Resident Evil legt mit seinem neuen Kinofilm einen starken Start bei den Kritikern hin. Regisseur Zach Cregger, bekannt für Barbarian und Weapons, wagt einen weiteren Neustart der Horrorreihe und trifft damit offenbar einen Nerv.
Auf Rotten Tomatoes erreicht der Film derzeit 97 Prozent positive Kritiken bei 90 erfassten Rezensionen. Einige Stimmen zählen ihn sogar zu den besten Videospielverfilmungen überhaupt.
Warum der neue Resident-Evil-Film so gut ankommt
Was überzeugt die Kritiker? Besonders häufig wird gelobt, dass Cregger das Spielgefühl der Vorlage aufgreift, ohne eine bekannte Handlung einfach Szene für Szene nachzustellen. Die Mischung aus Überlebenskampf, grotesken Kreaturen und hohem Tempo scheint für viele Rezensenten aufzugehen.
In der Kritikenübersicht von Rotten Tomatoes hebt etwa IGN hervor, wie gut der Film den Geist der Spiele einfängt. Auch die Kameraführung wird gelobt: Sie orientiere sich teilweise an der Third-Person-Perspektive und verstärke dadurch die Angst vor dem, was hinter der nächsten Ecke wartet.
Hinzu kommen aufwendige Monstereffekte und überraschend viel Humor. Gerade diese Mischung sorgt allerdings auch für unterschiedliche Reaktionen: Während einige Kritiker den schwarzen Humor als Stärke betrachten, unterbricht er anderen zu häufig die Spannung.
97 Prozent bedeuten nicht nur Höchstwertungen
Wie ist der Wert einzuordnen? Das Tomatometer zeigt den Anteil positiv bewerteter Kritiken. Die 97 Prozent sind deshalb keine Durchschnittsnote von 9,7 von 10 Punkten.
Das zeigen auch die einzelnen Wertungen:
| Medium | Wertung |
|---|---|
| Seattle Times | 4 von 4 |
| Time Out | 3 von 5 |
| Empire | 3 von 5 |
Die Zustimmung ist also ausgesprochen breit, fällt aber unterschiedlich begeistert aus. Mit weiteren Rezensionen kann sich der Wert noch verändern. Eine aussagekräftige Zuschauerwertung liegt auf der Filmseite bislang nicht vor.
Auch in den überwiegend positiven Besprechungen gibt es Kritik. Genannt werden unter anderem ein teilweise unbefriedigendes Ende und Schwächen beim Wechsel zwischen Horror und Komik. Einhellige Begeisterung über jeden Aspekt des Films herrscht somit nicht.
Eine neue Geschichte statt Leon und Jill
Cregger erzählt eine eigenständige Geschichte innerhalb der Spielwelt. Bereits vor dem Kinostart erklärte der Regisseur, dass er beispielsweise Leons Abenteuer nicht erneut nacherzählen wolle. Stattdessen soll der Film eine neue Perspektive auf das bekannte Universum eröffnen.
Im Mittelpunkt steht Bryan, gespielt von Austin Abrams. Der medizinische Kurier gerät während einer einzigen Nacht in einen immer chaotischeren Kampf ums Überleben. Der US-Kinostart ist für den 18. September 2026 angesetzt.
Macht euch dieser Ansatz neugierig, oder würdet ihr lieber Leon, Jill und die Handlung der Spiele auf der großen Leinwand sehen? Schreibt es uns in die Kommentare.
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