PlayNation Test Pokémon Schwert und Schild

Pokémon Schwert und Schild - Test: Ein Pflichtkauf für jeden Pokémon-Fan?

Von Daniel Busch - Test vom 18.11.2019 - 11:44 Uhr
Pokémon Schwert und Schild Screenshot
© Nintendo/The Pokémon Company/Game Freak

„Pokemon Schwert und Schild“ gehörten schon vor der Veröffentlichung zu den meist diskutierten Pokémon-Spielen. Zahlreiche Schlagzeilen über den Dexit, die Grafik oder recycelte Animationen ließen die Fans schon über die neuen Editionen herziehen, bevor sie diese überhaupt selbst angespielt haben. Nun sind „Pokémon Schwert und Schild“ erschienen und entführen uns in die neue Region Galar. Also schauen wir uns direkt mal an, wie sich das neue Pokémon-Abenteuer in unserem Test schlägt.

Pokémon-Trainer, die neuen Sportidole

Dies sind die ersten richtigen Pokémon-Editionen für eine Heimkonsole, die Nintendo Switch. Dementsprechend will Game Freak alles größer machen und das zeigt sich direkt schon zu Beginn. Rose, Präsident der Pokémon-Liga, begrüßt die Spieler in einem großen Stadion. Der Champ Delion beginnt einen Kampf und lässt sein Glurak dynamaximieren, damit es auf eine gigantische Größe heranwächst. Damit werden direkt in den ersten Sekunden zwei der größten Neuerungen vorgestellt.

In Galar dreht sich alles um Pokémon-Kämpfe. Dementsprechend wird dieser „Sport“ so gefeiert, dass zahlreiche Zuschauer in die Stadien strömen, um sich die Gefechte anzusehen. In diesem Rahmen wird ein Turnier veranstaltet, bei dem starke Trainer die Chance bekommen, gegen den Champ anzutreten.

Pokémon Schwert und Schild
© Nintendo/The Pokémon Company/Game Freak

Im Grunde besiegen wir dabei wie gehabt acht Arenen und sammeln Orden. Doch die Aufmachung des Ganzen als Sport (die Trainer tragen sogar Trikots), der in riesigen Stadien voller jubelnder Zuschauer stattfindet, bringt wunderbaren frischen Wind in diese eigentlich klassische Spielmechanik.

Nur die Prüfungen, die man im Vorfeld des Kampfes gegen den Arenaleiter durchführen muss, dürften gerne etwas fordernder oder kreativer sein. Mal müssen wir eine Herde Wolly vor uns herjagen oder einen Parcours in einer Teetasse überwinden.

Pokémon Schwert und Schild
© Nintendo/The Pokémon Company/Game Freak

Das Dynamax-Phänomen

Das Dynamax-Phänomen ist ein wichtiger Bestandteil der Story, über das von der hiesigen Professorin und ihrer Assistentin geforscht wird. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit für Pokémon, temporär zu ungeahnten Größen zu wachsen.

Für drei Runden in einem Kampf kann ein Pokémon also in einer Riesenform kämpfen und dabei spezielle Dyna-Attacken nutzen, die nicht nur verheerenden Schaden austeilen können, sondern auch spezielle Effekte aufweisen. Manche Pokémon können dabei sogar ihre Form verändern, das nennt sich dann Gigadynamax.

Pokémon Schwert und Schild
© Nintendo/The Pokémon Company/Game Freak

Dies unterstreicht wieder die neue Größe, die Game Freak mit Pokémon Schwert und Schild darstellen will, und soll die Mega-Entwicklungen und Z-Attacken aus vorherigen Generationen ablösen. Mit Dynamax ist dem Spieler eine neue taktische Möglichkeit an die Seite gestellt, die in Kämpfen das Blatt wenden kann. Immerhin ist die Dynamax-Form auf nur eines eurer Pokémon beschränkt und das für nur drei Runden. Einsetzen lässt sich diese Funktion nur in speziellen Kämpfen wie gegen Arenaleiter und in Raids.

Die Naturzone als Open-World-Gebiet

Diese angesprochenen Raids findet ihr in der Naturzone – die dritte große Neuerung, die „Schwert und Schild“ zu bieten haben. Erstmals in den Pokémon-Editionen könnt ihr ein Open-World-Gebiet erkunden und dort zudem die Kamera frei steuern. In der Naturzone begegnet ihr einer Vielzahl von Pokémon, wobei es auch vorkommen kann, dass ihr in ein drastisch überleveltes Wesen hineinrennt. Damit ihr aber nicht einfach ein starkes Pokémon fangen könnt, um damit jede folgende Arena zu bekämpfen, gibt es ein Fanglimit. Erst mit der nötigen Anzahl an Orden lassen sich stärkere Pokémon in der Naturzone fangen. Ein gutes Konzept, das den Spielfluss bewahrt.

Pokémon Schwert und Schild
© Nintendo/The Pokémon Company/Game Freak

In der Naturzone seht ihr weitere Trainer herumlaufen, sofern ihr die Online-Dienste aktiviert habt. Es handelt sich dabei nämlich zusätzlich um einen Multiplayer-Spielplatz. Ihr könnt mit anderen Personen gemeinsam Campen und Curry kochen oder euch an Raids versuchen. Selbst eure Freunde erscheinen bei euch in der Spielwelt.

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