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Unge spricht über seine Sozialphobie und die Zukunft mit Projekt Raik

Von Maike Apelt - News vom 26.05.2023 10:48 Uhr
Unge Erkrankung Zukunft Raik
© YouTube: Ungespielt

Lange war es ruhig auf den Kanälen von Unge. Auf YouTube kamen noch recht regelmäßig Videos, der Twitch-Kanal hingegen gleichte einer Geisterstadt. Vor wenigen Tagen hat sich der Streamer mit einem ernsten Video bei seinen Zuschauer*innen gemeldet. Er spricht offen über seine psychische Erkrankung und wie es in Zukunft für ihn weitergeht.

Psychische Krankheit: Unge leidet an einer Sozialphobie

Einige Fans haben sich in den letzten Wochen Sorgen um Unge gemacht. Wo sonst regelmäßig Streams stattfanden, war es um ihren Lieblings-Creator unheimlich still. Nun hat Simon mit einem ernsten Video das Schweigen gebrochen. Er spricht dort offen und ehrlich über seine psychische Erkrankung.

Das ist der Gaming-PC von Unge:

„Ich leide seit vielen Jahren an einer Sozialphobie. […] Ich habe ganz große Probleme andere Menschen zu treffen oder generell habe ich Probleme mit sozialen Interaktionen. Das muss nicht im echten Leben sein, das kann auch auf social media passieren und vor allem dann, wenn du dich live mit einer Kamera tausenden Menschen präsentierst.“

Seine Phobie hat sich auch in Simons Streams gezeigt. Er hatte teilweise Angst die Übertragung zu starten, die Kamera anzumachen und das, obwohl ihm das Streamen an sich großen Spaß macht. Treffen mit Freunden waren für ihn fast unmöglich zu schaffen. Selbst das Essen vom Lieferdienst hat er sich regelmäßig vor der Tür abstellen lassen, um den sozialen Kontakt zu vermeiden.

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Simon zieht Konsequenzen: Den Kanal Ungespielt lässt er hinter sich. Ganz von der Bildfläche verschwinden will er allerdings nicht.

Simon bleibt weiter aktiv: Neustart als Raik

Das größte Problem, das das Streamen momentan für Unge mitbringt, ist die Kamerapräsenz. Er macht sich dadurch angreifbar und das befeuert seine Phobie. Ein Neustart soll helfen.

Sein neuer Kanal heißt Raik. Auf dem streamt er als VTuber. Eine Software trackt hierbei seine Bewegungen und Mimik und überträgt diese auf den, für die Zuschauer*innen sichtbaren, Avatar. Die ersten Teststreams sind schon gelaufen.

„Ich fühle die ganzen positiven Dinge vom Streamen: Den Chat zu lesen, das Spiel zu teilen mit anderen Menschen. Aber ohne die negativen Dinge, die mich so belasten, wie eben mich vor einer Kamera zu zeigen.“

Wir wünschen Simon alles Gute für seine Zukunft und hoffen, dass es ihm bald besser geht!

Wichtig: Solltest Du Probleme haben, depressiv sein oder über Suizid nachdenken, kannst du dich unter 0800 111 0 111 oder 0800 -111 0 222 kostenlos an die Telefon-Seelsorge wenden. Dort erhältst du professionelle Hilfe und wirst beraten.

Wenn du über deine Probleme nicht reden kannst und dennoch Hilfe suchst, die Beratung der Telefon-Seelsorge ist auch über E-Mail möglich.
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Praktikantin, die keine Lust hat nur Kaffee zu kochen und deshalb lieber Artikel schreibt. Wenn ich eine Superkraft hätte, würde ich Einhörner in alle Star Wars-Filme einbauen.
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