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Electronic Arts - EA verzichtet weiterhin auf Online-Pass

Von Yannick Arnon - News vom 20.06.2013, 20:55 Uhr
Electronic Arts Screenshot

Auch nach der Meldung, dass Microsoft die DRM-Maßnahmen der Xbox One zurückschrauben würde, bekräftigte Electronic Arts, dass man in Zukunft keinen Online Pass zum Einsatz bringen wolle.

Um dem Gebrauchthandel mit Spielen einen Riegel vorzuschieben und an den Verkäufen mitzuverdienen, wurde vor ein paar Jahren der Online Pass eingeführt. Neuen Exemplaren eines Spiels lag ein nur einmal aktivierbarer Code bei, mit dem man Zugang zu dem Online-Multiplayer des Titels gewann. Kaufte man das entsprechende Spiel also in gebrauchtem Zustand, musste man gegen eine Gebühr einen neuen Online Pass von dem Publisher erwerben. Von dem Gamern erfuhr dieses Geschäftsmodell viel Kritik, sodass viele Unternehmen Abstand davon nehmen wollten. So kündigte auch Electronic Arts an, dass man in Zukunft keinen Online Pass mehr in Verbindung mit neuen Spielen veröffentlichen würde (wir berichteten).

Auch nachdem Microsoft in dieser Woche ankündigte, dass man die DRM-Methoden der Xbox One deutlich zurückschrauben würde, hält man bei EA weiter an dieser Entscheidung fest. Das sagte John Reseburg, Senior Director of Corporate Communications bei EA, den Kollegen von Polygon. "Unsere Entscheidung, von der Nutzung eines Online Pass abzusehen, steht fest. Der Online Pass ist tot", wird Eseburg zitiert. In beiden Fällen hat das starke Feedback der Community die jeweiligen Unternehmen von einer erneuten Evaluation ihrer bisherigen Pläne überzeugt. Für euch bedeutet das also, dass ihr auch kommende Spiele wie FIFA 14 oder Battlefield 4 gebraucht kaufen könnt und auch ohne zusätzliche Kosten in den Genuss des Online-Multiplayers des Titels kommt.

Auch wenn die Xbox One jetzt nicht mehr wie eine DRM-Festung wirkt, will Electronic Arts in FIFA 14 und anderen Spielen keine Online Pässe mehr verwenden.

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