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Netzkultur - Die Momo-Challenge bietet genug Stoff für einen eigenen Horrorfilm

Von Jasmin Peukert - News vom 17.05.2019, 11:36 Uhr
Netzkultur Screenshot
© Keisuke Aisawa

Die weitverbreitete „Momo Challenge“ wird jetzt als Material für einen neuen Horrorfilm genutzt. Was genau hat es mit dieser Challenge auf sich und woher kommt die Figur MOMO?

Die sogenannte „Momo Challenge“ macht seit einigen Monaten die Runde und erschreckte Erwachsene sowie Kinder. Genug, um diese Challenge als Vorlage für einen neuen Horrorfilm zu verwenden.

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Um die Spannung bei Horrorfilmen zu steigern, beginnen diese oft mit dem Satz „Basiert auf einer wahren Geschichte“. Meistens ist das nur Irreführung, ab und zu basiert ein Film aber tatsächlich auf wahren Ereignissen – das wäre hier der Fall.

Was ist die „Momo Challenge“ und was ist damit geplant?

Seit ein paar Monaten verbreitet sich im Internet ein Trick namens „Momo Challenge“. In Videos ist plötzlich ein grotesk verzerrtes Gesicht einer Frau zu sehen, die sich vor allem auf YouTube an Kinder richtet und von ihnen gewalttätige und verstörende Handlungen fordert.

Die Gestalt war eigentlich nur eine harmlose Skulptur des japanischen Künstlers Keisuke Aisawa, die auf einer japanischen Geistergeschichte basierte. Ursprünglich sollte die Mother-Bird-Statue 2016 in Tokio ausgestellt werden und nicht als ein bösartiger Scherz enden. Inzwischen wurde die Figur entsorgt, da sich der Künstler Vorwürfe machte.

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Während sich diese Challenge als „Scherz“ entpuppte, wird der kommende Horrorfilm „Getaway“ dieses Konzept für sich nutzen. Deadline hat den Film bestätigt, bei dem Lilton Stewart III Regie führen wird.

Es geht um die Geschichte einer Gruppe von ahnungslosen Teenagern, die sich im letzten Sommer ihrer College-Zeit befinden und einen Ausflug in eine abgelegene Waldhütte wagen. Dort ereignen sich ungewöhnliche Ereignisse und die Geschichte über MOMO macht die Runde. Ein Geist einer vogelähnlichen Frau, die ihren Opfern durch Anrufe und SMS Befehle gibt. Was mit einem harmlosen Streich beginnt, entwickelt sich in 24 Stunden zum Unheil, als die Teenager anfangen, einer nach dem anderen und ohne Motiv zu verschwinden“, so der Direktor.

Wann der Film erscheint, bleibt abzuwarten. Klingt er für euch interessant? Wir halten euch bei PlayNation auf dem Laufenden.

© Keisuke Aisawa

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