Am 24. September 2026 erscheint „Silent Hill: Townfall“ exklusiv für PlayStation 5. Mittlerweile hat Konami einige Einblicke in den kommenden Titel gewährt. Anfang Juni, bei der State of Play, gab es eine Gameplay-Präsentation. Und vor wenigen Tage wurde bei der Gamescom Opening Night Live der Cast des Horror-Ablegers vorgestellt.
Auf der Gamescom sind natürlich auch Entwickler, Publisher und Pressevertreter zugegen. Vor Ort hatte GamesRadar+ den Silent Hill-Franchise-Produzenten Motoi Okamoto im Interview. Dieser hat durchaus interessante und ambitionierte Vorhaben von Konami verraten.
Eine Zeit lang war es etwas ruhiger um die Survival-Horror-Reihe geworden. Umso stärker soll sie nun zurückkehren. Um künftig präsenter zu sein und Silent Hill-Fans bei der Stange zu halten, laufen im Hintergrund wohl bereits mehrere geheime Projekte.
Konamis große Ambitionen
„Unser Ziel ist es, hoffentlich jährlich neue Spiele zu veröffentlichen“, gibt Okamoto zu Protokoll. Um dies möglich zu machen, muss an mehreren Fronten gleichzeitig gearbeitet werden. Und genau das scheint der Fall zu sein. „Es gibt noch viele Projekte, die sich in Arbeit befinden, und sehr unangekündigte Titel. Daher können wir natürlich nicht ins Detail gehen. Aber wir prüfen und bearbeiten aktuell viele Projekte“, erklärt Okamoto weiter.
Dafür nutzt Konami verschiedene externe Entwicklerstudios. Für die jüngsten Remakes ist beispielsweise das polnische Studio Bloober Team verantwortlich. Welche Titel hinter den Geheimprojekten stecken, bleibt zwar vorerst offen, aber: „Wir möchten den Spielern mitteilen, dass wir weitere Erlebnisse in Vorbereitung haben und viele Arten von Spielen, die unserer Meinung nach positive Überraschungen für die Spieler bieten können, die darauf für die Reihe gewartet haben.“
Weg von Silent Hill – hinaus in die Welt
Um Story-technisch nicht auf der Stelle zu treten, entfernt sich Silent Hill quasi immer weiter von Silent Hill. Die ursprüngliche Handlung des Horror-Klassikers fand in fast allen Teilen der Serie in der US-amerikanischen Kleinstadt statt.
Das 2024 veröffentlichte „The Short Message“, war der erste Ableger mit einem anderen Setting: einem verlassenen Apartmentkomplex in Deutschland. Im letzten Jahr erschien dann „Silent Hill f“, dass in der japanischen Kleinstadt Ebisugaoka der 60er-Jahre angesiedelt ist. Unterdessen spielt der neueste Ableger „Silent Hill: Townfall“ auf der fiktiven schottischen Insel St. Amelia, im Jahr 1996.
Die Entscheidung darüber, die Schauplätze zu wechseln, begründet Okamoto wie folgt: „Wenn wir uns strikt auf dasselbe amerikanische Setting konzentrieren würden, wären die erzählerischen Möglichkeiten irgendwann erschöpft, und es könnte zudem zu einer gewissen Ermüdung bei der Spielerschaft führen.“
Jedes Jahr ein neuer Silent Hill-Teil – Zu viel des Guten?
Bei so vielen Eisen gleichzeitig im Feuer kann man nur hoffen, dass das nicht schiefgeht. Letzten Endes hat niemand etwas gekonnt, wenn die Spiele floppen, weil Gameplay, Story, Charaktere oder etwas anderes nicht fertig produziert wirkt. Das soll schließlich schon bei dem ein oder anderen Game vorgekommen sein – ohne Namen zu nennen.
Wie siehst du die Sache: Übernimmt sich Konami womöglich oder fändest du jährlichen Silent Hill-Nachschub gut? Und was hältst du von den Ortswechseln? Schreib deine Meinung gerne in die Kommentare.

Deine Meinung zählt
Wie siehst du das? Teile deine Gedanken mit der PlayCentral-Community.