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Anime - Kyoto Animation veröffentlicht offizielles Statement zur Feuer-Tragödie

Von Daniel Busch - News vom 24.07.2019, 10:48 Uhr
Anime Screenshot
© FNN.jp

Die Tragödie um die mutmaßliche Brandstiftung beim japanischen Animationsstudio Kyoto Animation ist nun einige Tage her. Die Zahl der Opfer stieg bislang auf 34. Viele weitere Mitarbeiter des Studios wurden verletzt. Nun äußert sich Kyoto Animation zu den Vorfällen.

Vergangene Woche verloren 34 Mitarbeiter vom Animationsstudio Kyoto-Animation bei einem mutmaßlichen Brandanschlag ihr Leben. Mehrere Dutzend weiterer Menschen erlitten infolge der verheerenden Ereignisse schwere Verletzungen. Die Trauer und Anteilnahme um die Opfer und deren Verbliebenen ist auf der ganzen Welt groß. Nun veröffentlichte Kyoto Animation ein offizielles Statement zur Tragödie.

Trauer um die zahlreichen Opfer

Dieses Statement äußert die Trauer des Unternehmens über die Vorkommnisse.

„Zahlreiche vielversprechende junge Leben, die bei unserer Firma angestellt waren, starben oder erlitten Verletzungen durch den Vorfall, der sich am 18. Juli in diesem ersten Reiwa-Jahr (die Ära des neuen Kaisers von Japan, Anm. d. Autors) ereignete. Die Zukunft von jungen Frauen und Männern aus dem ganzen Land, die sich der Animation verschrieben und über viele Jahre zahlreiche Werke für uns geschaffen haben, fand ein Ende. Es gibt wahrlich keine Worte, die die Wehklage und Verzweiflung dieses Vorfalls ausdrücken könnten.“

Zurzeit stelle man größte Bemühungen an, den Familien und Verwandten der Opfer und Verletzten beizustehen, wie das Studio versicherte.

Ein separates Statement wurde Hideaki Hatta, dem CEO von Kyoto Animation, veröffentlicht. Laut seinen Worten wolle man für die Zukunft neue Kraft schöpfen.

„Wir haben viele Projekte geplant und wir nehmen die Gefühle eines Jeden sehr ernst. Wir hoffen, diese Wünsche weiterführen zu können. Als Manager möchte ich nicht, dass unsere Zukunft wegen dieses Vorfalls verloren geht.“

Was war passiert?

Am vergangenen Donnerstag drang ein 41-jähriger Mann in das Studio 1 (das Hauptstudio von insgesamt 2 Räumlichkeiten von Kyoto Animation) ein und versprühte eine brennbare Flüssigkeit, die er anschließend entzündete.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich etwa 70 Menschen im Gebäude. Rasend schnell breitete sich Rauch aus. Einige der Mitarbeiter konnten sich noch rechtzeitig retten, für viele andere war der Weg ins Freie durch Feuer und Rauch jedoch schnell abgeschnitten.

Insgesamt kamen durch diesen als Brandstiftung vermuteten Vorfall 34 Menschen ums Leben. Der Täter selbst erlitt ebenfalls Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo er von der Polizei in Gewahrsam gehalten wurde. Vermutungen zufolge soll es sich um eine Rachetat gehandelt haben.

Kyoto Animation gilt als beliebtes Anime-Studio, das unter anderem mit Serien und Filmen wie „Free!“, „Das Verschwinden der Haruhi Suzumiya“ oder „Clannad“ große Erfolge feierte.

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