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Pokémon Go - Sollten Radkilometer für das Brüten von Eiern zählen?

Von Lucas Grunwitz - News vom 11.09.2019, 11:04 Uhr
Pokémon Go Screenshot
© The Pokémon Company

Die Diskussion keimt erneut auf: Wie sollte es um das Fahrradfahren in „Pokémon GO“ stehen? Auf Reddit ist erneut eine Diskussion ausgebrochen.

Gehen ist bei Pokémon GO erlaubt, das Fahren des Fahrrads hingegen nicht. Was ursprünglich zur Verhinderung von Abkürzungen dienen sollte, ärgert viele Fans des Titels mittlerweile. Die Frage ist: Zurecht?

Ein User auf Reddit hatte diese Frage gestellt, nachdem er sich darüber geärgert hatte, dass seine 22 Kilometer nicht auf die zurückgelegte Strecke in „Pokémon GO“ angerechnet wurden. Ein anderer Trainer wiederum trieb es sogar noch weiter in die Höhe, als er angab regelmäßig über 150 km zurückzulegen. Genauer sagt dieser:

„Ich fahre jede Woche fast 100 Meilen und mache mir nicht einmal mehr die Mühe, das Spiel einzuschalten."

Dabei machen die User genau das, was „Pokémon GO“ doch fördern sollte, nämlich dass die Nutzer der App rausgehen und sich sportlich betätigen. Nun bleibt die Frage: Wie sollte mit diesem Problem umgegangen werden?

Warum hat Pokémon GO diese Beschränkung?

Der Hauptgrund, warum die Radstrecke nicht berechnet wird, ist, dass es in „Pokémon GO“ ein Tempolimit gibt. Diese Höchstgeschwindigkeit beträgt angeblich 10,5 km/h (oder 6,5 mph). Niantic hat offen erklärt, dass ihre Mission „Erforschung, Bewegung und soziale Interaktion“ lautet. Es besteht kein Zweifel, dass die Ermutigung der Spieler, die Bruteier schlüpfen zu lassen, ein Teil davon ist.

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Das erklärt jedoch nicht, weshalb Radfahrer nicht mit Kilometern belohnt werden, denn natürlich würde Niantic logischerweise Bewegung fördern wollen. Die Antwort liegt in der Geschwindigkeit des Radfahrens. Unter vielen Umständen, besonders bei Radfahrern, die immer mehr Straßen benutzen, kann man mit einem Fahrrad schneller fahren als mit einem Auto.

Potenzielle Gefahren für die Spieler?

Es gibt auch das erwähnenswerte Thema, dass Niantic die Autofahrer und Fahrradfahrer nicht ermutigen will, gleichzeitig „Pokemon Go“ zu spielen. Es kann schwer genug sein, zu gehen und das Spiel zu spielen, geschweige denn, sich durch den Verkehr in einem Fahrzeug zu bewegen.

Am Ende bleibt es also eine gute Lösung, aber ist es auch das optimale Spielerlebnis? Am Ende wird Niantic kein perfektes Spielerlebnis für jeden schaffen können. Manche Nutzer beschweren sich, dass selbst ihr Tempo beim Joggen zu schnell ist. Jeder läuft unterschiedlich schnell – da lässt sich kein universales Limit festsetzen.

Letztlich bleibt dementsprechend die Erwartungshaltung, dass Niantic das Radfahren nicht aktiv ins Spiel integrieren wird. Dafür ist der Sicherheitsaspekt und die Gefahr eines Personenschadens viel zu groß – ganz abgesehen vom daraus entstehenden Imageschaden. Erst letztens musste Niantic einige Änderungen am aktuellen System umsetzen, da die Klage aus dem Jahr 2016 offiziell bewilligt wurde.

Pokémon Go
© Niantic

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