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GTA 6 ohne Mikrotransaktionen: Rockstar erteilt Echtgeldkäufen im Story-Modus eine Absage

Rockstar Games verzichtet im Einzelspieler-Modus von „GTA 6“ offenbar vollständig auf Mikrotransaktionen. Spieler sollen weder kosmetische Gegenstände noch andere Inhalte mit echtem Geld kaufen können. Für den noch nicht vorgestellten Online-Ableger gilt diese Zusage allerdings nicht.

Die Information stammt von Andy Cortez und Greg Miller vom US-amerikanischen Gaming-Podcast Kinda Funny. Beide besuchten Rockstar North in Edinburgh und konnten dort mit Rob Nelson, Entwicklungsleiter und Co-Studio-Chef des Studios, über „GTA 6“ sprechen.

Kein echtes Geld im Hauptspiel

Cortez zufolge fragte er ausdrücklich, ob Spieler in „GTA 6“ echtes Geld ausgeben können, um Gegenstände innerhalb des Spiels zu erwerben. Die Antwort sei eindeutig ausgefallen: Im Hauptspiel gebe es keine entsprechende Monetarisierung.

Damit bleibt Rockstar seiner bisherigen Linie bei Einzelspieler-Titeln treu. Bereits „GTA 5“ und „Red Dead Redemption 2“ kamen in ihren Story-Modi ohne kostenpflichtige Währungen, Erfahrungspunkte-Booster oder kosmetische Mikrotransaktionen aus.

Noch ist allerdings nicht bekannt, wie Rockstar nach der Veröffentlichung mit möglichen Erweiterungen umgehen wird. Die Aussage schließt Mikrotransaktionen und zusätzliche Käufe innerhalb des Spiels aus. Ob „GTA 6“ später klassische kostenpflichtige Story-Erweiterungen erhalten könnte, geht daraus nicht hervor.

Die Aussage gilt nicht automatisch für GTA Online

Von besonderer Bedeutung ist die Trennung zwischen „GTA 6“ und der nächsten Generation von „GTA Online“. Rockstar äußerte sich bislang nicht ausführlich dazu, wie der zukünftige Mehrspielermodus aufgebaut, veröffentlicht und monetarisiert wird.

Dass auch der Online-Modus ohne Echtgeldkäufe auskommt, ist ausgesprochen unwahrscheinlich. Das aktuelle „GTA Online“ finanziert sich seit vielen Jahren unter anderem durch Shark Cards, mit denen GTA-Dollar gegen echtes Geld erworben werden können. Hinzu kommt das kostenpflichtige Abonnement „GTA+“.

Rockstar wollte gegenüber Kinda Funny keine konkreten Fragen zur Zukunft von „GTA Online“ beantworten. Die Absage an Mikrotransaktionen sollte deshalb ausschließlich auf das bislang vorgestellte Einzelspieler-Erlebnis mit Jason und Lucia bezogen werden.

Ob der neue Online-Modus gemeinsam mit „GTA 6“, zu einem späteren Zeitpunkt oder sogar als separates Produkt erscheint, wurde noch nicht offiziell bekannt gegeben.

Auch generative KI soll keine Rolle gespielt haben

Neben der Monetarisierung kam während des Gesprächs auch der Einsatz generativer künstlicher Intelligenz zur Sprache. Miller zufolge fragte er Nelson direkt, ob eine solche Technologie bei der Entwicklung von „GTA 6“ verwendet wurde. Auch diese Frage habe der Rockstar-Entwickler verneint.

Die aufwendige Spielwelt, ihre Figuren sowie die zahlreichen Innenräume und Umgebungsdetails sollen demnach von den Entwicklern selbst erschaffen worden sein. Bereits im 27-minütigen Extended Look betonte Rockstar, wie viel Handarbeit in der Darstellung von Vice City und dem Bundesstaat Leonida steckt.

Die Absage betrifft ausdrücklich generative KI bei der Erstellung von Inhalten. Sie bedeutet nicht, dass „GTA 6“ auf klassische KI-Systeme verzichtet. Nichtspielerfiguren, Polizeieinheiten, Gegner und der Verkehr werden selbstverständlich weiterhin durch programmierte künstliche Intelligenz gesteuert.

Rockstar konzentriert sich zunächst auf die Geschichte

Die Aussagen passen zu Rockstars bisheriger Kommunikation. Das Studio präsentiert „GTA 6“ aktuell vor allem als umfangreiches Einzelspieler-Abenteuer rund um Jason Duval und Lucia Caminos. Im Extended Look zeigte Rockstar unter anderem gemeinsame Missionen, Überfälle, Freizeitaktivitäten, Charakterwechsel und die dynamische Beziehung der beiden Hauptfiguren.

Spieler sollen den vollständigen Story-Modus demnach erleben können, ohne zusätzlich Geld für Gegenstände, Währungen oder Komfortfunktionen ausgeben zu müssen.

„GTA 6“ erscheint am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Eine PC-Version wurde bislang nicht angekündigt.

Wie wichtig ist euch der Verzicht auf Mikrotransaktionen im Story-Modus? Und rechnet ihr damit, dass Rockstar im nächsten „GTA Online“ weiterhin Shark Cards und GTA+ anbieten wird? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.

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