Square Enix denkt offenbar bereits über die Zukunft von Final Fantasy VII nach, obwohl die aktuelle Remake-Trilogie noch nicht abgeschlossen ist. Serien-Director Naoki Hamaguchi erklärte bei einem Entwicklerpanel auf der PAX West 2026, dass die neu erzählte Saga langfristig über Final Fantasy VII Revelation hinaus fortbestehen könnte.
Das kommende Action-Rollenspiel bildet zunächst das große Finale der mit Final Fantasy VII Remake und Final Fantasy VII Rebirth begonnenen Trilogie. Final Fantasy VII Revelation erscheint am 8. April 2027 gleichzeitig für PlayStation 5, Xbox Series X und S, Nintendo Switch 2 sowie PC.
Eine langfristige Zukunft für Final Fantasy VII
Warum soll die Saga nach der Trilogie weitergehen? Hamaguchi sieht Final Fantasy VII als eine Marke, die sich über Jahre hinweg weiterentwickeln und an kommende Generationen weitergegeben werden kann. Schon die Remake-Reihe sei mit dem Ziel entstanden, die Geschichte und zentralen Themen des Klassikers für ein modernes Publikum neu aufzubereiten.
Konkrete Projekte für die Zeit nach Final Fantasy VII Revelation kündigte der Director allerdings nicht an. Offen bleibt deshalb, ob Square Enix komplett neue Spiele entwickeln, bekannte Nebengeschichten fortsetzen oder ältere Teile der Compilation of Final Fantasy VII für aktuelle Plattformen zurückbringen wird.
Potenzielle Vorlagen gibt es reichlich. Crisis Core Final Fantasy VII Reunion erzählt die Vorgeschichte von Zack Fair, während Final Fantasy VII Ever Crisis weitere Hintergründe zu Figuren wie Sephiroth behandelt. Auch Dirge of Cerberus Final Fantasy VII wäre interessant, da dessen Handlung nach dem Ende des ursprünglichen Final Fantasy VII angesiedelt ist und Vincent Valentine in den Mittelpunkt rückt.
Neue Kampfoptionen im großen Finale
Welche Neuerungen bietet Final Fantasy VII Revelation? Während des rund einstündigen Panels mit Naoki Hamaguchi und Battle-Director Teruki Endo wurden auch zusätzliche Details zum Kampfsystem vorgestellt. Eine wichtige Rolle spielen die neuen FITS, die sich an bekannten Jobs aus der Final-Fantasy-Reihe orientieren und zusätzliche Möglichkeiten zur individuellen Anpassung der Gruppenmitglieder bieten.
Als Beispiel nannten die Entwickler Vincent Valentine. Wird er mit einem Beschwörer-Outfit ausgestattet, kann er seine Galianische-Bestie-Form für koordinierte Angriffe mit der Beschwörung Ifrit einsetzen. Dadurch sollen die neuen Ausrüstungsoptionen nicht lediglich das Aussehen verändern, sondern direkt mit den etablierten Fähigkeiten der jeweiligen Figur zusammenspielen.
Für Fans dürfte außerdem spannend sein, dass Vincent und Cid Highwind in Final Fantasy VII Revelation erstmals innerhalb der Remake-Trilogie vollständig spielbar werden. Beide waren bereits in Final Fantasy VII Rebirth Teil der Handlung, konnten dort aber noch nicht regulär im Kampf gesteuert werden.
Viele Möglichkeiten nach dem Abschluss
Wie könnte Square Enix die Reihe fortführen? Die Aussagen lassen bewusst mehrere Wege offen. Denkbar wären moderne Portierungen bislang schwer zugänglicher Ableger, neue Geschichten innerhalb der bekannten Welt oder Projekte, die zeitlich an das Ende der Remake-Trilogie anschließen.
Zunächst richtet sich der Blick jedoch auf Final Fantasy VII Revelation und den Abschluss der Reise von Cloud, Aerith, Tifa und ihren Begleitern. Ob daraus anschließend eine dauerhaft wachsende Final-Fantasy-VII-Reihe entsteht, wird Square Enix vermutlich erst nach der Veröffentlichung am 8. April 2027 genauer erläutern.
Wie sollte Square Enix die Saga nach Final Fantasy VII Revelation fortsetzen? Wünscht ihr euch neue Spiele, weitere Remakes oder moderne Versionen älterer Ableger? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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