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Pokémon Sonne & Mond - Team Skull, neue Pokémon und Alola-Formen vorgestellt

Von Wladislav Sidorov - News vom 11.08.2016, 21:21 Uhr

Nintendo hat die offizielle Ankündigung um einen Tag vorgezogen und heute einen neuen Trailer zu Pokémon Sonne & Mond veröffentlicht. Darin werden neue Pokémon, Alola-Formen und die Verbrecherorganisation Team Skull gezeigt.

In der heutigen sorgte ein Mega-Leak für Aufruhr, denn offenbar ist jemand verfrüht an den neuen Trailer zu Pokémon Sonne & Mond gekommen und hat alle Details publik gemacht. Im Zuge dessen hat Nintendo die eigentlich für morgen geplante Ankündigung vorweg genommen und einen neuen Trailer schon heute veröffentlicht.

Der Großteil der Informationen, die in der heutigen Nacht bereits ans Licht kommen, werden darin noch einmal in Bewegtbild aufgeführt. Zu sehen gibt es neue Pokémon, weitere Alola-Formen und die brandneue Verbrecherorganisation, die sich Team Skull nennt.

Die neuen Pokémon

Diese Pokémon sind bereits seit einiger Zeit bekannt. 

Bubungus ist einem Pilz ähnelndes Pokémon mit den Typen Pflanze und Fee. Es gehört der Kategorie Lumineszenz an, ist 0.2m groß, 1.5kg schwer und verfügt über die Fähigkeiten Erleuchtung & Sporenwirt. Bubungus sind nachtaktive Pokémon, die im Schutze der Dunkelheit auf ihren beinähnlichen Wurzeln herumwandern. Sie wechseln ihren Standort, um dem Boden nicht all seine Nährstoffe zu entziehen, was sonst die umliegenden Pflanzen verwelken ließe. Mithilfe der Wurzeln stellen Bubungus Kontakt zu ihren Artgenossen her und kommunizieren mit ihnen. Bubungus versprühen Sporen, die hell leuchten, wenn sie aufplatzen. Das Betrachten dieser blinkenden Lichter hat einen einschläfernden Effekt. Anscheinend sondern Bubungus ihre Sporen ab, wenn sie sich bedroht fühlen.

Gufa ist eine Seegurke und verfügt über den Typ Wasser. Es ist 0.3m groß, 1.2kg schwer und besitzt die Fähigkeit Magenkrempler. Gufa sind aufgrund ihres Aussehens und ihrer Gewohnheiten nicht besonders beliebt bei Touristen. Deswegen gibt es an vielen Urlaubsstränden die Möglichkeit, sich etwas dazuzuverdienen, indem man die angespülten Gufa zurück ins Meer wirft. Aber egal, wie weit man sie wirft, sie kehren immer wieder an denselben Ort zurück. Sobald ein Gufa eine Stelle gefunden hat, die es mag, bewegt es sich keinen Zentimeter weg von ihr. Wenn jemand anders es fortbewegt, kehrt es wieder dorthin zurück. Selbst, wenn es an dieser Stelle keine Nahrung mehr finden kann, bleibt es dort – und verhungert. Als die Menschen von Alola das bemerkten, bekamen sie so viel Mitleid mit diesen Pokémon, dass es zur Tradition wurde, abgemagerte Gufa wieder ins Meer zu werfen, wo sie ausreichend Nahrung finden können. Gufa sind mit einer Schleimschicht bedeckt, die eine feuchtigkeitsspendende Wirkung hat. Mit ihrer Hilfe können sie eine Woche lang an Land bleiben, ohne auszutrocknen. Die Menschen von Alola stellen aus dieser Flüssigkeit Hautpflegeprodukte her. Gufa hassen es, wenn jemand ihre Stacheln oder ihren Mund berührt. Wenn man versehentlich auf eines tritt, schleudert Gufa seine faustähnlichen Organe nach dem Übeltäter, um sich zu verteidigen. Diese neue Fähigkeit, die bisher nur Gufa besitzt, nennt sich Magenkrempler. Kurz bevor es durch einen K.O.-Treffer kampfunfähig wird, fügt es dem Gegner damit noch ein letztes bisschen Schaden zu, dessen Höhe der Anzahl an KP entspricht, über die es vor diesem Treffer verfügte.

Lusardin ist ein Kleinfisch und besitzt die neue Fähigkeit Fischschwarm. Es gehört dem Typ Wasser an, ist 0.2m groß und 0.3kg schwer. Ein Lusardin allein wirkt winzig und schwach. Mit einer Größe von nur 20 cm von Kopf bis Schwanzflosse ist es selbst für ein Pokémon sehr klein. Dennoch scheinen die Menschen von Alola es zu fürchten. Befindet es sich in Gefahr, tränen seine Augen. Ihr Glänzen dient als SOS-Signal an seine Artgenossen! Lusardin besitzen die Fähigkeit Fischschwarm, über die bisher kein bekanntes Pokémon verfügte. Sie bewirkt, dass Lusardin unter bestimmten Voraussetzungen im Kampf die Schwarmform annehmen können.

Wechselt Lusardin in die Schwarmform, wird es ganze 8.2m groß und 78.6kg schwer. Dass man das allem Anschein nach schwächliche Lusardin auch „Ungeheuer der Meere“ nennt, hat es seiner furchteinflößenden Schwarmform zu verdanken. Wenn andere Lusardin den Hilferuf eines Artgenossen wahrnehmen, eilen sie ihm zu Hilfe und vereinen sich zu dieser riesigen Kampfformation! Erfahrene Lusardin, die schon einige brenzlige Situationen erlebt haben, können mit dem Glänzen ihrer Augen ihre Artgenossen herbeirufen und sich in einen bedrohlichen Gegner verwandeln! Sogar Garados ergreifen vor Lusardins Schwarmform die Flucht! Lusardin besitzen die Fähigkeit Fischschwarm, über die bisher kein bekanntes Pokémon verfügte. Sie bewirkt, dass Lusardin unter bestimmten Voraussetzungen im Kampf die Schwarmform annehmen können.

Die neuen Alola-Formen

Ebenfalls bekannt waren die Alola-Formen. 

Alola-Knogga ist 1.0m groß, 34.0kg schwer, gehört der Kategorie Knochenfan an und besitzt die Fähigkeiten Tastfluch sowie Blitzfänger. Es wechselt von Typ Boden zu den Typen Feuer und Geist. Die Knogga der Alola-Region entflammen ihre Knochen an beiden Enden, indem sie sie an ihrer Stirn reiben. Dann wirbeln sie die Knochen wild umher! Durch ihre Seltenheit und ihren furchterregenden Knochentanz sind die Menschen von Alola zu der Überzeugung gelangt, dass es sich bei ihnen um Zauberer handelt, die man besser fürchten sollte. In der Alola-Region wimmelt es nur so von Pflanzen-Pokémon, den natürlichen Feinden von Knogga. Diese bedrohlichen Lebensbedingungen haben dazu geführt, dass Knogga in engem Zusammenhalt mit Tragosso leben. Angeblich hat ihre außerordentliche Fürsorge für ihre Partner dazu geführt, dass sie einen sechsten Sinn entwickelten, welcher wiederum zu ihrer veränderten Form führte. Alola-Knogga sind Meister eines Angriffs, bei dem sie ihre Knochen drehen und damit einen Feuerball erzeugen können. Diese Flammen sind zwar nicht sehr stark, aber sie verfolgen ihre Gegner unerbittlich!

Alola-Raichu ist 0.7m groß, 21.0kg schwer, gehört der Kategorie Maus an und besitzt die Fähigkeit Surf-Schweif. Die Raichu in Alola verfügen zusätzlich zum Typ Elektro auch über den Typ Psycho, was ihnen besondere psychische Kräfte verleiht. Wenn sie diese Kräfte in ihrem Schweif konzentrieren, können sie darauf durch die Luft schweben! Selbst Pokémon-Forscher wissen nicht genau, warum sich Raichus Form in der Alola-Region verändert hat. Die Menschen dort scheint es zumindest nicht besonders zu kümmern. Ihre Vermutung: Es hat einfach zu viele süße, fluffige, runde Pfannkuchen verputzt! Raichu hat elektrisch geladene Backentaschen, die ein süßes Aroma absondern, wenn man sie reibt. Obwohl ihre Funktionsweise unklar bleibt, geht man davon aus, dass sie mit den psychischen Kräften der Alola-Raichu in Verbindung steht. Alola-Raichu besitzen die neue Fähigkeit Surf-Schweif, über die bisher kein anderes Pokémon verfügte. Sie bewirkt, dass sich die Initiative des Pokémon verdoppelt, wenn es auf einem Elektrofeld steht.

Alola-Mauzi ist 0.4m groß, 4.2kg schwer, wechselt vom Typ Normal zu Unlicht, gehört der Kategorie Katze an und besitzt die Fähigkeiten Mitnahme sowie Techniker. Mauzi ist ein Pokémon, das ursprünglich nicht in der Alola-Region ansässig war. Sie wurden als Geschenke an das Königshaus von Alola geschickt und nur wenige Auserwählte durften ein Mauzi als Partner-Pokémon haben. Die Mauzi in Alola sind für ihre Gerissenheit und ihren großen Stolz bekannt. Wenn ihr Stolz verletzt oder ihre Münzen schmutzig werden, bekommen sie einen hysterischen Wutanfall! Man sagt, dass die der königlichen Familie geschenkten Mauzi ein Leben voller Luxus geführt haben, wodurch sie selbstverliebt und hochmütig wurden. Daraufhin hat sich wohl auch ihr Äußeres verändert. Als die Monarchie zerschlagen wurde, wilderten die Alola-Mauzi so weit aus, dass sie heutzutage zu gewöhnlichen Pokémon geworden sind, die man in Alola genauso oft antrifft wie ihre Artgenossen in anderen Regionen.

Die neue Verbrecherorganisation Team Skull

In der Alola-Region treibt eine Gruppe von Schurken ihr Unwesen, die sich Team Skull nennt. Sie stehlen Pokémon anderer Trainer, verschandeln Prüfungsbereiche und sind auch sonst für allerlei Schandtaten zu haben. Sowohl die männlichen als auch die weiblichen Rüpel von Team Skull tragen passende Skull-Tanktops – die sie sich jedoch selbst kaufen müssen.

Bromley ist der Boss von Team Skull und hält den wilden Haufen zusammen. Er kämpft ohne Gnade und greift pausenlos an. Obwohl er ein starker Pokémon-Trainer zu sein scheint, zählt er sich selbst zu denen, die „nicht das Zeug zum Captain haben“. Außerdem scheint er mit Professor Kukui noch eine Rechnung offen zu haben.

Fran ist für die anderen Mitglieder von Team Skull so etwas wie eine große Schwester. Sie achtet darauf, dass niemand aus der Reihe tanzt und alle zusammenarbeiten – so wie eine strenge große Schwester eben. Sie sorgt sich besonders um die Rüpel, die in der Rangordnung unter ihr stehen, und lässt niemanden ungestraft davonkommen, der ihnen schwer zusetzt.

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