny 3 hat inzwischen mehr als 175.000 Unterschriften gesammelt. Gleichzeitig zeigte auch Destiny 2 rund um das letzte große Update noch einmal, wie groß das Interesse an der Reihe weiterhin ist: Auf Steam erreichte das Spiel zeitweise etwa 130.000 gleichzeitig aktive Spieler.

Bungie selbst schreibt, dass die Reaktion der Spieler intern spürbar gewesen sei und deutlich gemacht habe, wie wichtig die Marke für ihre Community weiterhin ist.

Vertrauen soll diesmal über Taten zurückgewonnen werden

Bemerkenswert ist auch der Ton des neuen Statements. Bungie bittet nicht einfach darum, dem Studio erneut zu vertrauen.

Stattdessen heißt es sinngemäß, dass Vertrauen durch Qualität, Entscheidungen und kontinuierliches Handeln zurückgewonnen werden müsse.

Das ist eine ziemlich klare Reaktion auf die schwierigen vergangenen Jahre des Studios, in denen Entlassungen, Projektänderungen und Kritik an Destiny 2 immer wieder für negative Schlagzeilen sorgten.

Was bedeutet das für Destiny 3?

Eine direkte Bestätigung von Destiny 3 gibt es weiterhin nicht.

Die neue Formulierung ist aber deutlich konkreter als frühere Aussagen. Wenn Bungie von neuen Geschichten, neuen Welten und neuen Spielen spricht, ist klar, dass die Marke nicht lediglich mit alten Destiny-2-Inhalten am Leben gehalten werden soll.

Ob daraus tatsächlich Destiny 3 entsteht, bleibt offen. Bungie will seine konkreten Pläne in den kommenden Monaten weiter erläutern.

Destiny 2 bleibt vorerst bestehen

Trotz des Endes der aktiven Live-Service-Entwicklung bleibt Destiny 2 spielbar. Bungie hatte bereits im Mai angekündigt, die Server weiter betreiben zu wollen, ähnlich wie beim ersten Destiny.

Mit der geplanten Rückkehr alter Kampagnen, Raids und Schauplätze bekommt das Spiel nun sogar noch einmal eine neue Aufgabe: Destiny 2 soll offenbar als vollständigeres Archiv der bisherigen Seriengeschichte erhalten bleiben.

Für Fans der Reihe ist das wahrscheinlich die wichtigste Botschaft: Destiny ist nicht vorbei. Bungie plant ausdrücklich weitere Spiele und Geschichten in diesem Universum.

Öffnet in einem neuen Tab

Ich schaue mehr Anime als gesund ist, kenne jeden Intro-Song auswendig und habe beim Zocken schneller die Tasten im Griff als mein eigener Schatten. Wenn ich nicht gerade mit einem Kaffee bewaffnet über neue Story-Ideen grübel, kämpfe ich mich durch Fantasy-Welten – entweder mit dem Controller oder dem Kugelschreiber. Meine größte Schwäche? Limited Editions und Charaktere mit tragischer Hintergrundgeschichte.

Deine Meinung zählt

Wie siehst du das? Teile deine Gedanken mit der PlayCentral-Community.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei

Für Kommentare gelten unsere Nutzungshinweise. Mit dem Absenden räumst du uns die dort beschriebenen, auf die Veröffentlichung begrenzten Nutzungsrechte ein.

guest
0 Kommentare
Neueste
Älteste Am meisten gewählt