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Allgemein: Noblechairs Icon bei uns im Test – der perfekte Gaming-Stuhl?

Von Andre Holt - News vom 25.10.2017 10:01 Uhr

In den letzten Monaten wurden die als Gaming-Stühle bezeichneten Sitzgelegenheiten immer beliebter und erscheinen mittlerweile von allerlei unterschiedlichen Firmen. Das Thema geht sogar so weit, dass große Möbelhäuser ebenfalls die an Racing-Sitzen orientierten Stühle in ihr Sortiment aufgenommen haben. Dabei reicht die Sparte von sehr billigen bis hin zu etwas preisintensiveren Produkten, die jedoch auch mehr Qualität liefern vorzuweisen haben. Ein „Problem“ eint sie jedoch fast alle: Sie wirken oftmals zu sehr auf Racing getrimmt und wollen einfach nicht so wirklich in das heimische Büro passen – besonders dann, wenn man den eigenen PC nicht nur für Videospiele nutzt. An genau diesem Punkt hat die Firma noblechairs angesetzt und möchte mit der brandneuen Icon-Serie einen Bürostuhl bieten, der nicht nur für Gamer, sondern auch für Büroarbeiter durchaus interessant sein dürfte. Wir haben uns ein Modell aus der Icon-Serie genauer angeschaut und können bedenkenlos sagen, dass es sich dabei um einen Stuhl mit höchster Qualität und großartigem Sitzvergnügen handelt. Vielleicht handelt es sich sogar um das perfekte Produkt für Gamer, Streamer und Arbeitende zugleich.

Doch wir möchten natürlich weiter ins Detail gehen und den Sessel genauer unter die Lupe nehmen. Wir beginnen also direkt bei der Lieferung: Die Stühle der Marke noblechairs werden in Deutschland exklusiv bei Caseking vertrieben und wirklich schnell und problemlos geliefert. Das Paket bietet eine ordentliche Größe und ist mit etwa 30 Kilogramm ein wahrer Brocken, der eine hohe Qualität verspricht.

Dieses Versprechen wird auch nach dem Öffnen des Kartons bekräftigt, denn statt zusammengeworfener Einzelteile, finden wir eine wirklich hervorragende Sortierung vor, die ein Entfernen der einzelnen Komponenten sehr einfach und komfortabel macht. Es scheint so, als hätte man sich bereits einige Gedanken bei der Platzierung der Teile gemacht und widersetzt sich so der oftmals frustigen Paketöffnung bzw. dem Aufbau.

Überraschend einfacher Aufbau

Was direkt auffällt ist, dass die Sitzfläche mitsamt den Armlehnen bereits vormontiert wurde, was einige Zeit beim Aufbau ersparen dürfte. Ansonsten geht der Aufbau jedoch ebenfalls überraschend leicht von der Hand und im Prinzip muss nur das Fußkreuz mit den Rollen verbunden, der Kippmechanismus an die Unterseite der Sitzfläche geschraubt und die Rückenlehne angebracht werden. Empfohlen wird in der Anleitung eine Montage mit zwei Personen – wir haben unseren Aufbau jedoch alleine getätigt und auch dies klappte ohne große Probleme.

Lobend ist hier auch die Anleitung zu erwähnen, die sehr gut verständlich aufgebaut ist und kaum Wünsche offen lässt. Einziges „Problem“ stellt die Sprache dar, denn die Anleitung wird lediglich in englischer Ausführung geliefert. Das sollte heutzutage für die meisten Personen keine Hürde mehr darstellen und auch die Bilder unterstützen den Text perfekt, trotzdem wäre eine deutsche Anleitung wünschenswert gewesen.

Besonders gut gefallen hat uns zudem die Aufbewahrungsbox der Schrauben und des passenden Inbusschlüssels. Das Zubehör wurde in einer durchsichtigen Plastikverpackung geliefert, bei der die einzelnen Bestandteile bereits vorgestanzt wurden und diese somit ihren festen Platz besitzen. Dadurch lässt sich außerdem direkt auf den ersten Blick erkennen, ob alle Teile beisammen sind und welche Komponente als nächstes benötigt wird. Solch ein System haben wir zuvor noch nicht gesehen und spricht erneut für das durchdachte Konzept der Firma noblechairs.

Eleganz und Sportlichkeit – auch für größere Menschen

Nach dem Aufbau, der etwa eine halbe Stunde benötigt hat, erblickten wir den Stuhl erstmals in seiner vollen Pracht und waren über die schiere Größe des Stuhls erstaunt. Unser Redakteur gehört mit 193 Zentimetern zu den größeren Exemplaren der Gattung Mensch und kann dennoch problemlos den Kopf an die passende Stütze lehnen. Durch diesen Fakt – kombiniert mit den gratis dazu gelieferten Kopf- und Lordosekissen – dürfte einem ergonomischen Sitzen im Grunde nichts im Wege stehen. Gerade die Größe ist bei anderen Herstellern oftmals ein Problem und aus einem Sortiment von gefühlt hunderten Stühlen lässt sich häufig nur schwer erkennen, welcher Stuhl das perfekte Modell für die eigenen Wünsche ist. Noblechairs bietet aktuell mit der Epic- und der Icon-Serie „nur“ zwei Modelle an, was aber einen hervorragenden Überblick erlaubt und so eigentlich auch Standard sein sollte.

Doch nicht nur die Größe fällt uns positiv auf, sondern auch das gesamte Design des Icon: Wir sehen vor uns ein Modell, das so problemlos in den Chefbüros der Welt stehen könnte und niemanden davon ausgehen lassen würde, dass der Sessel häufig auch als Gaming-Stuhl bezeichnet wird. Aufgrund der fehlenden Einbuchten und der weiten, offenen Rückenlehne haben wir hier ein edel anmutendes Objekt, das auch breitere Menschen nicht in ihrem Komfort einschränken sollte.

Dies ist bei einigen Racing-Stühlen in der Vergangenheit bemängelt worden und dadurch hat Noblechairs zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Trotzdem wirkt das Gesamtdesign sehr sportlich und bietet eine Art Mischung aus Rennsitz und typischem Chefsessel – sehr ansprechend und clever!

Bei unserem Testmuster handelt es sich um die schwarze Variante mit weißen Ziernähten, die ein hübsches Diamantmuster bilden. Jede Naht wirkt gut gesetzt und deutet auf eine ordentliche Herstellung hin.

Die Qual der Wahl

Außerdem hat der Käufer die Wahl, ob er sich für eine Echtleder- oder eine PU-Kunstleder-Variante entscheiden möchte. Neben dem Preis schlägt sich dies zudem in üblichen Dingen wie der Atmungsaktivität des unterschiedlichen Materials nieder. Das von uns getestete Modell ist mit perforierten Kunstleder ausgestattet, das die Atmungsaktivität des echten Leders nachahmen soll und ein angenehmeres Sitzvergnügen verspricht.

Verglichen mit anderen Produkten ist dies eine tatsächliche Verbesserung, doch das Echtleder dürfte logischerweise weiterhin eine bessere Wärmeverteilung bieten. Wir gerieten während des Sitzens zwar nie in große Schwierigkeiten bzgl. des Sitzens, doch eine gewisse Wärme und Feuchtigkeit ließ sich durchaus feststellen. Als Käufer sollte man sich je nach Gesinnung und Geldbeutel gut entscheiden, welche Variante für einen selbst die Richtige ist.

Wir können das Modell mit dem PU-Kunstleder jedenfalls dennoch nur empfehlen. Zusätzlich lässt sich lobend das noblechairs-Logo hervorheben, das schön unauffällig in die Kopfstütze eingearbeitet wurde und auch der Schriftzug an der Rückenlehne wirkt passend und nicht zu aufdringlich. So sollte es eigentlich immer sein!

Komfort dank Qualität

Unter dem Leder befindet sich mit der offenporigen Kaltschaumpolsterung wirklich hohe Qualität, die man auch beim Sitzen spüren kann. Laut Hersteller handelt es sich dabei um ein Material mit 55 prozentiger Dichte, was wir für durchaus realistisch halten und auf längere Sicht eine stets atmungsaktive und formstabile Polsterung verspricht. Diese Dichte merkt man tatsächlich und die Sitzfläche wirkt zwar weich, aber dennoch sehr fest und erlaubt dadurch ein sicheres Sitzen.

Von der Optik, dem Sitzkomfort und der allgemeinen Qualität her gibt es also so gut wie nichts zu kritisieren, doch wie sieht es mit den Verstellmöglichkeiten aus? Gibt es genügend Anpassungsmöglichkeiten, um wirklich jede Art von Person zufriedenzustellen? Diese Frage können wir ebenfalls bedenkenlos mit einem "Ja" beantworten. Angefangen bei den sogenannten 4D-Armlehnen, die eine Einstellung in vier Dimensionen erlauben. Ihr könnt die Armlehnen also näher an euren Körper fahren oder weiter weg festsetzen. Auch die Höhe lässt sich dem eigenen Befinden nach anpassen. Des Weiteren können die Flächen nach vorne und hinten bewegt und im horizontalen Neigungswinkel verstellt werden. Dadurch hatten wir immer die perfekte Position für unsere Unterarme erreicht und konnten den Stuhl problemlos nah an den Schreibtisch heranfahren.

Massig Einstellmöglichkeiten

Als nächstes kommt die Höheneinstellung des gesamten Stuhls zum Tragen: Wie üblich wird hier auf eine Gasdruckfeder gesetzt, die ein genaues Einstellen der Gesamthöhe ermöglicht. In unserem Test war die Höhe perfekt, doch viel kleinere Menschen sollten vielleicht zusätzlich eine der kürzeren Gasdruckfedern kaufen, die mit knapp 30 Euro zu Buche schlagen. Mit der gelieferten Ausführung dürften Menschen bis etwa 2 Meter jedenfalls keine Probleme bekommen.

Doch was wäre so ein hochqualitativer Stuhl ohne eine ausgeklügelte Kippmechanik? So könnt ihr mithilfe eines Stellrads genauestens einstellen, wie stark der Gegendruck sein soll, um eine passende Einstellung zu finden. Auch die Rückenlehne lässt sich nach den eigenen Vorstellungen konfigurieren und erlaubt einen Winkel von 90 bis 135 Grad. Letzterer bietet eine angenehme Liegeposition, die für eine Mittagspause oder eine kurze Relax-Phase nach einer längeren Gaming Session eigentlich perfekt geeignet sein sollte. Wir schliefen beim ersten Ausprobieren jedenfalls fast sofort ein – ein größeres Lob kann es für diese Einstellung und den Stuhl an sich wohl nicht geben!

Unser Gesamteindruck

Es scheint also wirklich so, dass wir mit noblechairs Icon den für uns perfekten „Gaming-Stuhl“ gefunden haben. Dies dürfte überhaupt für nahezu alle Menschen der Fall sein – vorausgesetzt man ist nicht zu klein. Die Qualität der einzelnen Komponenten ist wirklich hervorragend und überzeugt auf ganzer Linie. Dies lässt sich auch daran erkennen, dass der Stuhl Nutzer mit bis zu 150 Kilogramm aushält und somit auch etwas für die etwas fülligeren und breiteren Zeitgenossen unter uns ist.

Wir möchten jedenfalls schon jetzt nicht mehr auf den Stuhl verzichten müssen und können ihn nach unseren Erfahrungen nur wärmstens empfehlen. Die Kosten des Stuhls belaufen sich auf 369,90€ für die PU-Kunstleder-Variante und auf 579,90€, wenn ihr eher zum Echtleder greifen wollt. Auch wenn die Preise im ersten Moment durchaus hoch erscheinen, sind sie im Hinblick auf die Qualität jedoch völlig in Ordnung. Und mal ganz ehrlich – wer sich einen teuren Gaming-PC kaufen kann, sollte vielleicht auch dem eigenen Körper – und dem Rücken im Speziellen – etwas Gutes tun.

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