Bei der gerade stattfindenden Tokyo Game Show gewährte Square Enix neue Einblicke in Final Fantasy 7 Revelation. Auf der Messe durften interessierte Besucher auch eine Demo anspielen und dabei einen Blick auf die Optionen des Rollenspiels werfen.
Einer der Besucher war der X-User Genki, der sogleich einen Post zu den verschiedenen Grafik- und Performance-Modi abgesetzt hat. Das Finale der Remake-Trilogie verfolgt dabei offenbar einen ähnlichen Ansatz wie schon Rebirth.
Grafik und Performance
Aus dem Post geht hervor, dass es in den Einstellungen der Konsolenversion drei Grafikmodi mit unterschiedlichen Schwerpunkten gibt. Diese gelten also gleichermaßen für die PlayStation 5 und die Xbox Series X|S. Dadurch soll den Gamern die Wahl für das grafisch bestmögliche Spieleerlebnis geboten werden. Für den PC gelten andere Parameter wie DLSS oder FSR für die grafische Feinjustierung.
Das sind die drei Modi für Final Fantasy 7 Revelation:
- Der Grafik-Modus priorisiert eine hochwertige Darstellung in 4K-Auflösung mit einer begrenzten Bildrate von 30 FPS
- Der Modus Performance – Sharp bietet 60 FPS und eine besonders scharfe und detailreiche Bildqualität. Bei zu schnellen Bewegungen kann es jedoch zu Pixel-Störungen kommen.
- Der Modus Performance – Smooth kommt ebenfalls mit 60 FPS daher, zeichnet jedoch eine weichere Bildqualität und läuft dadurch flüssiger. Allerdings sind Details und feinere Strukturen dadurch nicht mehr so klar, wie im scharfen Modus.
Von offizieller Seite ist davon noch nichts bestätigt. Es ist also gut möglich, dass sich bis zum Release am 8. April 2027 noch etwas ändern kann. Da der Vorgänger Final Fantasy 7 Rebirth direkt nach der Veröffentlichung jedoch Performance-Schwierigkeiten hatte, die erst durch Patches behoben werden konnten, sind Vorabtests auf diese Weise sicherlich hilfreich.
Mini-Spiele und Humor
Was indes feststeht – und auch von Game Director Naoki Hamaguchi selbst bestätigt ist: Die Mini-Spiele kehren zurück. Demnach enthält Final Fantasy 7 Revelation das beliebte Kartenspiel Queen’s Blood, ebenso wie das Snowboarding. Zudem soll der Charakter Red XIII, auch bekannt als Nanaki, wieder mit von der Partie sein.
„Aber Nanaki wird vielleicht nicht auf einem Snowboard stehen. Ihr müsst euch einfach überraschen lassen, womit er fahren wird. Ich glaube, das wird viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen“, verriet Hamaguchi.
Noch mehr Final Fantasy
Bei der State of Play Anfang September kündigte Square Enix außerdem an, dass Revelation um zwei DLCs erweitert wird. Diese kommen bereits mit der Premium Edition am 8. April 2027. Die erste Story-Erweiterung befasst sich mit Antagonist Sephiroth; die zweite mit Vincent Valentine und den Turks.
Eine nicht ganz gängige Praxis, die DLCs gleich mit dem Hauptspiel zu veröffentlichen. Der Game Director betonte auf X jedoch:
„Nach der Ankündigung von Final Fantasy 7 Revelation haben wir viele Anfragen von Fans und Medien bezüglich DLCs erhalten und uns dazu entschlossen, diese umzusetzen. Anstatt es erst nach dem Verkaufsstart anzukündigen, wollten wir unsere Pläne bereits vor dem Release des Hauptspiels teilen.“
Damit bildet Revelation den Abschluss der Final Fantasy-Remake-Trilogie. Doch laut Produzent Yoshinori Kitase könnten weitere Ableger erscheinen, so die Fans es denn wünschen. Letztlich seien sie es, die über die weitere Entwicklung entscheiden. Square Enix selbst sieht Final Fantasy 7 als „sich ständig weiterentwickelnde“ Marke.
Wie seht ihr das? Wird es langsam zu viel des Guten oder könnt ihr nie genug von Final Fantasy bekommen? Und was meint ihr zu den Grafik-Optionen? Schreibt es in die Kommentare.
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