Nachdem sich Rebel Wolves bezüglich The Blood of Dawnwalker mit reichlich Kritik konfrontiert gesehen hatte, hat das Entwicklerstudio kurzerhand seine Pläne geändert. Ursprünglich waren zu Release des Action-RPGs am 3. September für PlayStation 5, PlayStation 5 Pro und Xbox Series X kein 60-FPS-Modus vorgesehen. Die Konsolen sollten mit Bildraten von 30 oder 40 Bildern pro Sekunde ausgestattet werden.
Innerhalb der Gaming-Community hat diese Ankündigung vor wenigen Tagen für Aufruhr gesorgt. Sogar von Boykott war mitunter die Rede. Schließlich sind Konsolen-Gamer inzwischen höhere Bildraten als 30 oder 40 FPS gewohnt. Das gesamte Spielgeschehen – insbesondere die Kampf-Performance – funktioniert mit mehr FPS immerhin deutlich dynamischer und flüssiger.
Diese wurden zuletzt jedoch nur für die PC-Version von The Blood of Dawnwalker versprochen. Doch auch hier gab es wegen etwaigen Aufrüstungsbedarf einige Aufreger, obwohl diese sehr viel gemäßigter ausfallen, als zunächst angenommen. In jedem Fall hätten Konsolennutzer das Nachsehen.
Studio reagiert auf die Kritik
Auf X haben die Verantwortlichen von Rebel Wolves Stellung zur Kritik bezogen und eine Erklärung abgeliefert, die die Wogen glätten soll. Demzufolge habe man schlichtweg nichts versprechen wollen, von dem man nicht komplett sicher war, es auch abliefern zu können. „Am Freitag haben wir eure Fragen zur Konsolenleistung auf der Grundlage dessen beantwortet, was wir zum Start definitiv liefern konnten“, erklärt das Entwickler-Team.
„Der Performance-Modus war zwar bereits in Arbeit, befand sich aber noch in der Testphase. Wir waren schlichtweg noch nicht bereit, ihn zuzusagen.“ Aufgrund des Feedbacks hat das Studio den Fokus jedoch auf den Abschluss der Testphase gelegt. Folglich haben die Ergebnisse „die nötige Sicherheit gegeben, den Performance-Modus für den Starttag zu bestätigen.“ Damit erhalten auch PS5, PS5 Pro und Xbox Series X zum Launch einen Patch, der auf 60 FPS abzielt.
Verschiedene Modi für Konsolen & Speicherplatz
Somit ergeben sich für die erwähnten Konsolen drei wählbare Grafikmodi: Der Qualitätsmodus mit 30 FPS, der ausgewogene Modus mit 40 FPS und der Performance-Modus mit 60 FPS. Die Werte sind damit nach wie vor nicht garantiert, sondern vielmehr als angestrebte Werte zu verstehen. Die PS5 Pro erhält überdies zusätzlich allgemeine visuelle Verbesserungen. Für die Xbox Series S gelten vorerst wie gehabt 30 FPS.
Was für alle Plattformen gleich ist: The Blood of Dawnwalker kommt mit einer dynamischen 4K-Auflösung daher. Auch die Download-Größe ist für alle in etwa gleich. Zwischen 50 und 60 Gigabyte Speicherplatz sind für das Spiel nötig. Hierbei gilt auch zu bedenken, dass mögliche Updates oder Add-ons zusätzlichen Speicher brauchen. Wichtig: Auch für die physische Version auf Disc, für die an sich kein Download vonnöten ist, empfehlen die Publisher Speicherplatz für Updates und Fehlerbehebungen auf Lager zu haben.
In diesen Editionen ist The Blood of Dawnwalker erhältlich
Das Vampirabenteuer erscheint in vier Editionen: Standard, Eclipse (nur digital), Day One und Collector’s. Jede Edition enthält das Basisspiel. Die Day One- und die Collector’s Edition enthalten zusätzlich physische Artikel (wie Steelbook und Weltkarte), und die Eclipse- sowie die Collector’s Edition umfassen zudem das digitale Kompendium, den Comic und den Soundtrack.
Wer die Standart-Edition vorbestellt, darf sich lediglich über das Rüstungsset des Sangorischen Reisenden als Extra freuen. Die Preisspanne reicht von 69,99 Euro (Standart), über 79,99 Euro (Eclipse) bis zu 199,99 Euro für die Collector’s Edition.
Das neue Dark-Fantasy-Epos?
Der Held der Geschichte ist Coen – ein Dawnwalker, also halb Mensch, halb Vampir. Die Story findet im fiktiven karpatischen Königreich Vale Sangora des 14. Jahrhunderts ab. Innerhalb von 30 Tagen muss Coen seine Familie retten, da diese sonst dem blutdürstigen Anführer geopfert wird.
Jede Entscheidung oder Untätigkeit hat maßgeblich Einfluss auf den weiteren Spielverlauf. Besonders spannend: Ebenjene 30 Tage spielen sich innerhalb des Games ab. Jeder Tag und jede Nacht ist in acht Zeitsegmente gegliedert, die beispielsweise für die Ausführung von Quests benötigt werden. Einfache Erkundungen erfordern kein solches Segment, weshalb sich am Ende mehr als nur 30 Tage reale Spielzeit drin sind.
Wie neugierig bist du auf The Blood of Dawnwalker? Begrüßt du die Entscheidung des Studios oder reicht dir auch eine geringere Bildrate? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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