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Blizzard nennt frühe Release-Fenster für Diablo 5 und StarCraft – warum jetzt

Blizzard hat auf der BlizzCon 2026 überraschend weit in die Zukunft geblickt. Mit Diablo 5 und einem neuen StarCraft kündigte das Unternehmen gleich zwei große Projekte samt Release-Zeitfenster an, obwohl beide Titel noch mehrere Jahre von ihrer Veröffentlichung entfernt sind.

Diablo 5 soll im Frühjahr 2029 erscheinen, während das neue StarCraft für das Frühjahr 2030 geplant ist. Blizzard-Präsidentin Johanna Faries hat nun erklärt, dass diese ungewöhnlich frühen Terminankündigungen bewusst gewählt wurden und das Vertrauen in die laufenden Produktionen ausdrücken sollen.

Blizzard setzt auf verbindliche Zeitpläne

Warum nennt Blizzard die Release-Zeitfenster so früh? Laut Faries verfolgt das gesamte Unternehmen den Plan, große Veröffentlichungen zuverlässig und pünktlich auf den Markt zu bringen. Die Ankündigungen sollen Fans und Beschäftigten zeigen, dass Blizzard von den langfristigen Projekten und den verantwortlichen Teams überzeugt ist.

In einem Interview betonte die Blizzard-Präsidentin, dass die benötigten Ressourcen für Diablo 5 und StarCraft bereitgestellt werden sollen. Damit reagiert sie indirekt auch auf mögliche Zweifel, die durch den enorm langen Zeitraum zwischen Enthüllung und geplanter Veröffentlichung entstehen.

Wir sind ein Blizzard, das veröffentlichen wird, das große Spiele veröffentlichen wird und das pünktlich veröffentlichen wird. Alle arbeiten gemeinsam daran, diese Projekte erfolgreich aufzustellen.

Für Blizzard ist dieser Ansatz durchaus bemerkenswert. Das Studio hatte in der Vergangenheit wiederholt mit Verschiebungen zu kämpfen und nennt konkrete Release-Jahre normalerweise nicht so weit im Voraus. Ob die ambitionierten Pläne tatsächlich eingehalten werden können, dürfte deshalb über Jahre hinweg ein wichtiges Thema bleiben.

Diablo 5 zeigt ein gefallenes Sanktuario

Welche Inhalte erwarten euch in Diablo 5? Der nächste Hauptteil spielt in einer besonders düsteren Version von Sanktuario. Diablo hat gewonnen, die bisherigen Helden sind gescheitert und die dämonischen Legionen haben die Welt weitgehend unter ihre Kontrolle gebracht.

Eine klassische Zuflucht soll es in dieser verwüsteten Welt nicht mehr geben. Stattdessen begleitet der neue Erbe von Westmark eine wachsende Karawane aus Überlebenden. Blizzard möchte dadurch das Gefühl vermitteln, dass sichere Orte selten geworden sind und die Bedrohung durch Diablo jederzeit präsent bleibt.

Drei spielbare Klassen wurden bereits vorgestellt:

  • Der Dämonenjäger kehrt mit zwei Armbrüsten, hoher Beweglichkeit und Angriffen aus dem Schatten zurück.
  • Der Mönch setzt erneut auf schnelle Nahkampfangriffe, Tritte und heilige Kräfte.
  • Der neue Seuchenritter verbreitet Krankheiten und Pestilenz auf dem Schlachtfeld, um diese anschließend als Quelle seiner eigenen Macht zu nutzen.

Bis zum geplanten Start im Frühjahr 2029 sollen weitere Klassen und Systeme enthüllt werden. Blizzard will sich bei Gegenständen außerdem stärker an früheren Serienteilen orientieren und mehr Wert auf klare Eigenschaften, Wiedererkennungswert und langfristig interessante Beute legen.

StarCraft kehrt als Open-World-Shooter zurück

Was macht das neue StarCraft anders? Beim für das Frühjahr 2030 angekündigten Titel handelt es sich nicht um ein klassisches Echtzeitstrategiespiel. Blizzard entwickelt stattdessen einen Open-World-Shooter, der Gamer erneut in den Koprulu-Sektor führt.

Der erste Trailer konzentrierte sich auf das terranische Dominion und dessen rücksichtslosen Umgang mit den eigenen Soldaten. Eine gezeigte Szene stellt einen einfachen Kämpfer einer mächtigen Marine-Rüstung gegenüber und unterstreicht, dass Menschen innerhalb des Regimes offenbar weiterhin als entbehrliche Ressourcen behandelt werden.

Konkrete Angaben zu Plattformen, Spielmodi oder dem Umfang der offenen Welt stehen noch aus. Klar ist bislang nur, dass Blizzard mit StarCraft bewusst ein neues Genre erkundet und das bekannte Universum aus einer unmittelbareren Perspektive präsentieren möchte.

Während der langen Wartezeit wird auch Diablo 4 weiter versorgt. In der ersten Hälfte des Jahres 2027 erscheint die Amazone als neunte spielbare Klasse. Sie stammt von der Insel Skovos, kämpft unter anderem mit Bogen und Speer und wird über ein separates Klassenpaket angeboten.

Was haltet ihr von den frühen Release-Zeitfenstern für Diablo 5 und StarCraft? Glaubt ihr, dass Blizzard die Termine 2029 und 2030 einhalten kann? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Miriam schreibt bei PlayCentral über alles, was blinkt, lootet oder EXP gibt. Wenn sie nicht gerade über neue Releases berichtet, verliert sie sich wahrscheinlich in einem Open-World-RPG – auf der ewigen Suche nach dem einen Sidequest, den sie noch nicht abgeschlossen hat. Kaffee ist ihr Buff, Gaming ihr Endgame.

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