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Resident Evil Requiem DLC – Leak deutet Rückkehr der Spencer-Villa an

Capcom könnte für die angekündigte Story-Erweiterung zu Resident Evil Requiem einen der legendärsten Schauplätze der gesamten Horrorreihe zurückbringen. Ein aktueller Leak deutet darauf hin, dass die Spencer-Villa aus dem ersten Resident Evil im DLC erneut eine wichtige Rolle spielen könnte.

Die Information stammt vom bekannten Resident-Evil-Insider AestheticGamer, der auch unter dem Namen Dusk Golem auftritt. Capcom selbst hat die Rückkehr der Villa bislang nicht bestätigt, weshalb die Angaben vorerst als Gerücht behandelt werden sollten.

Die Spur zur Spencer-Villa

Welche ikonische Location soll im Resident Evil Requiem DLC zurückkehren? Laut AestheticGamer hatte Capcom ursprünglich einen Abschnitt rund um die Spencer-Villa für das Hauptspiel entwickelt. Das Gebiet sei während der Produktion gestrichen worden, könnte inzwischen aber für die kommende Story-Erweiterung überarbeitet werden.

Der Insider betont zugleich, dass sich die Pläne während der weiteren Entwicklung noch ändern können. Ob die Villa tatsächlich in der finalen Erweiterung auftaucht und in welchem Umfang sie erkundet werden darf, bleibt damit offen.

Für langjährige Fans wäre die Rückkehr dennoch ein echtes Highlight. Die Spencer-Villa in den Arklay-Bergen bildete den zentralen Schauplatz des ersten Resident Evil aus dem Jahr 1996 und des gefeierten Remakes aus dem Jahr 2002. Mit ihren verschlossenen Türen, verwinkelten Korridoren, geheimen Laboren und zahlreichen Rätseln prägte sie entscheidend, wofür klassischer Survival-Horror bis heute steht.

Eine schwierige Rückkehr in die Arklay-Berge

Wie könnte Capcom die zerstörte Spencer-Villa zurückbringen? Genau diese Frage dürfte für die Handlung der Erweiterung entscheidend sein. Das ursprüngliche Anwesen wurde am Ende des ersten Resident Evil durch eine Selbstzerstörungssequenz vernichtet und gilt innerhalb der Geschichte seit 1998 als zerstört.

Eine mögliche Erklärung wäre, dass Teile des unterirdischen Laborkomplexes oder abgelegene Bereiche des Anwesens die Explosion überstanden haben. Denkbar wären außerdem Rückblenden, Aufzeichnungen oder eine Rekonstruktion, mit deren Hilfe Capcom die bekannte Umgebung zurückholen könnte, ohne die bisherige Handlung vollständig umzuschreiben.

Resident Evil Requiem hat bereits bewiesen, dass Capcom zerstörte Schauplätze erneut ins Zentrum rücken kann. Das am 27. Februar 2026 veröffentlichte Hauptspiel führte Leon S. Kennedy und Grace Ashcroft zurück in die Ruinen von Raccoon City. Die Stadt war zuvor vor allem durch Resident Evil 2 und Resident Evil 3 bekannt geworden.

Bedeutung für Capcoms Horrorpläne

Warum könnte die Villa über den DLC hinaus wichtig sein? Seit einiger Zeit kursieren Gerüchte über eine weitere Neuauflage des ersten Resident Evil. Capcom hat ein solches Projekt bislang nicht offiziell angekündigt, doch bereits entwickelte Umgebungen könnten theoretisch sowohl für eine Erweiterung als auch für ein späteres Remake genutzt werden.

Ein Auftritt im DLC könnte außerdem erklären, wie einzelne Bereiche der Spencer-Villa die Katastrophe überstanden haben. Gleichzeitig hätte Capcom die Möglichkeit, klassische Rätsel, Gegner und Schauplätze mit der modernen RE Engine neu zu interpretieren.

Ein Veröffentlichungstermin für die Story-Erweiterung steht noch nicht fest. Gerüchten zufolge könnte zunächst Resident Evil Veronica erscheinen, dessen Veröffentlichung Capcom für das Jahr 2027 angekündigt hat. Wann konkrete Informationen zum Requiem-DLC folgen, bleibt abzuwarten.

Würdet ihr gerne in die Ruinen der Spencer-Villa zurückkehren, oder sollte Capcom den legendären Schauplatz lieber für ein vollständiges Resident-Evil-Remake aufsparen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.

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