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The Blood of Dawnwalker: Beschwerden zum Zeitlimit, Rebel Wolves reagiert

In The Blood of Dawnwalker hat der Held Coen lediglich 30 Tage und 30 Nächte, um seine Familie zu retten und so vor der Opferung zu bewahren. Das Game-interne Zeitlimit ist jedoch etwas, das vielen Spielern aufstößt. Zwar lässt sich das Vampir-Abenteuer mit dem richtigen Zeitmanagement trotzdem recht entspannt durchspielen – manch einer fühlt sich davon dennoch unter Druck gesetzt.

In The Blood of Dawnwalker ist Zeit ein rares Gut

Dennoch gilt es noch einmal hervorzuheben: Die 30 Ingame-Tage laufen nicht in Echtzeit ab. Die Spielwelt kann in aller Ruhe erkundet und Geheimnisse können aufgedeckt werden. Der Timer schlägt erst an, wenn bestimmte Aktionen oder Aufgaben ausgeführt werden. Diese sind jedoch meist gekennzeichnet.

Zudem kann man den Wechsel von Tag und Nacht selbst beeinflussen, weshalb letztlich mehr als nur 30 Tage reale Spielzeit drin sind. Jeder Tag und jede Nacht ist in acht Zeitsegmente gegliedert, die beispielsweise für die Ausführung von Quests benötigt werden. Zeit ist hier also als eine Ressource für die Erledigung gewisser Dinge zu verstehen, die eben nicht unbegrenzt vorhanden ist.

Zeitmechanik erntet viel Kritik

Scheinbar kommen viele Spieler mit dieser begrenzten Ressource nicht klar. Dabei ist es quasi ein Alleinstellungsmerkmal, wodurch sich The Blood of Dawnwalker von anderen Rollenspielen abhebt. Deshalb gibt es zumindest für den PC inzwischen eine Mod, die den Timer komplett deaktiviert.

Im Interview mit Eurogamer erklärt Game Director Konrad Tomaszkiewicz, dass er sich durchaus über das Problem im Klaren ist. Auch von der Mod wisse er und finde es in Ordnung, diese zu nutzen. Dennoch solle man der Mechanik eine Chance geben.

Das Argument, „alles in einem Durchlauf“ sehen zu wollen, lässt der einstige Game Director von The Witcher 3: Wild Hunt und Cyberpunk 2077 dabei nicht gelten. Immerhin sei die Zeitmechanik so programmiert, dass man rund 80 Prozent der Inhalte erleben kann.

„Selbst in Spielen wie The Witcher kann man nicht alles in einem Durchgang sehen, weil man Entscheidungen trifft, die Konsequenzen haben. Die Zeitmechanik trägt zwar dazu bei, aber ob das so viel ausmacht, glaube ich nicht.“

Wie geht es mit The Blood of Dawnwalker weiter?

Etwa zeitgleich mit dem Release des Rebel Wolves-Debüts wurde auch bekannt, dass die Dawnwalker-Saga weitergehen soll. Allerdings sei hier noch keineswegs sicher, ob in den nächsten Teilen das Zeitlimit wieder zum Tragen kommen wird.

„Wir haben es offen gesagt noch nicht entschieden. Wir werden damit experimentieren. Wenn es zu Teilen der Story, oder zur gesamten Geschichte passt, dann werden wir es benutzen. Wenn wir Geschichten haben, zu denen es nicht passt, werden wir es nicht erzwingen“, erklärt Tomaszkiewicz.

Obendrein wollen die Entwickler nicht in jedem Spiel auf dasselbe Schema setzen. Ihm zufolge ziehen er und sein Team „auch andere verrückte Ideen in Betracht“. Ziel sei es, das RPG-Genre zu verändern und die Leute zu überraschen.

Wie kommt ihr mit dem Zeitlimit klar? Und was würdet ihr euch für künftige Dawnwalker-Teile wünschen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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Bekennender Film- und Serien-Junkie. Gedanklich gerne in diversen Fantasiewelten unterweges. Süchtig nach allem, was magisch scheint. Begeisterte Gaming-Zuschauerin, inklusive klugen Sprüchen. Allen voran: Vollblut-Schreiberling und Hundemama.

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