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Lootboxen - England eröffnet Zentrum für Spielsucht

Von Jasmin Peukert - News vom 09.10.2019, 09:59 Uhr
Lootboxen Screenshot
© Epic Games

Englands National Health Service (NHS) hat Pläne zur Eröffnung einer Einrichtung für Spielsüchtige bekannt gegeben. Es ist möglich, dass das mit dem Antrag zusammenhängt, den die World Health Organization (WHO) stellte. Demnach besteht die Organisation darauf, dass Spielsucht bis 2022 als Krankheit anerkannt wird. Doch wie soll das Ganze aussehen?

Spielsucht ist schon lang ein Thema in der Gesellschaft und hier geht es nicht um Casino-Gänger oder Ähnliches, es handelt sich um die Sucht, die meist in den eigenen vier Wänden stattfindet: Gaming. „Zentrum für Internet- und Gaming-Störung“ wird die Einrichtung in London heißen – eine neue Abteilung im Zentrum für Verhaltensabhängigkeit.

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Im Fokus stehen junge Leute zwischen 13 und 25 Jahren, die ihre Störung mit Ärzten, Psychologen und Therapien bekämpfen sollen. Die Behandlung wird entweder vor Ort und persönlich stattfinden oder über Skype.

Der neue Service ist die Antwort auf ein immer größer werdendes Problem, den wachsenden Druck, dem Kinder und junge Erwachsene heutzutage ausgesetzt sind. Internet-Firmen sind für ihre User verantwortlich“, so NHSs Simon Stevens.

England nimmt diese Sucht sehr ernst

Die Eröffnung eines solchen Zentrums beweist, dass England das Thema Videospielabhängigkeit sehr ernst nimmt und dagegen vorgehen möchte. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass damit auf Spielentwickler Druck ausgeübt wird. Kürzlich wurde ein Verfahren gegen Epic Games Fortnite eingeleitet. Das Unternehmen soll dafür zahlen, dass sie ein extrem süchtig machendes Spiel mit Glücksspielfaktoren erschaffen haben.

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Im September hat sich das Englische Department for Digital, Culture, Media and Sport (DCMS) dafür ausgesprochen, dass Lootboxen in Videospielen gebannt werden sollten. In Belgien wurden diese bereits als illegal eingestuft. Junge Menschen neigen laut den Einrichtungen dazu, dem stetig wachsenden Angebot zu verfallen und viel Geld für Mikrotransaktionen auszugeben. Was sagt ihr zu dem Thema? Ist so eine Einrichtung gut und wird es wirklich gebraucht? Schreibt uns eure Meinung gerne unterhalb in die Kommentare.

Overwatch-Lootbox
© Epic Games / PlayCentral-Bildmontage

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