Valve hat sich am 15. September 2026 erneut zur Zukunft des Steam Deck geäußert. Trotz steigender Speicherpreise und schwieriger Bedingungen auf dem Hardwaremarkt hält das Unternehmen an seinen bisherigen Zielen für einen möglichen Nachfolger fest.
Ein Steam Deck 2 soll demnach nicht einfach etwas schneller als das aktuelle Modell werden. Valve strebt weiterhin einen klar erkennbaren Generationssprung an, der eine deutlich höhere Leistung mit einer überzeugenden Akkulaufzeit und einer möglichst attraktiven Preisgestaltung verbindet.
Valve hält am Leistungsziel fest
Welche Pläne verfolgt Valve mit dem Steam Deck 2? In einem Gespräch wurde Valve-Entwickler Pierre-Loup Griffais gefragt, ob die aktuelle RAM-Krise die ursprünglichen Vorstellungen für das nächste Steam Deck verändert habe. Seine Antwort fiel vorsichtig, aber grundsätzlich positiv aus.
Wir betrachten das Ziel einer klar abgegrenzten Leistungssteigerung für ein zukünftiges Steam Deck weiterhin auf dieselbe Weise.
Valve möchte also weiterhin ein Gerät entwickeln, das sich spürbar vom ersten Steam Deck und dessen OLED-Version abhebt. Wann die dafür notwendige Technik zu vertretbaren Konditionen verfügbar sein wird, bleibt allerdings offen.
Bereits im November 2025 hatte Griffais erklärt, dass selbst 20, 30 oder 50 Prozent mehr Leistung bei vergleichbarer Akkulaufzeit für Valve nicht unbedingt ausreichen würden. Statt eines gewöhnlichen Hardware-Upgrades soll der Nachfolger einen echten Mehrwert für Entwickler und Nutzer bieten.
Speicherpreise erschweren die Planung
Warum könnte sich das Steam Deck 2 trotzdem verzögern? Die größten Schwierigkeiten liegen derzeit bei den Kosten für Arbeitsspeicher, Datenspeicher und andere Komponenten. Leistungsfähigere Handheld-PCs sind technisch bereits möglich, bewegen sich preislich jedoch häufig deutlich oberhalb des ursprünglichen Steam Deck.
Wie stark sich die Lage bereits auswirkt, zeigt das aktuelle Steam Deck OLED. Valve erhöhte im Mai 2026 den europäischen Preis des Modells mit 512 GB auf 779 Euro. Die Variante mit 1 TB kostet seitdem 919 Euro, wobei die Hardware selbst unverändert blieb.
Gerade beim Steam Deck 2 wäre ein hoher Einstiegspreis riskant. Der Erfolg des ersten Modells beruhte schließlich nicht nur auf SteamOS und der mobilen Nutzbarkeit großer PC-Spiele wie Red Dead Redemption 2, sondern auch auf dem vergleichsweise zugänglichen Gesamtpaket.
Der Nachfolger braucht weiterhin Geduld
Wann erscheint das Steam Deck 2? Einen Veröffentlichungstermin, technische Daten oder einen Preis hat Valve weiterhin nicht genannt. Die neue Aussage macht lediglich deutlich, dass die angespannte Marktlage das grundsätzliche Konzept nicht verändert hat.
Valve beobachtet nun, wann sich eine ausreichend leistungsfähige und effiziente Plattform wirtschaftlich umsetzen lässt. Damit bleibt das Steam Deck 2 ein Projekt für die Zukunft, das erst erscheinen dürfte, wenn Technik, Akkulaufzeit und Kosten den hohen Ansprüchen des Unternehmens entsprechen.
Würdet ihr für einen deutlichen Leistungssprung einen höheren Preis akzeptieren, oder sollte Valve mit dem Steam Deck 2 unbedingt unterhalb der aktuellen Premium-Handhelds bleiben? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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