PLAYCENTRAL TESTS Animal Crossing: New Horizons

Animal Crossing: New Horizons im Test: So viele Freiheiten bot die Reihe noch nie

Von Daniel Busch - Test vom 24.03.2020 17:27 Uhr
© Nintendo/PlayCentral-Bildmontage

Meile um Meile sammeln

Sternis sind nicht mehr die einzige Währung im Spiel. Bei Tom Nook könnt ihr von nun an Nook-Meilen verdienen. Diese gibt es glücklicherweise nicht mit Echtgeld-Transaktionen oder dergleichen, sondern durch das Erfüllen von Tätigkeiten im Spiel. Angelt Fische und ihr bekommt Meilen. Fangt Insekten und ihr bekommt ebenfalls Meilen. Im Grunde sammelt ihr mit allem, was ihr tut, Meilen. Dadurch erhaltet ihr sogar einen Ansporn fürs Unkraut jäten.

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Die Meilen könnt ihr für diverse Items und Bastelanleitungen ausgeben. Zudem lassen sich Flüge zu kleinen Inselchen buchen, auf denen ihr mitunter neue Bewohner anwerben oder weitere Ressourcen sammeln könnt. Die Meilen machen also durchaus Sinn und es lohnt sich immer, diese zu sammeln. Insbesondere, da ihr dadurch eure Inventarplätze erweitern könnt.

Der Multiplayer

Wer lange Zeit auf einer einsamen Insel lebt, der freut sich über ein wenig Gesellschaft, die über (sprechende) Tiere hinausgeht. Natürlich lassen sich Freunde zum gemeinsamen Spielen einladen. Hier haben wir alle Infos zum Multiplayer für euch parat.

Am Online-Multiplayer sowie lokalem Mehrspieler hat sich bis auf die Tatsache, dass nun bis zu acht Freunde zusammen zocken können, eigentlich nichts geändert. Und das ist auch gut so. Wie schon aus vorherigen Serienteilen bekannt, könnt ihr euch zusammen auf eurer oder auf der Insel eines Kumpels herumtreiben. Dafür benötigt jeder eine eigene Nintendo Switch und das Spiel.

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Neu hingegen ist die Möglichkeit zu zweit an einer Konsole zu zocken. Besitzt ihr das Spiel also nur einmal, könnt ihr trotzdem zusammenspielen. Dazu braucht jeder Spieler nur einen Controller. Einige Beschränkungen sollten hierbei jedoch erwähnt werden. Ein Spieler übernimmt die Anführerrolle. Das bedeutet, die Kamera ist nur auf diesen Spieler beschränkt und die anderen Spieler müssen dementsprechend immer in der Nähe bleiben. Einen Splitscreen gibt es leider nicht. Mehr als Tiere fangen dürfen die Mitspieler ebenfalls nicht, wodurch ihre Rollen sehr beschränkt sind.

Wer also richtig zusammenspielen möchte, der kommt um den lokalen oder Online-Multiplayer nicht herum.

Grafik und Ladezeiten

Grafisch hat „Animal Crossing: New Horizons“ im Vergleich zu den vorherigen Teilen ein ordentliches Make-Over erhalten und präsentiert sich als der schönste Serienteil. Auch wenn ihr keine Grafikbombe erwarten solltet, so lohnt sich zumindest ein Blick ins Museum. Gerade das Innere des Museums besticht durch so wundervoll verarbeitete Details. Generell bezaubern gerade die kleinen Details. Wenn sich beispielsweise die tierischen Bewohner unter einen Baum setzen, um die Luft zu genießen oder Tom Nook im Service-Center ab und zu Staub wischt.

Ansonsten erweist sich die Grafik auf dem Rest der Insel durchaus als solide. Nicht besonders, aber dennoch schön. Die Macher haben sich insbesondere bei der Innengestaltung und den Designs der verschiedenen Möbelstücke und der Tierwelt Mühe gegeben. Außenbereiche wie das Gras oder der Sandstrand hätten aber noch einen Tick aufwendiger texturiert sein dürfen.

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Kleines Manko bilden die Ladezeiten. Um ins Spiel einzusteigen vergehen durchaus einige Sekunden. Seid ihr erstmal auf eurer Insel, dann begegnen euch allerdings recht selten Ladezeiten. Solltet ihr aber auf die Insel eines Freundes verreisen wollen, dauert es bis die Ladesequenz vorüber ist. Insbesondere wenn man der Gastgeber ist und diese Ladesequenz mehrere Male hintereinander über sich ergehen lassen muss.

Der größte Kritikpunkt

Bis zu dieser Zeile konnte ich schon sehr viel Positives zu „Animal Crossing: New Horizons“ erzählen. Und Nintendo hat wirklich ein rundum gelungenes Spiel abgeliefert. Einen Kritikpunkt möchte ich dennoch ansprechen und der gilt insbesondere für Spieler, die zusammen an einer Konsole spielen wollen. Ich meine dabei nicht den bereits angesprochenen Couch-Koop-Multiplayer. Wollen zum Beispiel mehrere Familienmitglieder das neue „Animal Crossing“ spielen und es gibt im Haushalt nur eine Nintendo Switch, dann müssen sich alle dieselbe Insel teilen. Es gibt nämlich nur eine einzige Insel pro Konsole (und nicht pro User). Eine ganz eigene Urlaubsinsel auf einer Konsole gestalten, wo es bereits einen Spielstand gibt? Das geht schlicht nicht, ohne die andere Insel zu löschen.

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Immer im Beast-Mode und manchmal ganz schön verpeilt. Sport-Enthusiast, der die USA liebt und von seiner eigenen Harley träumt. Super Saiyajin im Training, Trophäenjäger an der PlayStation. Bevorzugt Sony-Exclusives, God of War, GTA V und RDR2.
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