Minecraft trifft auf No Man’s Sky und bekommt eine gehörige Portion Physik spendiert. Genau diesen Eindruck vermittelt Astromine, ein kommendes Survival-Abenteuer für Steam, in dem vollständig zerstörbare Planeten erkundet, zerlegt und anschließend mit eigenen Basen bebaut werden können.
Entwickler und Publisher Alientrap plant die Veröffentlichung weiterhin für 2026. Einen konkreten Termin gibt es bislang nicht, doch eine kostenlose Demo steht bereits seit dem 19. Februar 2026 auf Steam bereit und unterstützt neben dem Solospiel auch Online-Koop.
Zerstörbare Welten im gesamten Sonnensystem
Warum erinnert Astromine an Minecraft und No Man’s Sky? Das Spiel kombiniert den kreativen Sandbox-Ansatz und die kantige Optik von Minecraft mit interplanetarer Erkundung. Gruppen aus bis zu vier Personen landen gemeinsam auf fremden Himmelskörpern, bauen Rohstoffe ab und nutzen die Materialien für neue Ausrüstung, Gebäude und Raumschiffe.
Die Planeten werden prozedural erzeugt und besitzen jeweils eigene Landschaften, Ressourcen, außerirdische Lebensformen und Umweltgefahren. Besonders auffällig ist das Voxel-System, denn nicht nur die Oberfläche, sondern auch Kreaturen und Konstruktionen bestehen aus zerstörbaren Elementen.
Dadurch soll es möglich sein, einen Planeten vollständig auszuhöhlen und bis zu seinem Kern vorzudringen. Wer behutsamer vorgeht, kann stattdessen nur die benötigten Materialien abbauen und die Umgebung als Standort für eine dauerhafte Basis erhalten. Die Demo enthält den ersten Planeten sowie einen Mond und vermittelt bereits einen Eindruck von diesem Spielprinzip.
Physik beeinflusst Basen und Kämpfe
Welche Besonderheiten bietet das Physik-System? Materialien verfügen über unterschiedliche Eigenschaften und reagieren auf Belastung, Feuer oder fehlende Stützen. Holz kann brennen, Metall trägt größere Konstruktionen und elektrische Netzwerke versorgen Anlagen mit Energie. Werden tragende Elemente entfernt, können Wände oder sogar ganze Gebäudeteile zusammenbrechen.
Diese Freiheit spielt auch bei Angriffen auf feindliche Außenposten eine wichtige Rolle. In Astromine kämpfen Maschinen um die Kontrolle über das Sonnensystem. Rivalisierende Roboterfraktionen sichern ihre Gebiete mit befestigten Anlagen, die frontal angegriffen oder taktisch sabotiert werden können. Energiequellen lassen sich ausschalten, während Laser neue Zugänge direkt durch Wände schneiden.
Auch außerirdische Gegner reagieren sichtbar auf Treffer. Schüsse tragen Voxel für Voxel Fleisch und Panzerung ab, wodurch verwundbare Stellen freigelegt werden. Zu den bereits gezeigten Kreaturen gehört ein riesiges, mit mehreren Augen ausgestattetes Krabbenwesen, dessen Begegnung wie ein kooperativer Bosskampf inszeniert ist.
Ambitionierter Steam-Release für 2026
Wann erscheint Astromine auf Steam? Die Vollversion besitzt weiterhin ein Release-Zeitfenster für 2026. Alientrap möchte direkt eine möglichst ausgereifte Version 1.0 veröffentlichen und verzichtet nach aktuellem Stand auf einen klassischen Early-Access-Start.
Neben der frei verfügbaren Demo läuft außerdem ein Playtest, der das komplette Sonnensystem mit zehn Planeten und Asteroiden umfasst. Bis zur Veröffentlichung arbeitet das Studio unter anderem an Bosskämpfen, gegnerischen Fraktionen, abwechslungsreicheren Überfällen, zusätzlichen Automatisierungsoptionen und einer verbesserten Forschungsoberfläche.
Astromine übernimmt damit vertraute Ideen aus Minecraft und No Man’s Sky, erweitert sie aber um weitreichende Zerstörung und physikalische Konsequenzen. Wenn Alientrap dieses Zusammenspiel überzeugend umsetzt, könnte der Titel zu einer der spannendsten Survival-Crafting-Überraschungen des Jahres 2026 werden.
Wie gefällt euch die Mischung aus Minecraft, No Man’s Sky und vollständig zerstörbaren Planeten? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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