Eine lange Verfolgungsjagd im neuen Extended Look zu GTA 6 demonstriert, wie detailliert Fahrzeuge auf Beschuss, Kollisionen und Feuer reagieren. Polizeiwagen verlieren die Kontrolle, Reifen qualmen und Autos überschlagen sich. Die Szenen sprechen für ein deutlich reaktiveres Schadensmodell, belegen aber keine vollständig zerstörbare Spielwelt.
Die Beobachtungen stammen aus dem offiziellen, knapp 27-minütigen Material von Rockstar Games. Unser Liveticker zu „Grand Theft Auto VI: An Extended Look“ hält die Abfolge der gezeigten Szenen fest.
Polizeiwagen reagieren sichtbar auf Beschuss
Während Lucia den Fluchtwagen steuert, feuern Jason und Raul Bautista von der Rückbank auf die Verfolger. Getroffene Polizeifahrzeuge geraten ins Schleudern oder kommen von ihrer Spur ab. An beschädigten Reifen sind Rauch beziehungsweise Qualm zu sehen; auf der Straße entstehen Staub und Funken.
Bei Treffern im vorderen Fahrzeugbereich verlieren einzelne Wagen die Kontrolle, kollidieren mit ihrer Umgebung und überschlagen sich. Das Material vermittelt einen Zusammenhang zwischen Beschuss, sichtbaren Schäden und verändertem Fahrverhalten. Rockstar erklärt die zugrunde liegende Simulation oder einzelne Trefferzonen jedoch nicht.
Kollisionen greifen ineinander
Die Verfolgung findet in dichtem Stadtverkehr statt. Bereits beschädigte Fahrzeuge treffen auf andere Autos und Hindernisse, wodurch weitere Kollisionen entstehen. Gleichzeitig rücken zahlreiche Einsatzwagen nach. Dadurch wirkt die Szene weniger wie eine isolierte Fahrzeuganimation und stärker wie eine Kette physikalischer Reaktionen.
Wie dynamisch diese Ereignisse außerhalb der vorgeführten Mission ablaufen, bleibt offen. Aus einer einzelnen Präsentation lässt sich auch nicht zuverlässig bestimmen, wie stark geskriptete Abläufe und allgemeine Spielphysik ineinandergreifen.
Molotow-Cocktail setzt Fahrzeug in Brand
Nach der Flucht wechselt Lucia in einem Parkhaus über das eingeblendete Waffenrad zu einem Molotow-Cocktail. Sie wirft ihn auf das zurückgelassene Auto. Das Feuer erfasst sichtbar weitere Bereiche des Fahrzeugs; kurz darauf platzen die Reifen.
Damit zeigt Rockstar sowohl die Rückkehr des Molotow-Cocktails als auch eine Reaktion des Fahrzeugs auf anhaltende Hitze. Ob Feuer auch auf andere Materialien, größere Flächen oder Gebäude übergreifen kann, erklärt der Extended Look nicht.
Auch Innenräume reagieren auf Kämpfe
Eine spätere Mission führt Jason und Lucia in ein detailliert eingerichtetes Gebäude. Bei Schusswechseln und einer Explosion werden Gegenstände bewegt oder durch den Raum geschleudert. Möbel, Dekorationen, Glasflächen und kleinere Objekte machen die Auswirkungen der Kämpfe sichtbar.
Das belegt reaktive Objekte in den gezeigten Innenräumen. Es belegt nicht, dass sämtliche Gebäude betreten werden können oder die gesamte Umgebung dauerhaft zerstörbar ist. Auch der Begriff „weitgehend zerstörbar“ wäre ohne genauere Erklärung von Rockstar zu pauschal.
Vorsichtiger Vergleich mit GTA 5 und Red Dead Redemption 2
GTA 5 verknüpfte Fahrzeugschäden bereits mit verändertem Fahrverhalten, während Red Dead Redemption 2 besonders durch detaillierte Physik und viele reaktive Gegenstände auffiel. GTA 6 scheint diese Ansätze in einer dichteren modernen Verkehrsszene zusammenzuführen und sichtbar zu verfeinern.
Ob die finale Simulation tatsächlich umfassender ist als in beiden Vorgängern, lässt sich erst anhand weiterer Erklärungen oder der veröffentlichten Version beurteilen. Sicher sichtbar sind derzeit differenzierte Fahrzeugreaktionen, Feuer, platzende Reifen, zahlreiche Kollisionen und bewegliche Objekte in Innenräumen.
GTA 6 erscheint am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S. Eine ausführliche thematische Übersicht aller weiteren Beobachtungen aus der Präsentation folgt in unserer großen Zusammenfassung.

Deine Meinung zählt
Wie siehst du das? Teile deine Gedanken mit der PlayCentral-Community.