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Bungie dementiert Leak – Marathon und Destiny 2 bleiben getrennte Marken

Ein angeblicher Leak über die Zukunft von Bungie hat in den Communitys von Destiny 2 und Marathon für Unruhe gesorgt. Dem Gerücht zufolge sollte das Studio seine beiden Science-Fiction-Marken künftig zu einer einzigen IP zusammenführen. Nun hat Marathon-Kreativdirektorin Julia Nardin die Behauptung eindeutig zurückgewiesen.

Die Meldung tauchte ursprünglich auf 4chan auf und verbreitete sich anschließend über Reddit. Besonders im Destiny-2-Subreddit löste sie Diskussionen darüber aus, ob Bungie die Welten, Inhalte oder langfristigen Pläne beider Spiele miteinander verbinden könnte.

Klare Absage an den angeblichen Leak

Wie reagiert Bungie auf das Gerücht? Julia Nardin meldete sich am 16. September 2026 persönlich auf X zu Wort. Da sie an Destiny und Marathon gearbeitet hat, verfügt sie über direkte Einblicke in beide Projekte und bezeichnete die angebliche Zusammenlegung unmissverständlich als erfunden.

Nardin erklärte zugleich, dass Ähnlichkeiten zwischen den beiden Spielen kein Hinweis auf eine gemeinsame Zukunft als einzelne Marke seien. Marathon und Destiny 2 tragen zwar erkennbar die kreative Handschrift des Studios, wurden jedoch als eigenständige Universen konzipiert.

Als jemand, der sowohl an Destiny als auch an Marathon gearbeitet hat, kann ich bestätigen, dass der Leak über eine Zusammenlegung der beiden Marken gefälscht ist. Sie teilen viel von derselben Bungie-DNA, bleiben aber wie Geschwister eigenständige Einheiten. Bitte glaubt nicht alles, was ihr online lest.

Damit erteilt die Kreativdirektorin nicht nur der behaupteten Fusion eine Absage. Ihre Aussage macht ebenfalls deutlich, dass Bungie aktuell keine Pläne verfolgt, Marathon nachträglich zu einem Bestandteil des Destiny-Universums zu erklären.

Gemeinsame Handschrift ohne gemeinsames Universum

Warum erschien das Gerücht manchen Fans dennoch glaubwürdig? Beide Titel stammen vom selben Entwickler und setzen auf futuristische Welten, Schusswaffen sowie langfristig ausgerichtete Online-Erlebnisse. Dadurch lassen sich spielerische und gestalterische Parallelen erkennen, obwohl sich die grundlegenden Konzepte deutlich voneinander unterscheiden.

Destiny 2 erschien am 28. August 2017 und verbindet Ego-Shooter-Action mit Beute, kooperativen Aktivitäten und einer fortlaufenden Science-Fiction-Geschichte. Marathon wurde dagegen als eigenständiges Projekt entwickelt und soll seine eigene Identität innerhalb des Bungie-Portfolios behalten.

Die offizielle Klarstellung dürfte vor allem jene Fans beruhigen, die befürchteten, dass eine Zusammenlegung die jeweiligen Geschichten und Besonderheiten verwässern könnte. Gemeinsame Bungie-DNA bedeutet laut Nardin somit lediglich eine erkennbare kreative Verwandtschaft und keine bevorstehende Verschmelzung.

Getrennte Wege für beide Bungie-Marken

Welche Bedeutung hat die Aussage für die Zukunft der Spiele? Marathon und Destiny 2 werden weiterhin als voneinander unabhängige Marken behandelt. Überschneidungen bei Entwicklungsphilosophie, Technik oder Design reichen nicht aus, um daraus eine erzählerische oder geschäftliche Fusion abzuleiten.

Der Vorfall zeigt zugleich, wie schnell anonyme Behauptungen aus zweifelhaften Quellen eine größere Debatte auslösen können. In diesem Fall ließ die Reaktion aus Bungies Führungsteam jedoch kaum Interpretationsspielraum: Der behauptete Zusammenschluss ist nicht echt.

Wie denkt ihr über die klare Absage an eine Verbindung von Marathon und Destiny 2? Würdet ihr mögliche Gastauftritte oder kleinere Crossover dennoch begrüßen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

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Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.

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