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HS80 RGB Wireless: Corsairs neuestes Gaming-Headset mit Dolby Atmos-Unterstützung im Test

Von Patrik Hasberg - Test vom 19.08.2021 15:00 Uhr
Corsair HS80 RGB Wireless
© PlayCentral.de

Corsair erweitert mit dem Gaming-Headset HS80 RGB Wireless seine HS-Familie, um eine neue Version, die nicht nur kabellos genutzt werden kann, sondern zudem über einen RGB-Modus verfügt und zahlreiche weitere, interessante Features in sich vereint. Außerdem wirbt der amerikanische Hersteller mit der Unterstützung des Tonformats Dolby Atmos.

Wie viel Nutzen der 3D-Klang bei einem Headset wirklich bringt und wie gut sich das Headset letztendlich im (Spiele-)Alltag schlägt, erklären wir euch in unserem Test.

Allgemeine Daten:

  • Modell: Corsair HS80 RGB Wireless
  • Preis: UVP von 149,99€
  • Release: 19. August 2021
  • Treiber: 50-mm-Neodym-Audiotreiber
  • Frequenzbereich: 20 Hz – 40kHz
  • Impedanz: 32 Ohms @ 2,5 kHz
  • Mikrofon: Omnidirektional (100 Hz – 10 kHz)
  • Mikrofon-Impedanz: 2,2k Ohms
  • Wireless-Frequenz: 2,4 Ghz
  • Wireless-Reichweite: Bis zu 18 Meter
  • Akkulaufzeit: Bis zu 20 Stunden
  • Gewicht: 367 Gramm

HS80 RGB Wireless im Test: Das Design

Das HS80 RGB Wireless unterscheidet sich bereits in optischer Form von seinen Brüdern und Schwestern, wie dem HS60, HS70 Pro oder auch Headsets aus anderen Corsair-Familien, wie dem Virtuoso Elite oder dem Voide Elite. Das HS80 RGB Wireless ist laut Hersteller auf Langlebigkeit ausgelegt worden und besteht deshalb aus leichtem, maschinell bearbeitetem Aluminium und hochwertigen Materialen für eine erhöhte Haltbarkeit.

Das schlichte und dennoch schick wirkende Design wird durch das komplett in mattem Schwarz gehaltenen Äußeren zusätzlich betont. Akzente bietet hier lediglich das beleuchtbare Corsair-Logo auf den beiden Außenseiten der Ohrmuscheln. Auf dem Tragebügel befindet sich zudem der in dünnen Buchstaben ausgeschriebene Schriftzug des Unternehmens. Ein kleiner LED-Ring windet sich um das herunterklappbare Mikrofon und zeigt als Statusanzeige an, wenn dieses aktiv oder stumm gestellt ist.

Auf der Innenseite der beiden Ohrmuscheln befinden sich die, ebenfalls vollständig in Schwarz gehaltenen, Ohrpolster. Als Material wurde weicher Memory-Schaumstoff aus einem atmungsaktivem Stoffgewebe verwendet, damit die Ohren auch in hitzigen Gefechten oder hohen Außentemperaturen nicht zu warm werden.

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Ergonomie: Wie gut lässt sich das HS80 tragen?

Anders als zum Beispiel beim Corsair HS60 Haptic, das wir bereits vor rund einem Jahr auf PlayCentral.de getestet haben, verfügt das HS80 RGB Wireless nicht nur über einen dünnen Stoffüberzug, der bei längeren Spiele-Sessions auch mal ein wenig schmerzhaft werden kann. Stattdessen kommt zusätzlich ein schwebendes Kopfbanddesign zum Einsatz, wodurch der Kopf den Bügel des Headsets nicht berührt. Einstellen und verändern lässt sich das Kopfband an beiden Seiten durch einen einfachen Klettverschluss-Mechanismus.

Hier haben selbst Spieler*innen mit einem größeren Kopf genügend Spielraum, um das HS80 an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dabei verschwindet das überstehende Band nahezu unsichtbar in einer kleinen dafür vorgesehenen Einbuchtung im Kopfbügel. Wie wir finden eine simple aber gleichzeitig sehr clevere Lösung, die den Tragekomfort ungemein verbessert.

Während unseres Tests über mehrere Wochen, bei dem wir das Headsets täglich rund 10-12 Stunden im Dauereinsatz hatten, konnten wir an der Oberseite unseres Kopfs keine Druckschmerzen registrieren, was ein ungemein großer Vorteil ist, den wir nicht mehr missen möchten. Auch der seitliche Anpressdruck ist insgesamt nur minimal und deshalb kaum eine Erwähnung wert. Das geringe Gewicht von nur 367 Gramm trägt zu dem sehr guten Tragekomfort ebenfalls positiv bei.

Das HS80 trägt sich sehr angenehm. © PlayCentral.de

Die beiden Ohrmuscheln lassen sich um bis zu 45 Grad zur Seite neigen, wodurch das Headset noch besser an die unterschiedlichen Kopfformen angepasst werden kann. In optischer Hinsicht wirkt das HS80 allerdings vor allem bei Menschen mit einem kleineren Kopf ein klein wenig überdimensioniert, was vor allem durch den Abstand entsteht, der sich zwischen Kopfband und Kopfbügel befindet. Durch das ansonsten aber sehr schlichte, moderne Design wirkt das Heatset dennoch nicht zu klobig.

Das an der linken Seite befindliche omnidirektionale Mikrofon lässt sich nicht abnehmen und besteht aus einem biegsamen Material. Allerdings könnt ihr es dennoch nicht näher an euren Mund heranbiegen, da die Position vorgegeben ist. Dadurch befindet es sich in einem festen Abstand von rund 10 Zentimetern vom Mund entfernt, weshalb kein Popschutz verwendet werden muss, um nervige Poppgeräusche herauszufiltern. Benötigt ihr das Mikrofon gerade nicht, kann es ganz einfach nach oben geklappt werden (Flip-to-Mute-Funktion), wodurch der LED-Ring in Rot leuchtet und es automatisch stumm geschaltet ist. Ist das Mikrofon heruntergeklappt und aktiv, leuchtet der LED-Ring hingegen in Weiß.

Auf der Unterseite der linken Ohrmuschel könnt ihr das Headset durch einen Knopf an- oder ausschalten und die Lautstärke regeln. Ein Stückchen weiter unten lässt sich zudem das USB-Kabel anschließen.

Das Mikrofon schaltet sich automatisch beim Hochklappen stumm. © PlayCentral.de

Technik

Im Inneren der beiden Ohrmuscheln befinden sich zwei speziell abgestimmte 50-mm-High-Density-Heodym-Audiotreiber, die einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 40.000 Hz umfassen. Corsair wirbt mit einem doppelt so großen Frequenzbereich, als es bei anderen Gaming-Headsets wie zum Beispiel dem Razer Barracuda X der Fall ist. Da der Mensch aber lediglich Geräusche zwischen 16 und 20.000 Hertz wahrnehmen kann, dürfte die Verdopplung des Frequenzbereichs kaum einen spürbaren Nutzen bringen. Einen hörbaren Unterschied konnten wir bei unserem Test jedenfalls nicht feststellen.

Betrieben werden kann das HS80 RGB Wireless mit dem im Lieferumfang enthaltenen USB-C- auf USB-A-Kabel. In diesem Fall wird der Sound mit 24 Bit/96 kHz übertragen.

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Möchtet ihr ohne störendes Kabel zocken, müsst ihr lediglich den USB-Dongle in einen freien USB-Slot an eurem Rechner oder Notebook einstecken. Dank Hyper-Fast Slipstream Wireless gelangt der Sound laut Corsair mit einer „extrem niedrigen Latenz“ vom PC bis in euer Ohr. Einen Qualitätsunterschied zwischen Kabel- und Wireless-Verbindung haben wir nicht feststellen können. In einem Battlefield 5 konnten wir zu jeder Zeit sowohl die Schritte der Gegner, aber auch die Stimme unserer Freunde auf dem Discord kristallklar vernehmen. Andersherum konnten wir ebenfalls jederzeit völlig latenzfrei über das verbaute Mikrofon verstanden werden.

Hinweis: Zusätzlich könnt ihr das HS80 RGB Wireless an eurer PS4 oder PS5 nutzen. Dazu müsst ihr lediglich den beiliegenden USB-Adapter an einem freien USB-Slot eurer Konsole anschließen.

Wie gut funktioniert der Wireless-Modus?

Corsair verspricht, dass ihr euch im Wireless-Modus bis zu 18 Meter von dem am PC befindlichen USB-Dongle entfernen könnt. In der Praxis hatten wir bereits in einem anderen Raum leichte Audioaussetzer. Ein Stockwerk tiefer brach die Wiedergabe von Musik ab einem gewissen Punkt komplett ab. Letztendlich hängt die Verbindung stark von eurer jeweiligen Position und der Architektur eurer vier Wände ab. Sonderlich große, Sprünge könnt ihr mit dem HS80 beim Musik hören aber nicht machen. Für Online-Meetings, bei denen ihr auf ein nerviges Kabel verzichten möchtet oder gemütliche PS4-Session auf der Couch, ist das Wireless-Headset aber perfekt geeignet.

Dank USB-Dongle könnt ihr das HS80 im Wireless-Modus nutzen. © PlayCentral.de

Wie lange hält der Akku?

Neben der Reichweite ist vor allem die Kapazität des verbauten Akkus im Wireless-Modus wichtig. Corsair gibt die Akkulaufzeit mit bis zu 20 Stunden an. Bei uns im Test waren es eher eineinhalb Arbeitsstage, sprich rund 15 Stunden Akkulaufzeit, ehe wir durch eine Stimme zum Aufladen des Akkus aufgefordert wurden. Allerdings hatten wir beim Arbeiten jederzeit den RGB-Modus in Betrieb (50% Helligkeit). Reduziert ihr die Helligkeit oder schaltet das beleuchtete Logo vollständig ab, erhaltet ihr sicherlich noch die eine oder andere Stunde dazu, wodurch die Herstellerangabe hinkommen kann. Beim Aufladen mittels USB-Kabel kann das Headset ganz normal weiter genutzt werden. Der Wechsel von USB-Betrieb hin zum Wireless-Modus funktionierte bei uns jederzeit reibungslos und innerhalb weniger Sekunden.

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Generell sind die Beleuchtungseffekte zwar eine nette Spielerei, allerdings bekommt ihr davon sowieso kaum etwas mit, wenn ihr nicht gerade streamt oder eine Videokonferenz abhaltet. Die Einstellung der Beleuchtungseffekte geschieht ebenfalls unkompliziert in Corsairs iCUE. Benutzt ihr mehrere Produkte von Corsair wie eine Tastatur und eine Maus, könnt ihr die Beleuchtung auch global durch eine einzige Szene steuern und so aufeinander abstimmen. Das kann durchaus zu einem schicken Ergebnis führen, ist aber eben nicht jedermanns Sache.

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Wie ist der Sound?

Die wohl wichtigste Frage bei einem Headset dreht sich um die Audioqualität. Wie gut ist das Corsair HS80 RGB Wireless also in dieser Hinsicht?

Erst einmal möchten wir euch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ihr im Vorfeld unbedingt Corsairs eigene Software iCUE installieren solltet. Denn darüber lassen sich nicht nur die verschiedenen Beleuchtungseffekte sowie die Geräteeinstellungen konfigurieren, sondern auch der Equalizer.

Fünf verschiedene EQ-Voreinstellungen erwarten euch hierbei. Diese erstrecken sich von der Standardeinstellung „Pure Direct“ mit ausgeglichenen Höhen, Tiefen und Bässen, über Clear Chat mit definierten Höhen bis hin zu Bass Boost mit einer großen Portion Bass. Reichen euch diese Presets noch nicht aus, dann könnt ihr ganz einfach eigene anlegen und die Schieberegler euren Vorstellungen nach einstellen.

In Corsairs ICUE könnt ihr eure Klangkulisse zusammenklicken. © PlayCentral.de

Uns hat die Einstellung „Pure Direct“ für eigentlich alle Alltagssituationen am besten gefallen. Vor allem in kompetitiven Shootern wie Battlefield 5 hört sich ein kräftiger Bass zwar im ersten Moment gut und beeindruckend an, einen spielerischen Nutzen hat er hingegen kaum. Eher im Gegenteil, da dadurch andere Audioinformationen verloren oder übertönt werden können. Möchtet ihr lieber den Panzer drei Straßen weiter hören oder aber die Schritte des Gegners, der gerade ins Treppenhaus gelaufen kommt?

Dennoch sind die Geschmäcker verschieden, weshalb ihr die für euch perfekte Einstellung in der eigenen Hand habt. In jedem Fall kann das HS80 RGB Wireless mit der gebotenen Klangkulisse durchaus beeindrucken – egal ob in Spielen, bei Filmen oder bei der Wiedergabe von Musik. Vor allem der hohe Dynamikumfang macht dabei Spaß und lässt beispielshalber bei Konzerten die verschiedenen Instrumente gut auseinanderhalten.

Was kann Dolby Atmos bei einem Headset?

Zusätzlich könnt ihr euch beim Corsair HS80 RGB Wireless für das Tonformat Dolby Atmos entscheiden, das euch auf dem PC mit dreidimensionalem Klang direkt ins Spielgeschehen versetzen soll. Soweit das Marketingversprechen des Herstellers. Aber macht der 3D-Klang bei einem Headset oder Kopfhörer tatsächlich einen hörbaren Unterschied aus? Schwer vorzustellen, doch gehen wir bei diesem Thema ein wenig mehr in die Tiefe.

Bei Dolby Atmos handelt es sich um ein Surround-Sound-Format von Dolby Laboratories, das theoretisch eine unbegrenzte Anzahl von Tonspuren erlaubt. Andere konkurrierende 3D-Soundformate sind zum Beispiel DTS:X und Auro 3D.

Generell wird der Klang bei Mono- oder Stereo-Ton frontal auf euch gerichtet, während dieser bei Surround-Sound aus verschiedenen Winkeln des Raums auf euch zuströmt. Bei Stereo kommt der Sound also einmal von der linken und einmal von der rechten Seite. Ihr könnt dadurch bei Spielen oder Filmen hören, von welcher Seite das Geräusch kommt.

Über die entsprechende App schaltet ihr Dolby Atmos für euer Headset frei. © PlayCentral.de

Bei einem 5.1-Set gibt es insgesamt fünf Lautsprecher sowie ein Subwoofer. Drei davon befinden sich vor euch. Einer zu eurer Linken, einer zu eurer Rechten und in der Mitte der Center. Hinter euch rechts und links steht jeweils ein weiterer Speaker, der sich Rear-Lautsprecher nennt. Dadurch entsteht eine Art Räumlichkeit, sprich Surround-Sound. Dolby Atmos geht noch einen Schritt weiter und ergänzt klassische 5.1- oder 7.1-Sets durch sogenannte Höhenkanäle, also Lautsprecher, die sich an der Decke befinden oder von unten gegen diese strahlen, wodurch der Ton zurückgeworfen wird.

Der zweite große Unterschied ist, dass Dolby Atmos nicht kanalbasiert, sondern ein objektbasiertes Surround-Sound-Format ist. Mit anderen Worten erklärt, wird ein einzelner Sound oder besser gesagt ein Klangobjekt nicht mehr einem festen Lautsprecherkanal zugewiesen. Stattdessen wir dieses Objekt mit festen Koordinaten im Datenstream eingebunden und schließlich vom Receiver zur jeweiligen eingemessenen Lautsprecheraufstellung berechnet.

Zusammengefasst wird durch dieses Tonformat in Kombination mit Deckenlautsprechern eine realistischere Simulation von beispielshalber Regen oder Hubschraubern in Filmen, Serien oder Spielen ermöglicht, sofern die einzelnen Medien dieses Format denn unterstützen.

Die Frage ist nun, ob Dolby Atmos bei einem Headset wie dem HS80 überhaupt Sinn macht? Schließlich ist im Inneren eines solchen Gerät kaum Platz, um zahlreiche Lautsprecher mit genügend Abstand zu platzieren und Geräusche noch differenzierter wiedergeben zu können.

Die Antwort auf die Frage befindet sich wieder einmal irgendwo in der Mitte. Möchtet ihr richtig guten Surround-Sound genießen, kommt ihr nicht um eine entsprechende Anlage herum, die aus mehreren Lautsprechern besteht und schnell ziemlich teuer ausfallen kann. Einmal gut kalibriert, werdet ihr damit bei Filmen, Musik und vor allem bei Spielen aber mit Sicherhei eure Freude haben.

Shadow of the Tomb Raider unterstützt Dolby Atmos. © Square Enix/Eidos Montreal

Und auch mit dem HS80 RGB Wireless erhaltet ihr auf diese Weise einen tollen Surround-Sound mit einer guten Räumlichkeit, soweit es bei einem Headset denn möglich ist.

Hinweis: Hinzu kommt, dass ihr Dolby Atmos mit dem HS80 nur auf dem PC (Windows 10) nutzen könnt und Microsoft die entsprechende App, um dieses Feature freizuschalten, ausschließlich kostenpflichtig vertreibt. Immerhin könnt ihr euch davon innerhalb der 30-tägigen Testversion ein eigenes Bild verschaffen.

Anmerkung der Redaktion: Corsair hat uns darauf hingewiesen, dass sich beim Nutzen des HS80 RGB Wireless eine Dolby Atmos-Lizenz aktiviert.

Doch auch ohne Dolby Atmos bietet das HS80 im normalen Stereo-Modus einen guten Klang, der in der Regel selbst für anspruchsvolle Spieler*innen vollkommen ausreicht. In spielerischer Hinsicht erhaltet ihr durch virtuellen Surround-Sound in Spielen gefühlt kaum einen wirklichen Vorteil, für Actionfilme oder Singleplayer-Titel wie „The Last of Us 2“ kann euch Dolby Atmos aber auch bei einem Headset wie dem HS80 ein Quäntchen mehr Realismus und Gänsehaut bescheren.

Wie ist die Mikrofonqualität?

Neben dem Sound des HS80 sollten wir in diesem Test auch über die Kehrseite der Medaille sprechen: dem Mikrofon. Verbaut ist im HS80 ein omnidirektionales Mikrofon, das eure Stimme laut Corsair „in Broadcast-Qualität“ erfasst. Was ist dran an diesem Versprechen?

Bei einem omnidirektionalen Mikrofon wird der Schall aus allen Richtungen gleichmäßig aufgenommen (Kugelcharakteristik). Dadurch ist es kein Problem, dass sich das Mikrofon nicht direkt vor eurem Mund befindet, eure Stimme wird dennoch sehr zuverlässig aufgenommen. Auf der anderen Seite können auch ungewollte Geräusche in eurer Umgebung mit aufgenommen werden.

Soundfile mit dem HS80-Mikrofon erstellt
Soundfile mit dem Rode NT1-A erstellt

Die Tonqualität des Mikrofons ist für ein Gaming-Headset insgesamt überraschend gut und unterscheidet sich damit von den meisten anderen Gaming-Headsets der Konkurrenz. Vor allem wird die eigene Stimme nicht spürbar verfälscht aufgenommen, die Wärme und das Charisma der jeweiligen Stimme bleibt erhalten. Zwar ist in Aufnahmen ein leises Rauschen zu hören, allerdings nur sehr dezent und längst nicht so übermäßig wie es oft bei anderen Headsets der Fall ist.

© PlayCentral.de

Die Stimme könnte unserer Meinung nach lediglich noch ein wenig kräftiger und mit etwas mehr Bass verstärkt klingen. Passende Einstellungsmöglichkeiten serviert uns Corsair hierfür aber nicht, da müsst ihr bei Bedarf in der Nacharbeitung noch einmal Hand anlegen. Zusätzlich befindet sich in unseren Testaufnahmen ein leichter Hall, obwohl in unserem Büro an sich so gut wie kein Hall wahrzunehmen ist. Für Gaming-Sessions und Onlinekonferenzen geht das Mikrofon aber vollkommen klar und macht eine sehr gute Figur.

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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