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Mayhem À La Carte angekündigt – Koop-Kochen trifft Ego-Shooter-Action

Mit Mayhem À La Carte haben INGAME Studios und Publisher 505 Games ein ungewöhnliches Koop-Spiel für Steam angekündigt. Der Titel verbindet die hektische Küchenarbeit aus Overcooked mit schnellen Feuergefechten, wie man sie aus actionreichen Shootern wie Call of Duty kennt.

Bis zu vier Köche müssen gemeinsam Bestellungen abarbeiten, Mahlzeiten zubereiten und gleichzeitig ihre Küche gegen anstürmende Gegner verteidigen. Mayhem À La Carte soll 2027 zunächst im Early Access für den PC erscheinen und kann bereits auf Steam zur Wunschliste hinzugefügt werden.

Küchenchaos unter Dauerbeschuss

Wie funktioniert Mayhem À La Carte? Im Mittelpunkt steht die Verteilung verschiedener Aufgaben innerhalb des Restaurants. Während ein Teammitglied Zutaten schneidet oder Gerichte brät, müssen andere Bestellungen anrichten, die Umgebung im Blick behalten und Angreifer mit Schusswaffen zurückdrängen.

Die Action wird aus der Ego-Perspektive dargestellt. Fenster können zu Einfallstoren für Gegner werden, Kugeln zerlegen Teile der Einrichtung und zwischen Töpfen sowie Zutaten kommt sogar eine Schrotflinte zum Einsatz. Kommunikation dürfte deshalb ähnlich wichtig sein wie schnelles Zielen.

Mayhem À La Carte lässt sich grundsätzlich allein oder im Online-Koop spielen. Laut den Angaben auf Steam ist das Erlebnis jedoch besonders auf Gruppen mit zwei bis vier Personen ausgelegt. Ein räumlich begrenzter Sprachchat soll dafür sorgen, dass Anweisungen, Hilferufe und gegenseitige Schuldzuweisungen direkt zum Küchenchaos gehören.

Zutaten werden zu gefährlichen Waffen

Welche Besonderheiten bietet der Koop-Shooter? Die Trennung zwischen Kochen und Kämpfen fällt deutlich kleiner aus, als es zunächst klingt. Praktisch jedes Lebensmittel kann im Gefecht einen taktischen Zweck erfüllen. Verbrannte Mahlzeiten lassen sich beispielsweise als explosive Geschosse einsetzen, während gefrorene Speisen Feinde stoppen können.

Weitere Effekte sollen Angreifer betäuben, schrumpfen lassen oder auf dem Boden ausrutschen lassen. Selbst misslungene Rezepte bleiben dadurch nützlich. Gleichzeitig sorgen zerstörbare Umgebungen, ausbrechende Riesenhummer und herumrollende Zutaten dafür, dass ein sauber geplanter Ablauf schnell im kompletten Durcheinander endet.

Zu den bislang bestätigten Kernfunktionen gehören:

  • Koop-Gameplay für ein bis vier Personen
  • Restaurantverwaltung und Kochen während laufender Angriffe
  • Schnelle Feuergefechte aus der Ego-Perspektive
  • Zutaten und misslungene Gerichte als Waffen
  • Unterschiedliche Effekte wie Explosionen, Vereisung und Schrumpfen
  • Rezepte aus verschiedenen Küchen der Welt
  • Räumlich begrenzter Sprachchat für die Zusammenarbeit

Early Access mit Ausbauplänen

Wann erscheint Mayhem À La Carte auf Steam? Der Start im Early Access ist für 2027 geplant, ein konkretes Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest. Zum Auftakt soll die spielbare Version etwa vier bis fünf Stunden an Inhalten bieten, die sich auf zwei unterschiedliche Küchen verteilen.

INGAME Studios plant eine Early-Access-Phase von mindestens sechs Monaten. Während dieser Zeit soll der Umfang anhand des Community-Feedbacks erweitert und bis zur Vollversion mindestens verdoppelt werden. Vorgesehen sind zusätzliche Restaurants, Herausforderungen, Waffen, Rezepte, Köche und weitere Spielfunktionen.

Das Studio sammelte bereits mit Crime Boss: Rockay City Erfahrungen im Koop-Bereich. Mayhem À La Carte setzt jedoch auf eine deutlich ungewöhnlichere Idee und könnte besonders für Gruppen interessant werden, denen klassisches gemeinsames Kochen noch nicht chaotisch genug ist.

Was haltet ihr von der Mischung aus Overcooked und Call of Duty? Schreibt uns eure Meinung zu Mayhem À La Carte in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.

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