PlayNation Test Phantasy Star Universe

Phantasy Star Universe - Test: Phantasy Star Universe

Von Redaktion PlayNation - Test vom 10.01.2007 - 21:21 Uhr
Phantasy Star Universe Screenshot

Ein Revival der besonderen Art? Wir sagen euch, wie gut PSU wirklich ist!

Damals, auf Segas Dreamcast, war Phantasy Star Online ein absoluter Renner für Onlinejünger. Das erste Online-Rollenspiel für eine Konsole erschien am 23. Februar 2001 in Europa und konnte sich relativ schnell eine beachtliche weltweite Fangemeinde sichern. Als Sega die Konsoleproduktion eingestellt hat, veröffentliche man Phantasy Star Online auch für Windows, GameCube und die Xbox. Auf anderen Systemen konnte sich der Titel allerdings nie wirklich behaupten. Das soll sich mit Phantasy Star Universe ändern. Wir haben uns das Rollenspiel näher angeschaut.
Mangapower
Schon direkt zu Beginn hält der neueste Sprössling der Phantasy Star Reihe einige Überraschungen bereit. Im Story-Modus schlüpft man nun in die Rolle des jungen Ethan Waber. Spieler können im normalen Offlinespiel also keinen eigenen Charakter kreieren, was einige Fans des asiatischen Titels ärgern dürfte. Einen Vorteil hat die ganze Sache jedoch: Die Story ist diesmal halbwegs gut inszeniert und nicht kaum vorhanden, wie in vorherigen Teilen.

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Der 17-Jährige Ethan ist einer der typischen japanischen Manga-Helden, wie wir sie aus diversen Sendungen im Fernsehen kennen. Eine abgedrehte Frisur, coole Klamotten und ein aufbrausender Charakter. In seiner Heimatkolonie mitten im Weltraum ist bis auf ein paar Schläger und Diebe alles friedlich. Doch der schein trügt!

Eigentlich sollte Ethan zusammen mit seiner Schwester nur einer Zeremonie beiwohnen, als der riesige Komplex plötzlich angegriffen wird. Die feindlich gesinnte Alienrasse SEED will alles vernichten. Natürlich kann die Military Force Fleet der Allianz der Übermacht nichts entgegensetzen. Nichts? Naja, die haben Ethan auch noch nicht kennen gelernt!

Ethan will den Invasoren natürlich das Handwerk legen und schließt sich den so genannten Guardians an, die es sich zu Aufgabe gemacht haben, die Menschheit und ihre Verbündeten zu verteidigen. In über 12 Kapiteln und knapp 20 Stunden Spielzeit decken wir Intrigen auf, müssen uns mit Entführungen rumschlagen und diversen Feinden eins auf die Glocke geben. Der eigentliche Storyverlauf ist relativ linear aufgebaut, ein paar optionale Quests sind allerdings vorhanden. Fans von Mangas und japanischen Produktionen dürften wohl auf ihre Kosten kommen. Ähnlichen Tiefgang wie bei Final Fantasy solltet ihr aber nicht erwarten, auch wenn es ein paar Gemeinsamkeiten gibt und die Zwischensequenzen gelungen sind.

Wer nach dem Story-Modus noch nicht genug hat, kann während den Abenteuern mit Ethan auch den Extra-Modus freischalten, der an das frühere Solospiel erinnert. Hier könnt ihr einen eigenen Charakter erschaffen und nehmt Missionen an, die im Story-Modus freigespielt wurden. Dabei unterstützen euch, wie auch oftmals im Story-Modus mit Ethan, verschiedene Nicht-Spieler-Charaktere. Leider sind die tapferen Mitstreiter mit einer jämmerlichen KI ausgestattet. Da hilft nur eins – im Internet zocken!

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