PlayNation Test Battlefield 5

Battlefield 5 - Mit kleinen Neuerungen auf den Serien-Thron

Von Philipp Briel - Test vom 14.11.2018 - 14:59 Uhr
Battlefield 5 Screenshot

Teamplay at its best

Serientypisch funktioniert auch Battlefield 5 am besten, wenn wir zusammen mit einem Squad spielen und als Team agieren. Teamplay ist Trumpf und dementsprechend belohnt uns das Spiel für mannschaftsdienliche Aktionen wie Unterstützungsfeuer, Wiederbelebungen oder das Versorgen mit Munition.

Maximal 64 Spieler nehmen an den gewaltigen Schlachten teil, aufgeteilt auf zwei Teams, die sich wiederrum in acht Trupps unterteilen. Besonders den Viererteams gewähren die Entwickler in Battlefield 5 neue und sinnvolle Neuerungen.

Dass wir nach unserem Ableben bei unseren Kameraden spawnen dürfen, kennen wir bereits. Neu ist hingegen die Möglichkeit, unsere drei Kumpels zurück ins Leben zu holen – und das unabhängig davon, welche der vier Klassen wir ausgewählt haben. Wiederbelebungen bleiben in Battlefield 5 nicht mehr alleine den Sanitätern vorbehalten, wenngleich diese vielfältigere Optionen an die Hand bekommen.

Sanitäter können jeden gefallenen Kameraden heilen, während dies anderen Klassen nur innerhalb des eigenen Trupps möglich ist. Zudem geht den ausgebildeten Medics der Wiederbelebungsprozess deutlich schneller von der Hand, als unerfahrenen Sturmsoldaten oder Aufklärern. Das ist nur eine von vielen gelungenen Neuerungen, die das Spielgefühl von Battlefield 5 grundlegend verändert.

Insgesamt vier Klassen stehen uns im Spiel zur Wahl, die allesamt mit ihren besonderen Fähigkeiten und einzigartiger Ausrüstung aufwarten. Das Balancing ist den Entwicklern dabei hervorragend gelungen: Jede Klasse hat ihre Daseinsberechtigung und kann sich für das eigene Team im Verlauf einer Partie als äußerst nützlich erweisen.

Vier Klassen für ein Halleluja

In Battlefield 5 kehren die altbekannten Klassen zurück. Der Sturmsoldat setzt auf Maschinengewehre und halbautomatische Waffen. Haftdynamit und der Raketenwerfer machen ihn zum perfekten Mittel, um feindliche Panzer und Fahrzeuge auszuschalten.
Der Sanitäter greift auf Maschinenpistolen zurück und unterstützt das Team mit Medikits und Rauchgranaten, während der Aufklärer sich mit seinen Scharfschützengewehren eher für große Entfernungen eignet.

Womit wir auch schon bei der nächsten gelungenen Neuerung wären. War es in den letzten Ablegern dank des sogenannten „3D-Spottings“ möglich, Gegner per Knopfdruck für alle Teamkameraden auf der Karte und dem Bildschirm zu markieren, ist dies in Battlefield 5 nur noch dem Aufklärer möglich. Mit dem Spektiv markieren wir die Feindpositionen für unser Team, um so das weitere Vorrücken zu sichern. Da wir auch beim Abfeuern der Waffe nicht mehr automatisch auf der Minikarte angezeigt werden, spielt sich Battlefield 5 grundlegend anders, als wir es von den Vorgängern gewohnt waren.

Bisher waren wir einen nicht unerheblichen Teil einer Runde mit dem konstanten Blick auf die Minimap unterwegs. Doch jetzt zwingt uns der Shooter dazu, genau auf unsere Umgebung zu achten. Visiere von Scharfschützengewehren blitzen in der Entfernung auf, das Mündungsfeuer fällt deutlich heller aus und offenbart Feindpositionen. Auch raschelnde Büsche und Bewegungen im Gras wollen bemerkt werden. Battlefield 5 fühlt sich deutlich realistischer an, was dem Spielspaß spürbar zugutekommt.

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