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Destiny 2 Unvaulting – Bungie nennt Inhalte und Zeitplan bis 2028

Destiny 2 erhält wieder eine langfristige Perspektive. Bungie hat am 29. Oktober 2026 einen konkreteren Zeitplan für die Rückkehr älterer Inhalte vorgestellt und zugleich neue Updates angekündigt, mit denen das Online-Spiel über Denkmal des Triumphs hinaus unterstützt werden soll.

Ein kurzfristiger Neustart ist allerdings nicht geplant. Die Arbeiten befinden sich aktuell in der Vorproduktion, während das nächste große Informationspaket für Februar 2027 vorgesehen ist. Ein fertiges Unvaulting dürfte nach Bungies derzeitiger Einschätzung frühestens Anfang 2028 erscheinen.

Diese Inhalte sollen in Destiny 2 zurückkehren

Der erste Schritt des Unvaultings soll allen Hütern kostenlos zugänglich gemacht werden. Laut dem offiziellen Bungie Community Update konzentriert sich das Studio zunächst auf Kampagnen und die dazugehörigen Aktivitäten aus den früher entfernten Erweiterungen.

  • Die Kampagnen Rote Schlacht, Forsaken, Fluch des Osiris und Kriegsgeist
  • Die Strikes aus diesen Veröffentlichungen
  • Die zugehörigen Raids und Raid-Trakte
  • Die Menagerie mit überarbeiteten Prämien

Die Menagerie gehört damit verbindlich zum ersten Paket. Bungie plant nicht nur die Rückkehr der Aktivität, sondern auch angepasste Belohnungen, damit sich erneute Durchläufe für Veteranen und Neueinsteiger lohnen.

Daneben prüft das Studio mehrere erweiterte Ziele, die entweder direkt zum Start des Unvaultings oder zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden könnten:

  • Streifzug-Zielorte mit öffentlichen Events, Verlorenen Sektoren und dem Eskalationsprotokoll
  • Saisonale Aktivitäten von Sonnenuhr aus Saison 9 bis Die Windung aus Saison 23
  • Aktualisierte Waffen aus Raids und Raid-Trakten
  • Frühere PvP-Karten

Nicht für alle archivierten Bestandteile existiert bereits ein technischer oder strategischer Umsetzungsplan. Dazu zählen ein überarbeitetes Erlebnis für Neue Lichter, saisonale Story-Missionen, die Gambit-Karte Kell-Grab und saisonale Treffpunkte wie das Eliksni-Viertel. Bungie spricht deshalb nicht von einer pauschalen Wiederherstellung sämtlicher jemals veröffentlichter Inhalte.

Vollproduktion beginnt voraussichtlich im Februar 2027

Die erste Planungsfreigabe erfolgte im Juni 2026. Im September 2026 bestätigte Bungie die grundsätzliche Machbarkeit und gab das Projekt vollständig frei. In der aktuellen Vorproduktionsphase wird geprüft, wie sich die alten Inhalte technisch auf die heutige Version von Destiny 2 übertragen lassen.

Diese Phase soll ungefähr bis Januar oder Februar 2027 andauern. Anschließend rechnet Bungie mit rund zwölf Monaten Vollproduktion. Daraus ergibt sich Anfang 2028 als mögliche Zielregion für den Abschluss der Portierung, wobei bislang kein verbindlicher Veröffentlichungstermin genannt wurde.

Celebration und Legacy bilden die nächsten Schritte

Parallel zum Unvaulting arbeitet Bungie an Destiny 2 Celebration. Das Projekt soll über Denkmal des Triumphs hinausgehen und neue Updates für das bestehende Spiel liefern. Welche Aktivitäten, Ausrüstung oder Story-Inhalte dazugehören, will das Studio zu einem späteren Zeitpunkt erläutern.

Ein zweites Vorhaben trägt den Namen Destiny Legacy. Bungie möchte das gesamte Erlebnis der vor mehr als einem Jahrzehnt begonnenen Reise auf heutigen Plattformen zugänglich machen. Ob damit eine modernisierte Fassung des ersten Destiny, eine PC-Version oder eine andere Zusammenstellung gemeint ist, geht aus der Ankündigung noch nicht hervor.

Für Destiny 2 Celebration und Destiny Legacy sollen im Februar 2027 neue Fortschrittsanzeigen veröffentlicht werden. Zusätzlich führt Bungie ein bislang vertrauliches Projekt auf, das Teil der langfristigen Zukunft der Reihe werden soll. Eine große Destiny-Ankündigung bei den Game Awards 2026 schließt das Studio ausdrücklich aus.

Öffnet in einem neuen Tab

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.

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