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Bully bekam nie die verdiente Aufmerksamkeit und Dan Houser erklärt warum

Bully hätte mehr Aufmerksamkeit verdient, findet Rockstar-Mitgründer Dan Houser. Im Interview mit IGN erklärt der Autor, dass die Kontroversen vor der Veröffentlichung Rockstars Werbung erschwerten. Das Team musste zunächst Händler überzeugen und Proteste entschärfen.

Rockstar musste Bully verteidigen, bevor es erschien

Houser zufolge verurteilten manche Menschen das Spiel bereits wegen seines Namens, obwohl sie es noch gar nicht gesehen hatten. Rockstar habe einen großen Teil des Jahres 2006 damit verbracht, die Aufregung einzudämmen.

Dadurch blieb weniger Raum, das eigentliche Spiel vorzustellen und seine Stärken zu bewerben. Houser erinnert sich an eine ausgesprochen belastende Zeit, in der auch die Hot-Coffee-Kontroverse um GTA San Andreas nachwirkte.

Sein Fazit lautet, ins Deutsche übersetzt:

„Eine der Herausforderungen war, dass das Spiel nie die Aufmerksamkeit bekam, die es verdient hätte.“

Ein kleiner Schulstreich half bei der Entwicklung

Auch intern musste Rockstar erst herausfinden, wie die offene Spielwelt ohne die für GTA zentralen Autos und Schusswaffen funktionieren sollte. Stundenpläne und Unterricht halfen, den Schulalltag zu formen.

Als wichtigen Moment nennt Houser einen kleinen Streich: Spieler konnten einer Figur einen Zettel mit der Aufschrift „Kick me“ auf den Rücken kleben. Ein anderer Schüler kam anschließend herbei und trat sie. Für Houser zeigte diese Interaktion, wie unterhaltsam die Welt aus der Perspektive eines Jugendlichen werden konnte.

Diese Perspektive prägt Bully: Im Mittelpunkt steht der 15-jährige Jimmy Hopkins, der an der fiktiven Bullworth Academy seinen Platz zwischen verschiedenen Schülergruppen finden muss.

Warum aus Bully keine Fortsetzung wurde

Zur ausbleibenden Fortsetzung hatte Houser bereits 2025 eine separate Erklärung geliefert. In einem früheren IGN-Interview sprach er über begrenzte Kapazitäten: Mit einer kleinen kreativen Führung und einem kleinen Leitungsteam könne man nicht alle gewünschten Projekte umsetzen.

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Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.

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