Im öffentlichen Streit rund um JP Kraemer und seine Noch-Ehefrau Julia Meck gibt es eine neue Entwicklung. Meck hat sich mit einem ausführlichen Statement auf Instagram direkt an die Öffentlichkeit gewandt und darin sowohl schwere Vorwürfe gegen Kraemer als auch massive Anfeindungen aus Teilen seiner Community thematisiert.
Besonders deutlich schildert Meck, dass sie nach den bisherigen Enthüllungen nicht nur beleidigt und verleumdet werde, sondern nach eigener Aussage auch Vergewaltigungs- und Todesdrohungen erhalte. Auch ihre Familie werde angefeindet. Sie habe sich deshalb entschieden, nicht länger zu schweigen.
Julia Meck: „Ich lasse mir nicht alles gefallen“
In ihrem Statement erklärt Meck, dass sie sich ursprünglich aus einer öffentlichen Auseinandersetzung heraushalten wollte. Ihr Privatleben habe sie schützen wollen, nun sehe sie sich aber gezwungen, auf die Entwicklung zu reagieren.
Sie kritisiert dabei auch JP Kraemer direkt. Von ihm habe sie erwartet, sich klar gegen Drohungen und Gewaltaufrufe aus seiner Community zu positionieren. Stattdessen wirft sie ihm vor, einen Beitrag mit „Gefällt mir“ markiert zu haben, in dem Gewalt gegen sie verharmlost worden sei.
Kraemer reagierte kurz darauf selbst und appellierte an seine Fans, Meck und ihre Familie in Ruhe zu lassen. RTL und weitere Medien berichten über diesen nachfolgenden Aufruf.
Meck schildert Vorfall vom 26. Juli erneut aus ihrer Sicht
Einen großen Teil ihres Statements widmet Julia Meck dem Vorfall vom 26. Juli 2026, der bereits zuvor öffentlich diskutiert worden war.
Sie beschreibt, von Kraemer bedrängt, festgehalten und angeschrien worden zu sein. Nach ihrer Darstellung habe er sie gegen eine Tür gedrückt, ihr eine Kette vom Hals gerissen und sie im Bereich von Gesicht und Hals festgehalten. Anschließend habe sie sich mit einer kleinen Plastikbürste gewehrt. Meck erklärt weiter, Kraemer habe ihr daraufhin ins Gesicht geschlagen. Danach habe sie ihn weggestoßen, das Haus verlassen und den Notruf gewählt.
Kraemer selbst hat in früheren Statements körperliche Gewalt eingeräumt, den Ablauf und die gegenseitige Eskalation jedoch teilweise anders dargestellt. Für ihn gilt weiterhin die Unschuldsvermutung; der Fall ist bislang nicht gerichtlich entschieden.
Auch frühere Polizeieinsätze werden erneut thematisiert
Meck widerspricht in ihrem neuen Statement außerdem einer Darstellung rund um einen früheren Polizeieinsatz.
Sie erklärt, dass sie damals bereits zeitweise bei ihren Eltern gewohnt habe. Kraemer habe sie nach ihrer Darstellung vor einem Café beobachtet. Als sie später persönliche Sachen aus der gemeinsamen Wohnung holen wollte, sei ihr zunächst der Zutritt verwehrt worden. Die Polizei sei anschließend vor Ort geblieben, bis sie ihre Sachen gepackt habe. Einen Platzverweis oder vergleichbare Maßnahmen gegen sie habe es nach ihrer Darstellung nicht gegeben.
Vorwürfe wegen Geld und Öffentlichkeit weist Meck zurück
Ein weiterer Punkt betrifft die öffentliche Darstellung ihrer Beziehung.
Meck weist den Vorwurf zurück, sie sei wegen Geld, Bekanntheit oder Reichweite mit JP Kraemer zusammen gewesen. Sie habe bereits zuvor finanziell auf eigenen Beinen gestanden und während der Beziehung nicht versucht, Kraemers Öffentlichkeit für sich zu nutzen.
Gleichzeitig kritisiert sie, dass Kraemer in seinen öffentlichen Statements aus ihrer Sicht versucht habe, Konflikte unter anderem mit finanziellen Streitigkeiten zu erklären.
„Die Gewalt hörte nicht auf“
Besonders schwer wiegt Mecks rückblickende Beschreibung der Beziehung.
Sie erklärt, Kraemer in ihrem privaten Umfeld lange gegen Gewaltvorwürfe verteidigt zu haben. Sie sei aus Angst geblieben, aber auch deshalb, weil sie an Entschuldigungen, Versprechen und Veränderungen geglaubt habe. Am Ende sei für sie jedoch die Erkenntnis geblieben, dass sich die Situation nicht dauerhaft verändert habe.
Meck richtet sich zum Abschluss vor allem an die Öffentlichkeit und an Fans von JP Kraemer. Sie fordert dazu auf, ihre Erfahrungen ernst zu nehmen, Gewalt nicht zu relativieren und sie sowie ihre Familie in Ruhe zu lassen.
Ermittlungen gegen JP Kraemer laufen wieder
Parallel dazu beschäftigt der Fall inzwischen erneut die Justiz. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat Ermittlungen gegen JP Kraemer wieder aufgenommen. WDR und Tagesschau hatten Anfang September darüber berichtet.
Der WDR ordnete die öffentliche Debatte zuletzt zudem grundsätzlich ein und verwies darauf, dass Kraemer selbst körperliche Gewalt eingeräumt hat, während sich ein großer Teil der öffentlichen Aufmerksamkeit weiterhin auf seine berufliche Zukunft und seine Person richtet.
Der Fall bleibt damit sowohl juristisch als auch öffentlich weiter in Bewegung.
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