Final Fantasy VII Revelation soll die Remake-Trilogie am 8. April 2027 abschließen. Der gleichzeitige Release für PlayStation 5, Nintendo Switch 2, Xbox Series X|S und PC wurde von Square Enix bestätigt.
Director Naoki Hamaguchi hat rund um die Paris Games Week 2026 weitere Details zur Erzählung, zur planetenweiten Karte und zum erweiterten Kampfsystem genannt. Trotz der drohenden Zerstörung durch Meteor soll das Finale nicht zu einem geradlinigen Wettlauf gegen Sephiroth werden.
Erkundung wird mit der Geschichte verknüpft
Cloud und seine Gefährten müssen sich mit der Welt und ihren persönlichen Konflikten auseinandersetzen, bevor sie ihre jeweiligen Gründe für den letzten Kampf vollständig begreifen. Nebenquests sollen deshalb nicht wie bedeutungslose Ablenkungen wirken, sondern zusätzliche Einblicke in Figuren, Regionen und Bewohner liefern.
Die Wahl des Gruppenmitglieds kann bei bestimmten Aufträgen beeinflussen, wie einzelne Ereignisse und Szenarien ablaufen. Das Ende selbst soll dadurch nicht in mehrere Varianten aufgeteilt werden, wohl aber die persönliche Wahrnehmung der Figuren und ihrer Entwicklung.
In einer Mitschrift der Präsentation beschreibt Hamaguchi Revelation entsprechend als stark erzählerisches und zugleich freies Abenteuer mit viel Erkundung. Der Untergrund von Midgar wurde während der Messe ebenfalls gezeigt. Ob dort ausdrücklich Deepground aus Dirge of Cerberus und Intermission wartet, wurde bislang nicht bestätigt.
Die Highwind verbindet den gesamten Planeten
Anders als die voneinander abgegrenzten Regionen in Rebirth soll die Welt von Revelation vollständig zusammenhängen. Mit der Highwind könnt ihr die Kontinente überfliegen, abspringen und eure Reise am Boden mit Chocobos oder anderen Fortbewegungsmitteln fortsetzen.
Damit beim Absprung bereits große Teile der Landschaft sichtbar bleiben, setzt das Spiel laut Hamaguchi auf eine dynamische Datenübertragung. Entfernte Gebiete werden zunächst mit reduzierten Details dargestellt, während sich hochauflösende Daten beim Näherkommen laden. Nicht mehr benötigte Daten werden gleichzeitig aus dem Speicher entfernt.
Hamaguchi bezeichnete das Ergebnis in einem früheren Originalinterview als offene Welt, die den gesamten Planeten umfasst. Wer möglichst viele Nebenaufgaben erledigt, soll dabei nicht automatisch übermächtig werden. Der zurückkehrende dynamische Schwierigkeitsgrad passt die Stärke der Gegner an den Fortschritt der Gruppe an und hält Kämpfe auch nach längeren Erkundungstouren anspruchsvoll.
FITS und Ausrüstungsprofile erweitern die Taktik
Das neue FITS-System verändert den Kampfstil einer Figur durch spezialisierte Rollen. Offiziell bestätigt sind Krieger, Ritter, Schwarzmagier und Beschwörer, die jeweils eigene Fähigkeiten und taktische Möglichkeiten mitbringen. Die Optik der Rollen lässt sich von ihren spielerischen Eigenschaften trennen, sodass die ursprünglichen Kleidungsstücke erhalten bleiben können.
FITS bleibt optional. Hamaguchi und Battle Director Teruki Endo haben das Action-RPG laut den aktuellen Angaben sowohl mit als auch ohne das System getestet, damit die Kampagne mit unterschiedlichen Vorlieben abgeschlossen werden kann.
Zusätzlich sollen sich pro Figur bis zu fünf Ausrüstungsprofile mit Waffen, Materia und Zubehör speichern lassen. Zwischen den Gefechten könnt ihr dadurch beispielsweise schnell zwischen einem offensiven Aufbau, einer magischen Spezialisierung und einer unterstützenden Konfiguration wechseln.
Für die Zeit nach Revelation möchte Hamaguchi das über Jahre eingespielte Team möglichst zusammenhalten. Als mögliche Richtungen nannte er:
- ein kleineres AA-Projekt,
- einen neuen Teil der Final-Fantasy-Reihe,
- eine neue AAA-IP.
Einen weiteren großen Remake-Zyklus möchte der Director dagegen lieber einem anderen Team überlassen. Sein unmittelbarer Fokus liegt zunächst darauf, die mehr als zehnjährige Arbeit an der Final-Fantasy-VII-Trilogie mit Revelation zu einem vollständigen Abschluss zu bringen.
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