ANOMALITH bringt am 28. Oktober 2026 einen ungewöhnlichen Genre-Mix auf den PC. Einen Tag später, am 29. Oktober 2026, folgen die offiziellen Veröffentlichungen für PlayStation 5 und Nintendo Switch 2. Das neue Projekt von Entwickler und Publisher FuRyu Corporation erinnert dabei an ein Spiel, das auch aus der Ideenschmiede von Hideo Kojima stammen könnte.
Hinter der eigenständigen Produktion steckt allerdings keine Beteiligung des Metal-Gear-Schöpfers. Stattdessen verbindet ANOMALITH taktisches Schleichen, Survival-Horror, surreale Schauplätze und eine auf wiederholten Einsätzen basierende Struktur. Das Ergebnis wirkt wie eine Begegnung zwischen Metal Gear Solid, Resident Evil und den endlosen Korridoren der Backrooms.
Taktische Einsätze in einer bizarren Welt
Worum geht es in ANOMALITH? Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Reona Minazuki, deren Freundin nach dem Auftauchen einer sogenannten Anomalie-Zone verschwindet. Reona schließt sich daraufhin als Diver dem staatlich unterstützten Anomaly Zone Countermeasures Office an und wagt sich in die gefährlichen Gebiete.
Während ihres ersten Einsatzes erwacht eine rätselhafte Kraft in ihr. Diese zeigt sich unter anderem in Form eines monströsen Klauenarms. Reona muss nicht nur ihre Freundin finden, sondern auch den Ursprung der Anomalie-Zonen und ihrer eigenen Fähigkeiten aufdecken. Gespräche mit Mitgliedern ihrer Organisation werden über Funk geführt und erinnern deutlich an die Codec-Unterhaltungen aus Metal Gear Solid.
In den Einsatzgebieten warten menschlich wirkende Kreaturen, gewaltige Maschinenwesen und bizarre Hybriden. Reona kann Gegner umgehen, beobachten oder mit verschiedenen Schusswaffen bekämpfen. Munition bleibt knapp, während Waffen durch gefundene Aufsätze verbessert werden können. Auch das Sortieren unterschiedlich großer Gegenstände im Inventar weckt Erinnerungen an Resident Evil.
- Wiederholbare Einzelspieler-Einsätze mit wertvoller Ausrüstung
- Schleichpassagen zwischen gefährlichen Anomalien
- Anpassbare Waffen und bewusst knapp gehaltene Munition
- Neue Informationen über die Spielwelt bei weiteren Tauchgängen
- Vollständig anpassbare Kleidung für Reona
Extraction-Struktur trifft auf Survival-Horror
Wie funktioniert das Extraction-Prinzip? ANOMALITH setzt auf abgeschlossene Kampfgebiete, in denen Ausrüstung gesammelt und sicher herausgebracht werden muss. Anders als viele bekannte Extraction-Shooter ist das Spiel jedoch vollständig auf Einzelspieler ausgelegt. Zufällige Begegnungen mit menschlichen Konkurrenten spielen daher keine Rolle.
Für Abwechslung sollen neue Hintergrundinformationen, unterschiedliche Maschinenmonster und zahlreiche Fundstücke sorgen. Bei jedem Einsatz muss entschieden werden, ob praktische Verbesserungen oder kosmetische Gegenstände mitgenommen werden. Reonas Aussehen lässt sich über Jacke, Unterhemd, Hose, Handschuhe, Schuhe, Hüte, Brillen, Rucksäcke und Accessoires wie Erkennungsmarken verändern. Die Kleidungswahl beeinflusst ihre Werte nicht.
Besonders auffällig sind die Schauplätze. Weiße Korridore, leere Räume, verdrehte Perspektiven und schwebende Möbel erzeugen eine Atmosphäre aus Liminal Spaces und japanischer Showa-Retroästhetik. Dadurch könnte ANOMALITH seinen Einsätzen eine eigene Identität verleihen, statt lediglich bekannte Extraction-Mechaniken zu kopieren.
ANOMALITH erscheint für PlayStation 5, Nintendo Switch 2 und Steam. Für die PC-Version steht bereits eine Demo bereit. Eine deutsche Sprachausgabe oder deutsche Bildschirmtexte sind laut aktueller Sprachübersicht nicht vorgesehen.
Wie gefällt euch die Mischung aus Metal Gear Solid, Resident Evil, Backrooms-Ästhetik und Extraction-Gameplay? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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