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GTA 6: Waffenrad sorgt für Kritik – Fans vermissen den typischen Rockstar-Stil

Der ausführliche Einblick in GTA 6 hat zahlreiche neue Details zur offenen Spielwelt, den Missionen und den beiden Protagonisten offenbart. Ein vergleichsweise kleines Element fällt bei einigen Fans allerdings durch: Das neue Waffenrad kommt mit seinem minimalistischen Design nicht überall gut an.

Statt eines deutlich abgegrenzten Kreises zeigt das Interface mehrere rechteckige Felder, in denen Waffen, Gegenstände und Kleidungsstücke als farbige Symbole dargestellt werden. In sozialen Netzwerken und GTA-Communitys wird nun darüber diskutiert, ob das übersichtliche Design zu schlicht geraten ist.

So sieht das neue Waffenrad von GTA 6 aus

Wie funktioniert das Waffenrad in GTA 6? Im offiziellen Gameplay-Material öffnet sich ein kreisförmig angeordnetes Auswahlmenü, das verschiedene rechteckige Felder verwendet. Darin sind unter anderem Waffen, heilende Gegenstände und weitere Ausrüstungsobjekte zu erkennen.

© Rockstar Games

Der Hintergrund wird während der Auswahl abgedunkelt und unscharf dargestellt. Dadurch bleiben die einzelnen Symbole gut lesbar, ohne dass das laufende Spiel vollständig aus dem Blickfeld verschwindet.

Grundsätzlich verfolgt Rockstar Games damit einen sehr funktionalen Ansatz. Die einzelnen Bereiche sind klar voneinander getrennt und lassen sich schnell erfassen. Genau diese Schlichtheit ist jedoch der wichtigste Kritikpunkt innerhalb der Community.

Einige Fans beschreiben das Interface als unfertig oder austauschbar. Im Vergleich zu den Waffenrädern aus GTA 5 und Red Dead Redemption 2 fehle es der neuen Darstellung an einer klaren visuellen Identität. Besonders die kantigen Felder wirken für manche Spieler eher wie einzelne Platzhalter als wie ein zusammenhängendes Rad.

Nicht alle Fans finden das Design schlecht

Die Kritik fällt keineswegs einhellig aus. Andere Spieler verteidigen das neue Interface und begrüßen die reduzierte Gestaltung. Ein Waffenrad müsse in erster Linie schnell verständlich und funktional sein, statt möglichst aufwendig auszusehen.

Auch die farbigen Symbole finden Zustimmung. Sie können dabei helfen, unterschiedliche Waffen und Gegenstände schneller voneinander zu unterscheiden. Durch die weitgehend transparente Darstellung bleibt zudem sichtbar, was während der Auswahl in der Spielwelt geschieht.

Damit stehen sich vor allem zwei Perspektiven gegenüber: Während ein Teil der Community mehr Persönlichkeit und einen stärkeren Vice-City-Stil erwartet, bevorzugen andere Spieler eine möglichst unaufdringliche Benutzeroberfläche.

Kritik gibt es außerdem nicht nur am Waffenrad. Vereinzelt werden auch die Statusanzeigen und andere Bestandteile des HUD als zu nüchtern bezeichnet. Die neue Minimap erhält dagegen deutlich mehr Zuspruch und fügt sich für viele Fans überzeugender in das Gesamtbild ein.

Ist das Waffenrad bereits final?

Ob Rockstar Games das Interface bis zur Veröffentlichung noch überarbeitet, ist nicht bekannt. Das gezeigte Material stammt zwar aus einer aktuellen Version von GTA 6, eine ausdrückliche Bestätigung des endgültigen HUD-Designs gibt es bislang aber nicht.

Benutzeroberflächen können sich während der letzten Entwicklungsmonate noch verändern. Anpassungen an Farben, Formen, Abständen oder Symbolen wären grundsätzlich möglich, ohne dass zentrale Spielsysteme neu entwickelt werden müssten.

Ebenso ist bislang unklar, ob sich Teile der Anzeige später individuell konfigurieren lassen. Optionen für Transparenz, Größe oder einzelne HUD-Elemente wurden von Rockstar noch nicht vorgestellt.

Auffällig ist, dass sich die Diskussion trotz der Kritik überwiegend auf die Präsentation und nicht auf die Funktion des Waffenrads bezieht. Die gezeigte Auswahl wirkt verständlich und liefert die notwendigen Informationen. Umstritten ist vor allem, ob das minimalistische Erscheinungsbild einem Spiel mit dem visuellen Anspruch von GTA 6 gerecht wird.

GTA 6 erscheint am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Ob das diskutierte Waffenrad bis dahin noch angepasst wird, bleibt abzuwarten.

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.

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