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500 Milliarden Verlust seit Facebooks Namensänderung zu Meta

Von Janine Eddiks - News vom 24.02.2022 14:35 Uhr
Meta - Vorstellung - neues Logo
© Meta

Vor 5 Monaten hat Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, den Namenswechsel zu Meta verkündet und danach extreme Verluste eingefahren. Das soll aber nicht direkt auf den Namen an sich zurückzuführen sein, sondern eher auf den Umgang Metas mit seinen Nutzer*innen. Kann das Metaverse das Unternehmen retten?

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Verluste wegen steigender Unbeliebtheit

Zuckerbergs Unternehmen hat in den Monaten, die der Name „Meta“ nun schon existiert, 30 % seines Marktwertes an der Börse verloren. Laut des New York Magazins sei durch die Namensänderung ein Verlust von etwa 500 Milliarden US-Dollar entstanden. Damit liegt der ehemals sechstgrößte Konzern der Welt nun auf dem 11. Platz hinter Nvidia und Tencent zurück. Vorerst komplett aus den Top Ten der größten Unternehmen rausgefallen, ist Meta trotzdem noch eines der einflussreichsten Unternehmen.

Grund für den Rückschlag muss aber nicht die Namensänderung selbst sein. Die Datenschutzmaßnahmen von Google und Apple ermöglichen es mittlerweile die Tracker von Meta zu blockieren.

Dadurch könne Metas Handlungsspielraum enorm eingeschränkt werden und die Einnahmen gehen zurück. Außerdem seien die Tracker der Plattform an sich schon Grund genug für manchen Nutzer sich nach einer Alternative umzusehen. Mit gruselig genau personalisierter Werbung konfrontiert zu werden, kann wohl auch abschreckend wirken. Dazu kommt die steigende Beliebtheit anderer Plattformen wie TikTok, während Facebook als soziales Netzwerk immer weniger gebraucht wird.

Wird das Metaverse das Unternehmen wieder aufsteigen lassen?

Trotz dieses Rückschlags und der Skepsis anderer Milliardäre wie Elon Musk, halte Zuckerberg an seiner Vision des Metaverse fest.

Die Entwicklung werde weiter vorangetrieben und dementsprechend immer mehr Geld in das Unterfangen eines immersiveren Internets gesteckt – von dem niemand so recht überzeugt zu sein scheint. Besorgniserregend sei vor allem die kapitalistische Mentalität gegenüber der VR-Landschaften, gepaart mit deren unnötig schlechten Gestaltung im Vergleich zu so manchem Spiel.

„Meta entwickelt Technologien, die Menschen helfen, Kontakte zu knüpfen, Gemeinschaften zu finden und Unternehmen zu vergrößern. Apps wie Messenger, Instagram und WhatsApp haben Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt die Möglichkeit gegeben, sich zu vernetzen. Jetzt bewegt sich Meta über 2D-Bildschirme hinaus in Richtung immersiver Erlebnisse wie Augmented und Virtual Reality, um die nächste Evolution der sozialen Technologie mitzugestalten.“

Vielleicht zahlt sich Zuckerbergs Hartnäckigkeit auf Dauer aus, er scheint jedenfalls fest entschlossen dieses Vorhaben mit all seinen Kosten durchzuziehen. Was derweil mit dem Unternehmen passiert und ob es sich mithilfe des Metaverse nach dem tiefen Fall wieder hocharbeiten kann, bleibt abzuwarten.

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Entdeckt gern dunkle Unterwasserwelten, kämpft gegen viel zu große Monster oder taucht in verstörenden Indie-Horror ab. Für alles zu haben, was Gänsehaut-Atmosphäre schafft. Schmust und spielt ansonsten neben Tastatur und Kaffee auch gern mit den Katzen.
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